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NFP-Beratung gratis?

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Wie steht die Politik zu Natürlicher Familienplanung?

Am 18. September 2011 sind in der Bundeshauptstadt Berlin Landtagswahlen.
Anlässlich dieses Ereignisses haben wir die Parteien bezüglich ihrer Haltung zur Natürlichen Familienplanung (NFP) angeschrieben. Was die Parteien geantwortet haben, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Ein entscheidender Grund für unsere Anfrage an die Parteien war es, dass in Berlin die Verhütung mit der Pille für Hartz IV-Empfängerinnen gratis ist. Andere Verhütungsmethoden wie zum Beispiel die Methoden der Natürlichen Familienplanung werden dagegen nicht finanziell unterstützt [3]. Mit dieser Entscheidung ist die sexuelle Selbstbestimmung der Frau, sich für die Verhütungsmethode ihrer Wahl zu entscheiden, zumindest finanziell eingeschränkt. Um das richtige Erlernen der symptothermalen Methode für jeden sicherzustellen, wäre die Einführung einer kostenlosen NFP-Beratung für Hartz IV-Empfängerinnen eine Maßnahme, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Aus diesem Grund haben wir gefragt, ob sich die Parteien für eine Gratis-NFP-Beratung für Hartz IV-Empfängerinnen einsetzen würden. Zunächst wird nachstehend klärt, warum die Gratis-Pille für Hartz IV-Empfängerinnen in Berlin überhaupt eingeführt wurde und warum eine Gratis-NFP-Beratung sinnvoll wäre.

Hintergründe zur Einführung der Gratis-Pille für Hartz IV Empfängerinnen

Momentan sind in den aktuellen Hartz IV-Regelsätzen nur etwa 14 Euro monatlich für alle gesundheitlichen Kosten wie Medikamente und Verhütung vorgesehen [3]. Grund genug für viele Frauen, an der Verhütung zu „sparen”. Mit der Einführung der Hartz IV-Reform ist der Anteil der einkommensschwachen Frauen, welche regelmäßig verhüten, stark zurückgegangen [1]. Bei Befragungen gaben die Frauen an, dass sie sich die Verhütung einfach nicht mehr leisten konnten. Fast die Hälfte der befragten Frauen wurde mindestens einmal ungewollt schwanger [3].

Somit ist es wahrscheinlich, dass die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche unter den Hartz IV-Empfängerinnen seit der Einführung der Hartz IV-Reform gestiegen ist. Die Kosten von 400 Euro für den Schwangerschaftsabbruch werden bei Hartz IV-Empfängerinnen, bedürftigen und minderjährigen Frauen komplett vom Staat übernommen. Im Jahre 2010 wurden etwa 110.000 Schwangerschaften abgebrochen. Würde der Staat für alle Schwangerschaftsabbrüche des Jahres aufkommen, ergäben sich Kosten von etwa 44 Millionen Euro [1]. Diese Zahl ist gar nicht so unrealistisch, da viele Frauen einen Anspruch auf Erstattung der Kosten geltend machen können.

Aus diesen Gründen kann sich auch die Politik vorstellen, die Pille für Hartz IV-Empfängerinnen zu bezahlen. Zwar würde es zunächst Mehrausgaben des Staates für die Verhütung bedeuten, jedoch würden sich so die Schwangerschaftsabbrüche reduzieren und somit auch die Kosten dafür. In einigen Städten und Kommunen wie z. B. Flensburg und Berlin werden die Kosten für die Pille und Hormon-Spirale für Hartz IV-Empfängerinnen bereits von Vater Staat übernommen [1]. Eine bundesweite Einführung der Gratis-Pille ist bisher im Bundesrat gescheitert [4], [5].

Berlin hat seit 2003 die höchste Schwangerschaftsabbruchrate Deutschlands [2]. Seit der Einführung der Gratis-Pille 2008 konnte die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 4 Prozent gesenkt werden [1]. Jedoch sinkt die Gesamtzahl der Abbrüche schon seit 2003 – auch ohne gesponserte Pille [2]. Wie viele von diesen Frauen Hartz IV beziehen ist statistisch nicht bekannt. Man kann also nicht eindeutig sagen, ob die Einführung der kostenfreien Pille etwas bewirkt hat. Jährlich kostet die Pillenfinanzierung die Stadtkasse ungefähr 2,6 Millionen Euro. Berlin zahlt bislang als einziges Bundesland die Kosten für die Verhütung mit der Pille – und das auch noch aus eigener Tasche. Denn eigentlich steht gesetzlich festgeschrieben, dass kein Bundesland „sozialer” zu Hartz IV-Empfängern sein darf, als es im Bundesgesetz steht. Sobald sich ein Bundesland daran nicht hält, muss es an den Bund eine bestimmte Strafsumme zahlen. Beispielweise musste Berlin bereits 13 Millionen Euro Strafe zahlen, weil Hartz IV Empfängern mehr Zeit gelassen wurde, eine Wohnung zu suchen [1]. Es dauert sicher nicht mehr lange, bis Berlin auch wegen der Einführung der Gratis-Pille große Summen begleichen muss.

