Auswertung 1. Zyklus

Wer schaut sich mal meine Kurve an?
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MissRainbow
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Re: Auswertung 1. Zyklus

Beitrag von MissRainbow » Mittwoch 12. Juni 2019, 22:06

Van hat geschrieben:
Dienstag 11. Juni 2019, 16:31


An deiner Stelle würde ich ab dem nächsten Zyklus auf vaginale Messweise umstellen und versuchen, darauf zu achten, meistens zur gleichen Uhrzeit zu messen (z.B. unter der Woche, wenn du ungefähr zur gleichen Zeit aufstehen musst).
Der Mythos dass man immer zur gleichen Zeit messen soll ist Quatsch. Ja ein Paar Mädels sind messzeitabhängig, aber das ist nicht die Regel. Jemandem zu sagen er soll immer zur gleichen Zeit messen ist genauso wie zu sagen man darf mit nfp keinen Alkohol mehr trinken, weil es ein potenzieller SF ist. Aber da jeder die SF erstmal für sich herausfinden muss, kann man das so pauschal nicht sagen. Grundsätzlich soll die Verhütungsmethode uns ja nicht zu sehr einschränken. Mich würde es total nerven wenn ich mir am we ein Wecker deswegen stellen müsste. Es gibt auch viele Frauen hier die Schichtarbeit machen und erfolgreich mit nfp verhüten. Also erstmal locker durch die Hose atmen und erstmal beobachten was stört. 😉😉
Auf vaginal oder rektal beim messen würde ich aber auch umsteigen um eine ruhigere Kurve zu bekommen, weil wenn man mal mit offenem Mund schläft (was immer mal vorkommen kann) verfälscht das die Werte doch etwas und bspw vaginal zu messen ist wirklich gar nicht störend oder so
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Knopfsammlerin
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Re: Auswertung 1. Zyklus

Beitrag von Knopfsammlerin » Donnerstag 13. Juni 2019, 07:27

MissRainbow hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 22:06
Der Mythos dass man immer zur gleichen Zeit messen soll ist Quatsch. Ja ein Paar Mädels sind messzeitabhängig, aber das ist nicht die Regel. Jemandem zu sagen er soll immer zur gleichen Zeit messen ist genauso wie zu sagen man darf mit nfp keinen Alkohol mehr trinken, weil es ein potenzieller SF ist. Aber da jeder die SF erstmal für sich herausfinden muss, kann man das so pauschal nicht sagen.
Jein, ich finde schon bei vielen deutlich erkennbar, dass unterschiedliche Messzeiten die Kurve unruhig werden lassen. Aber davon mal ganz abgesehen: sie muss ja erst herausfinden, ob dies bei ihr ein Störfaktor ist oder nicht. Dafür muss man nun mal auf die Uhrzeit achten und es bietet sich an, möglichst immer zur selben Zeit zu messen, damit dies als Störfaktor ausgeschlossen werden kann. Daher halte ich den Tipp durchaus für gerechtfertigt. Das bedeutet natürlich nicht, dass man das zwingend beibehalten muss oder dass man ab jetzt immer einen Wecker stellen soll. Aber es ist durchaus hilfreich, um überhaupt zu erfahren, was bei einem selbst stört.

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Krachbum
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Re: Auswertung 1. Zyklus

Beitrag von Krachbum » Donnerstag 13. Juni 2019, 08:30

Ich unterschreibe bei MissRainbow. Man startet ja nicht mit nfp und verbringt erstmal mehrere Zyklen damit alle Störfaktoren herauszufinden.
Vielmehr bietet es sich an entspannt zu starten und wenn man dann merkt, dass z.B. unterschiedliche Messzeiten stören, kann man gegensteuern. Sich direkt dem Wecker zu versklaven macht die Methode nicht attraktiv und ist immer wieder ein Totschlagargument in den Medien gegen die Methode. (Eben so wie ab und an ein Glas Wein - oft als "unsteter Lebenswandel" zusammengefasst :roll: )
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atzenjule
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Re: Auswertung 1. Zyklus

Beitrag von atzenjule » Donnerstag 13. Juni 2019, 08:44

Vielen Dank für eure ganzen Antworten das hat mir schon sehr weitergeholfen.

Eine andere Frage hätte ich noch: Gibt es hochlagen ohne Eisprung?

Ich glaube bei mir ist jetzt doch eine Hochlage erkennbar und würde nur gerne einschätzen können ob ich vll doch einen Eisprung hatte und bspw nur aufgrund von oraler Messung die Temp nicht ganz korrekt war?
Da ich in den nächsten Monaten mit Nachwuchs plane würde ich das nur gerne beobachten.

https://app.mynfp.de/zyklus/freigabe/6T ... CS0Kj-EREe

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Krachbum
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Re: Auswertung 1. Zyklus

