Probleme mit der Länge der Lutealphase

Erfahrungen, Umfragen
Hase26
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Re: Probleme mit der Länge der Lutealphase

Beitrag von Hase26 »

Sorry, war nur gut gemeint.
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Krachbum
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Re: Probleme mit der Länge der Lutealphase

Beitrag von Krachbum »

Hase26 hat geschrieben: Sonntag 26. Juli 2020, 08:53 Sorry, war nur gut gemeint.
Ich glaube, ich klang pampiger als es gemeint war. Mir sind einfach die gut belegten, wissenschaftlichen Grundlagen der Methode sehr wichtig. Die sorgen für den guten PI der Methode bzw. für gute Vorraussetzungen, wenn ein Kind in Planung ist. Alles was darüber hinausgeht oder zusätzlich "interpretiert" wird, verwässert das ganze 🌻
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Hase26
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Re: Probleme mit der Länge der Lutealphase

Beitrag von Hase26 »

Alles gut, haben vor dem Kiwu auch mit NFP verhütet und es wird auch danach wieder so gemacht, denn es ist eine sehr gute Methode.
Ist ja richtig, dass du etwas dazu gesagt hast.
Hab es nur gut gemeint mit der eigenen Erfahrung 😉

Einen schönen Sonntag allerseits und Rina alles Gute für dich! 🍀
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Rina95
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Re: Probleme mit der Länge der Lutealphase

Beitrag von Rina95 »

Zs Trag ich immer nur ein wenn ich es wirklich merke, ZS war in dem Zyklus: Tag 17,18 S+, Tag 19 S
Ich benutze die Methode eigentlich meist nur um zu wissen wann die Periode kommt, ich mag es nicht davon überrascht zu werden.
Ungeschützter Geschlechtsverkehr kommt demnach nicht vor. Allerdings haben mir die letzten Zyklen etwas vertrauen suggeriert sodass mein Freund und ich ohne Kondom angefangen haben und danach mit Kondom weiter gemacht haben. Wäre natürlich jetzt mehr als genial wenn der Eisprung zu dem Zeitpunkt nicht stattgefunden hat sondern später. Hab jetzt demnach noch mehr Grund mir den Kopf zu zerbrechen. Diese beiden Male waren am 23./24. Tag gewesen sein und am 21./22. Tag also wie gesagt ohne Kondom angefangen aber später eins Benutz, ich weiß dass dabei bereits etwas passieren kann. :|

Stimmt hatte mich verschreiben, gemessen wird direkt nach dem Aufwachen.

Den krassen Temperaturabstieg am 18. Tag hab ich mir bisher so erklärt das ich um 7:45 Uhr aufgestanden bin zu arbeiten und nicht wie sonst gegen 9 Uhr 🤔

Ich möchte den Eisprungzeitraum auch eigentlich ungern auf Stress schieben, hab 2 Klasuren geschrieben eine am 21. Tag die andere am 28. Tag, während des Eisprungzeitraumes war ich noch nicht ganz so sehr im Stress, hab relativ viel gelernt aber vor der 1. klausur war der Stress nicht ganz so schlimm wie vor der zweiten.

Ich guck mir die Hochlage in dem jetztigen Zyklus mal an, ich hab nie daran gezweifelt das die Werte nicht stimmen könnten, dass wohl etwas sehr naiv gewesen. Dachte wirklich wenn 3 aufeinanderfolgende Werte hoch sind muss ein ES stattgefunden haben. Schon allein weil ich finde das drei aufeinander folgende Werte sehr untypisch sind, hab das in den meisten Zyklen dann einmal und bis jetzt stimmte das mit der Berechnung des ES immer. Ich verzink gleich mal schnell noch zwei andere Zyklen. Ich hab bis jetzt gedacht dass diese ähnlich aussehen.