Was sagen die Fachexperten zum Thema?

Bisher kommen für die Experten, außer der Pille und Spirale oder sogar Sterilisation, keine anderen Verhütungsmittel für die Finanzierung in Betracht [6]. Kondome seien auf Dauer keine Lösung und werden deshalb auch nicht finanziert. Als Hauptgrund sieht die gemeinnützige Organisation „pro familia”, dass Kondome von Männern häufig abgelehnt werden [3].

Für viele Anhänger der symptothermalen Verhütungsmethode ist diese Einschätzung der Fachexperten nicht nachvollziehbar. Die symptothermale Methode ist mit einem Pearl-Index von 0,6 in Kombination mit Barrieremethoden ebenso sicher wie die Pille. Zusätzlich ist die Anwendungssicherheit mit 1,6 mit der Pille vergleichbar [7]. Zudem ist die Methode, mit einer kompetenten NFP-Beratung des Gütesiegels Sensiplan und all den guten fachgerechten Büchern, für jede Frau erlernbar [9].
Darüber hinaus ist das Kondom die zweitbeliebteste Verhütungsmethode Deutschlands, denn etwa 37 Prozent der Deutschen verhüten mit einem Kondom [11]. Die Akzeptanz von Kondomen innerhalb der Gesellschaft ist in den letzten Jahren stark angestiegen [10]. Somit sind Kondome in Verbindung mit der symptothermalen Methode ganz sicher eine ernst zu nehmende Alternative.

Eine NFP-Beratung kostet 120 Euro, wenn sie von selbständig arbeitenden zertifizierten NFP/Sensiplan-Beraterinnen angeboten wird. Sie umfasst vier Termine.
In diesen Kosten sind eine Erläuterung der symptothermalen Methode, eine Vermittlung der Körperwahrnehmung und eine individuelle Begleitung der Frau während der ersten drei Anwendungszyklen enthalten. Frauen dürfen ihre Männer sogar als Begleitpersonen kostenfrei zur Beratung mitnehmen und können somit das Verständnis hinsichtlich der gemeinsamen Fruchtbarkeit fördern [8].

Warum eine kostenfreie NFP-Beratung sinnvoll ist

Die Einführung einer Gratis-NFP-Beratung hätte mehrere Vorteile.

Erstens sollte eine Frau ihre Wahl des Verhütungsmittels nicht vom Geldbeutel abhängig machen müssen. Die wichtige Entscheidung der Frau, ob sie hormonell oder nicht hormonell verhüten möchte, sollte nicht finanziell motiviert sein. Mit der Gratis-NFP-Beratung würde das Gleichgewicht, das durch die Einführung der Gratis-Pille entstanden ist, ein Stück wiederhergestellt werden.

Zweitens fallen die Kosten der NFP-Beratung für den Staat nur einmalig an, während sie bei der Pille immer und immer wieder gezahlt werden müssen, solange der Bedarf besteht. Somit würde der Staat bei einer Finanzierung der NFP-Beratung, im Vergleich zur Gratis-Pille, Geld sparen. Überdies können Arztkosten und Folgekosten, die durch Nebenwirkungen oder mögliche Langzeitschädigungen durch die Pille entstehen können, eingespart werden. Frauen, die symptothermal verhüten, müssen nur einmal jährlich zum Frauenarzt. Im Gegensatz dazu müssen hormonell verhütende Frauen zweimal im Jahr zur Krebsvorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen. Die eingesparten Kosten hierfür könnten in die Neuentwicklung bzw. der Verbesserung der Barrieremethoden gesteckt werden.

Antworten der Parteien zum Thema

Im Vorfeld der Wahlen habe ich die folgenden Parteien angeschrieben: CDU, SPD, Bündnis 90 die Grünen, FDP, Die Linke, Piratenpartei, PSG und die Feministische Partei DIE FRAUEN.