Beitrag von Krachbum » Donnerstag 13. Juni 2019, 08:58

atzenjule hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 08:44
Eine andere Frage hätte ich noch: Gibt es hochlagen ohne Eisprung?
Das ist sehr selten der Fall. Ich glaube bei einigen Krankheiten und bei Post Partum Zyklen kann das auftreten. Aber wie gesagt ist das sehr selten.
Umgekehrt, also ES ohne Auswertung, gibt es wohl häufiger.
atzenjule hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 08:44
Ich glaube bei mir ist jetzt doch eine Hochlage erkennbar und würde nur gerne einschätzen können ob ich vll doch einen Eisprung hatte und bspw nur aufgrund von oraler Messung die Temp nicht ganz korrekt war?
Es wäre irgendwie müßig darüber zu spekulieren. Es gibt keine regelkonforme Auswertung, mehr kann man nicht sagen. Ob es trotzdem einen ES gab, kann eigentlich nur ein FA klären.
Ich würde auch den Messort ändern, 3 Minuten messen und weiter beobachten. Eine Messzeitabhängigkeit kann ich spontan nicht erkennen :thumbup:
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Re: Auswertung 1. Zyklus

Beitrag von atzenjule » Donnerstag 13. Juni 2019, 09:32

Vielen Dank. :)

Van
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Re: Auswertung 1. Zyklus

Beitrag von Van » Donnerstag 13. Juni 2019, 16:51

MissRainbow hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 22:06
Van hat geschrieben:
Dienstag 11. Juni 2019, 16:31


An deiner Stelle würde ich ab dem nächsten Zyklus auf vaginale Messweise umstellen und versuchen, darauf zu achten, meistens zur gleichen Uhrzeit zu messen (z.B. unter der Woche, wenn du ungefähr zur gleichen Zeit aufstehen musst).
Der Mythos dass man immer zur gleichen Zeit messen soll ist Quatsch. Ja ein Paar Mädels sind messzeitabhängig, aber das ist nicht die Regel.
...
Also erstmal locker durch die Hose atmen und erstmal beobachten was stört. 😉😉
Fräulein Regenbogen, atmen Sie bitte erstmal selbst locker durch die Hose :P :lol: (Nicht böse gemeint!)

Also ich habe das aus der Sicht einer Wissenschaftlerin geschrieben, die ordentlich Erfahrung im Umgang mit und der Interpretation von Messergebnissen hat. Dazu gehört, dass man manchmal zeitweise ausprobieren muss, gewisse Störungen nicht aufkommen zu lassen, um auszuschließen, dass dieser spezielle Einfluss Auswirkungen hat. Deswegen habe ich auch geschrieben, sie solle es versuchen, meistens zur gleichen Zeit zu messen, z.B. unter der Woche, wenn sie zur ungefähr gleichen Zeit aufstehen muss. Ich habe nichts davon geschrieben, dass man sich dem Wecker versklaven soll und am Wochenende nicht ausschlafen soll...Allerdings kann man sich auch am Anfang mal ein wenig Grübelei ersparen, ob denn der höhrere Messwert zur leicht späteren Uhrzeit nicht vielleicht doch gestört sein könnte, wenn man mal ein paar Werte zur gleichen Uhrzeit hat, die auch in einem gewissen Bereich streuen.

Geeez...normalerweise habe ich nicht das Gefühl, mich für irgendwas verteidigen zu müssen, aber wenn einem unter dem eigenen Zitat so sehr die Worte verdreht und überinterpretiert werden, muss ich das klarstellen!
(Mal abgesehen davon, sind wir beide eigentlich einer Meinung, MissRainbow ;) )

Grüße,
Van

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Re: Auswertung 1. Zyklus

Beitrag von Krachbum » Donnerstag 13. Juni 2019, 20:27

Sensiplan ist aber halt nicht nur für (Natur)Wissenschaftler gemacht sondern für jedermann - z.B. auch für Frauen, die in Schicht arbeiten.
Ich verstehe Deine Denkweise, da ich selber Naturwissenschaftlerin bin, aber so ist es eben nicht gedacht und wird auch nirgendwo in n&s so beschrieben.

Soweit ich das richtig in Erinnerung habe: regelkonform ist es mindestens 1 Stunde vorm Messen zu ruhen :!:

Ob das nun individuell passt oder nicht, ist eine andere Frage. Aber direkt zu empfehlen möglichst immer zur gleichen Uhrzeit zu messen (ohne dass die Kurve danach aussieht, dass die Werte sehr messzeitabhängig wären), finde ich etwas unglücklich :think:

LG :flower:
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Re: Auswertung 1. Zyklus

Beitrag von MissRainbow » Donnerstag 13. Juni 2019, 21:10

genauso wie Krachbum es schreibt war es auch gemeint. Dieser Tipp kommt leider häufig zu schnell. Ich glaube auch liebe Van dass du das gar nicht so streng gemeint hast wie es häufig interpretiert wird, aber ich lese hier oft paranoide Posts weil man mal ne Stunde länger geschlafen hat und deswegen dem Wert nicht traut und das ist einfach schade und in den meisten Fällen auch unnötig! Ich finde auch wenn man merkt dass man messzeitabhängig ist kann man immernoch was ändern. Gerade einer Anfängerin das so zu raten führt nämlich leider oft genau dazu dass es als in Stein gemeißelt empfunden wird.
Ich wollte jedenfalls nicht dass du dich persönlich angegriffen fühlst. Ich wollte nur dass die Anwenderin eben dieses Zitat von dir nicht zu ernst nimmt 😉
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atzenjule
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Re: Auswertung 1. Zyklus

Beitrag von atzenjule » Donnerstag 13. Juni 2019, 21:24

Jetzt vertragt euch wieder :D
Danke für die rege Diskussion. Ich gucke einfach in den nächsten Zyklen und werde dann bestimmt rausfinden. Aber erst einmal habe ich ja gute Hinweise bekommen. ;)

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