Die Volksnähe der Parteien ist unterschiedlich zu bewerten. Größere Parteien haben in der Regel ein Kontaktformular mit einer Zeichenbeschränkung pro Nachricht. Eine Anfrage bei der CDU ist nur mit maximal 500 Zeichen möglich. Leider gestaltet sich die Formulierung eines Anliegens in einem etwa drei SMS großem Text sehr schwierig. Vielleicht war daher die Erklärung meiner Frage zu ungenau, und aus diesen Gründen hat sich die CDU bis jetzt nicht gemeldet. Ebenfalls kam von der FDP, den Grünen, der Linkspartei, der PSG sowie den Piraten bisher gar keine Antwort.

Die SPD liegt bisher in den Umfragen vorn. Als Einzige von den großen Parteien bekam ich schon nach einem Tag eine Antwort auf meine Fragen „Wie sie zu Methoden der Natürlichen Familienplanung stehe und ob sie sich für eine kostenfreie NFP-Beratung einsetzen würde”. Die SPD entgegnete, dass dies eine sehr spezifische Frage sei, die erst ausführliche Überprüfung erfordert. Zunächst wurde ich vertröstet, dass die Anfrage erst nach der Wahl beantwortet werden könne. Als Blogautor wollte ich mich damit nicht zufrieden geben. Also schrieb ich nochmals eine E-Mail. Da ich nun eine konkrete E-Mail-Adresse eines Partei-Mitgliedes hatte, hatte ich auch viel mehr Zeichen zur Verfügung. In der Antwort wurde mir zugesagt, dass meine Anfrage an den gegenwärtigen gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion weitergeleitet wird, mit dem Hinweis:

„Ich kann Ihnen aber nicht versprechen, wie lange er brauchen wird, um Ihre Anfrage zu beantworten.”

Bisher hat sich niemand bei mir gemeldet.

Als ich die Hoffnung auf eine konkrete Antwort einer Partei bereits aufgegeben hatte, meldete sich die Bundessprecherin der Feministischen Partei DIE FRAUEN Frau Müller bei mir. Sie erklärte sich freundlicherweise bereit, dass ich Auszüge ihres Antwortschreibens hier im Blog veröffentlichen kann:

[...]

Wir setzten uns nicht speziell für die Verhütung mit NFP-Methoden ein, sondern sind für eine freie Wahl der Lebensweise, was für uns die freie Wahl des Verhütungsmittels und dessen Bezahlung für alle Frauen durch die gesetzlichen Krankenkassen einschließt. Das bedeutet natürlich, dass alle Frauen, die das Wünschen, eine kostenlose Beratung für Natürliche Familienplanung erhalten sollen.

Wir sind für eine Abschaffung von Hartz IV und für ein individuelles Recht auf Existenzsicherung. Dabei steht für uns das Recht auf existenzsichernde Erwerbsarbeit im Vordergrund. Menschen ohne existenzsicherndes Einkommen sollen ein Grundeinkommen erhalten, das ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.

Solange Hartz IV existiert und die gesetzlichen Krankenkassen eine Bezahlung eines bestimmten Verhütungsmittels ablehnen, wie die von Ihnen vorgeschlagene NFP-Methode, muss nach Ansicht der Feministischen Partei DIE FRAUEN, der Staat die Kosten für die Hartz IV Empfängerinnen übernehmen.

Mit feministischen Grüßen
Margot Müller
Bundessprecherin
Feministische Partei
DIE FRAUEN

Also spricht sich die Feministische Partei DIE FRAUEN für eine sexuelle Selbstbestimmung der Frau und damit für eine Gratis-NFP-Beratung aus.

Das kleine politische Experiment hat mir gezeigt, dass es sehr schwierig ist, als Bürger an die Volksvertreter heranzukommen und Antworten zu erhalten. Ich wünsche mir persönlich eine bürgernahe und zeitgemäße Familienpolitik, welche NFP unterstützt. Seht ihr das auch so? Anlässlich der Wahl und passend zu diesem Blogthema haben wir eine kleine Umfrage im myNFP-Forum vorbereitet, an der ihr euch gern beteiligen könnt. Natürlich freuen wir uns auch über Meinungen und Kommentare zum Thema!

Hier geht’s zur Umfrage

Marcus Krahlisch für myNFP

PS: Wir danken Frau Müller von der Feministischen Partei DIE FRAUEN für ihre Kooperation und Zusammenarbeit. Ebenso bedanken wir uns bei der SPD für ihre schnelle Antwort und Weiterleitung der Anfrage. Für den Fall, dass die anderen Parteien noch auf meine Frage antworten, werden wir den Blog aktualisieren.

Quellen:

[1] Bundesrat will Gratispille für Hartz IV Empfänger, Der Westen, 20. Dezember 2010

[2] Bundesamt für Statistik, Schwangerschaftsabbruchrate nach Bundesländern

[3] Guido Kleinhubbert, In den Betten des Prekariats, Spiegel Online, 15. März 2010

[4] Angela Merkel,kostenlose Antibabypille, Direkt zur Kanzlerin, 22.Februar 2011

[5] Petra Storch, Hartz IV – Kein Geld für die Pille, wdr.de, Oktober 2010

[6] Unbekannt, Anti-Baby Pille bei Hartz IV kostenlos, gegen-hartz.de 8. August 2008

[7] E. Raith, P. Frank, G. Freundl, S. Baur, N. Klann, U. Sottong, Natürliche Familienplanung heute: Mit ausführlicher Darstellung der Zykluscomputer für Ärzte, Berater und interessierte Anwender, Herausgeber: Sichere Empfängnisregelung, Köln Arbeitsgruppe nfp der Malteser e.V., 4. Auflage, 2008

[8] Maria Zett, NFP-Beratung Berlin, lebenszyklus-berlin.de, 2011

[9] Dr. Ursula Sottong, Die Methode – sensiplan®, NFP-Arbeitsgruppe

[10] BZgA, Kondome beliebter als zuvor, Juni 2010

[11] BZgA, Deutsche verhüten verantwortungsbewusst, März 2011

5 Antworten auf NFP-Beratung gratis?

  1. sonnenblumenkern sagt:
    17. September 2011 um 11:48

    Dass die Gratispille ausgerechnet in Berlin eingeführt wurde, ist ja schon sehr komisch. Denn Berlin ist der Hauptsitz des Teilkonzerns der Bayer HealthCare AG, der für den Bereich Empfängnisverhütung verantwortlich ist. Gibt es da einen direkten Zusammenhang? Stehen hinter dieser Einführung der Gratispille wirklich soziale Interessen der Parteien oder doch hauptsächlich wirtschaftliche Interessen der Pharmaindustrie?

  2. lydie sagt:
    10. November 2011 um 10:10

    Nein,

    das, sonnenblumenkern, glaube ich, ist Verschwörungstheorie. Denn Berlin ist ja bekannt dafür, in jeder Hinsicht ”sozialer” zu sein als die anderen Bundesländer (siehe Kitapolitik u.a.). Und der Health Care Konzern agiert weit über Berlin hinaus. Nein, das ist es sicher nicht.

    Nur so am Rande – tut aber nichts zur Sache: In Berlin ist es möglich, Kitaleiter von Kindertagesstätten zu werden, Erzieher einzustellen, ohne selbst eine einschlägig fundierte Ausbildung zu haben. Ich habe selbst zwei Bekannte, Architektin und Ökonom, die vier (!) Kitaeinrichtungen mit weit über 200 Plätzen leiten, für die Personalpolitik und generell für die Führung der Kitas verantwortlich sind. Nach diesen Informationen kann in Berlin offenbar jeder, der ein wenig Kapital für die Kitaausstattung aufbringen kann, Kitaleiter werden. Nur so als Tipp ;) ? für Berliner! Nein, ich weiß nicht, ob das heute noch möglich ist.

    Zu eurer Umfrage. Die Idee finde ich eigentlich recht gut und schade, dass hier so wenig Resonanz erfolgte. Von vorneherein klar war aber auch, dass natürlich (!) keine etablierte Partei zu NFP differenziert Stellung nehmen würde. Ja, super, feministische Partei DIE FRAUEN: Ja, das ist ja wohl klar, dass sie für eine selbstbestimmte Verhütung plädieren. Aber haben die irgendeinen Einfluss? Neee!

    Eine bessere Idee wäre wohl gewesen, einschlägig für Familien- und Gesundheitspolitik einschläge spezialisierte bekannte (potentielle) Abgeordnete einzeln anzuschreiben. Sie haben zumeist wenigstens Referenten, die eine Antwort geben, gerade vor der Wahl. Auch sehe ich ein Problem darin, dass Du, wie es sich jedenfalls anhört, nach NFP gefragt habt. Du weißt doch, dass damit eben zumeist die unsicheren Knaus-Ogino oder Temperaturmethode verbunden werden.

    Ja klar, so ein kleines Kontaktformular lässt wenig Spielraum für fundierte Anfrage. So ist sie ja meist auch ein wenig unspezifisch gewesen, wenn ich das richtig verstehe.

    Wenn auf Hartz IV und die spezielle Situation dort bereits referenziert wird, ja dann müsste aber auch die Bezugsgröße angegeben werden. Denn klar ist doch, dass über die ”Rentabilität” der Förderung der STM mit Blick auf vermeidbare Schwangerschaftsabbrüche der Anteil derselben bei der relativ ausschlaggebenden Bezugsgröße der Hartz IV-Empfänger insgesamt eine notwendig festzustellende Größe ist.

    Hey Marcus, Du hast Dir viel Mühe gemacht. Ich finde es merkwürdig, dass auch hier so wenig Leutchen antworten.

    Liebe Grüße und schreib mal wieder etwas!

    Lydia

  3. Bohemienne sagt:
    22. Dezember 2011 um 17:03

    hey marcus,
    ist ja nun schon ein weilchen her? deine ”anfrageaktion” finde ich klasse! die frage ist nur: warum nicht direkt die gesundheitspolitischen sprecher der parteien um auskunft dazu angehen? es geht ja ”eigentlich” nicht nur um berlin – gesundheitspolitisch wäre es sicher spannend, das thema mal bundesweit auf die agenda zu setzen. wäre doch eine interessante frage, ob die nfp-beratung nicht vielleicht kassenleistung werden könnte?? mailadressen müssten auf der bundestagsseite einfach zu recherchieren sein?

    hm. wäre ja vielleicht mal was.

    • Marcus sagt:
      22. Dezember 2011 um 19:11

      Hallo Bohemienne,

      Erst mal freue ich mich, dass Dir der Blogbeitrag gefällt. Deine Idee habe ich auch schon in Erwägung gezogen, allerdings ist es ein Problem, dass wenn man so einen Blog vor der Bundestagswahl machen möchte – der Bundessprecher eventuell abgewählt wird. Sucht man innerhalb der 4 Amtsjahre den Kontakt – werden die Leute meist aus Zeitmangel nicht antworten. Man kommt an solche Leute wirklich schlecht ran. Einen Versuch ist es sicher wert. Ich sehe die Chance eher bei kleinen und mittleren Parteien, die sich um die 5 Prozent Hürde tummeln. Ich denke, dass in Zeiten der Euro-Krise eine Sache die mehr Geld kosten könnte – erst mal schwierig einzuführen ist.

      Eine andere Sache ist, dass wir bei den Themen und Blogs auch schauen müssen – dass sie die Mehrheit liest. Bisher, das sieht man auch an den Kommentaren ist die Resonanz eher mittelmäßig ausgefallen. Aus diesem Grund kann ich nicht versprechen, dass im myNFP Blog ein Beitrag dazu kommen wird.

      Ich wünsche Dir und allen anderen Lesern/Leserinnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

      Viele Grüße und danke für dein nettes Kommentar.

      Marcus

  4. lydie sagt:
    5. Januar 2012 um 23:18

    Zunächst wünsche ich allen Blog-Leser/innen und Dir, Marcus insbesondere, etwas verspätet ein bestechend schönes und pillenfreies ;) neues Jahr 2012 !!!

    Ja, mein Kommentar zum Thema war etwas hart und ein wenig abschweifend, nur wollte ich Vorschläge machen, wie eine solche Umfrage noch gewinnbringender sein könnte. Bohemienne hat dies ja ebenfalls sehr konstruktiv getan.

    Ich bin mit dir der Ansicht, dass auch Themen der Symptothermalen Methode weiterhin gewählt werden sollten, die möglicherweise nur eine Minorität der Leserschaft anspricht. Somit ist es bei einigen Artikeln von Dir, Marcus, vollkommen selbstverständlich, dass die Resonanz nicht immer die Größte ist. Dennoch: Ich fand Deine Blogs im Allgemeinen äußerst interessant und innovativ, sorgsam gewählt, hervorragend und mit viel Mühe schön gestaltet und v. a. auch in der Sache sehr fundiert aufbereitet.

    Schade deshalb, dass du uns quasi mitteilst, dass es unklar ist, ob du noch weitere Artikel für mynfp verfassen wirst.

    Nunja, ich hoffe, dass du uns nicht ganz verlässt und wünsche dir erst einmal alles Liebe und Gute.

    Herzliche Grüße

    Lydia