Ich bedanke mich schonmal für alle die mir hier weiterhelfen. Bin momentan echt ein kleines Nervenbündel 😬
Rina95
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Re: Probleme mit der Länge der Lutealphase

Beitrag von Rina95 »

https://www.mynfp.de/zyklus/freigabe/Aw ... zFIprN4EoK


So dass sind jetzt mehrere meiner Zyklen, vielleicht kann das ja iwie helfen.


Ich wünsch euch alle auch einen schönes Sonntag und bin ganz begeistert davon dass man mir hier so schnell weiterhilft.
Nochmal Dankeee an alle
iSprung
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Re: Probleme mit der Länge der Lutealphase

Beitrag von iSprung »

Rina95 hat geschrieben: Sonntag 26. Juli 2020, 09:13 Zs Trag ich immer nur ein wenn ich es wirklich merke, ZS war in dem Zyklus: Tag 17,18 S+, Tag 19 S
Was bedeutet "wenn ich es wirklich merke" denn genau? Die Zervixschleimbeobachtung setzt sich ja grundsätzlich aus mehreren Säulen zusammen - dem Fühlen und Sehen, wofür Du unweigerlich mit Toilettenpapier oder den Fingern nachschauen musst, und dem Empfinden, für welches Du an den Scheideneingang hindenkst. Deine Aussage verstehe ich naiv so, dass Du eine dieser Säulen nicht ganz so regelmäßig abpasst? Empfinden und Sehen/Fühlen können sich unabhängig voneinander in verschiedenen ZS-Kategorien befinden. Für die doppelte Kontrolle ist es schon wichtig, dass beides beobachtet wird. Ich schreibe das, weil in einigen der von Dir verlinkten Zyklen (7 und 9) der ausgewertete Schleimumschwung deutlich von der ehM entfernt ist. Als Faustregel kann man ansetzen, dass der Schleimhöhepunkt irgendwo zwischen fünf Tagen vor und drei Tagen nach der ehM angesiedelt sein sollte. Das ist das, was man in den Studien der Methode als typisches Intervall beobachtet hat. Wenn der Schleimhöhepunkt nun wie im 7. Zyklus ganze zehn Tage vor der ehM liegt, gehe ich ziemlich sicher davon aus, dass Dir eine spätere Verbesserung des ZS entgangen ist? Du schreibst ja, dass Du die Zyklusbeobachtung mehr zur Festlegung der Periode betreibst und weniger zum Freigeben. Ist der ZS deshalb so lückenhaft protokolliert? Ein sorgfältig aufgezeichnetes Schleimsymptom kann Dir bei uneindeutigeren Temperaturverläufen ggf. helfen zu rekonstruieren, was genau geschehen sein könnte. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass ich ZS-technisch so einiges nicht mitbekäme, wenn ich nicht regelmäßig nachschauen würde. Daran hängt sich die Debatte ja momentan ein wenig auf, dass Du selbst gar nicht so präzise Aussagen dazu machen kannst. (Was vollkommen okay ist.)

Um an Snoopy anzuknüpfen, was sind denn nun Deine Temperaturniveaus? Von Hochlage und Tieflage, mit Schwankungsbreite der Tieflage? Wo siehst Du die? Dazu hast Du, glaube ich, noch nichts geschrieben. Die eigenen Temperaturniveaus zu kennen ist wichtig und hilfreich, wenn es darum geht, eventuelle Fehlauswertungen abzupassen, welche es immer mal geben kann. Die Auswertung in Zyklus 15 finde ich nicht überzeugend vor dem Hintergrund, dass Du die 36.5 und 36.6 °C locker in vielen anderen Zyklen während der Tieflage durchgemessen hast. Deine Hochlage scheint mir auch etwas höher angesiedelt sein als die in Zyklus 15 ausgewertete, aber auch hier gilt: Du hast 14 Zyklen durchgemessen bisher, nicht wir. Du hast viel mehr Datenpunkte und Messerfahrung als wir, was Deinen Körper und Deine Aufzeichnungen angeht.

Ich will auch in einem zweiten Punkt Snoopy beipflichten. Der scheint mir etwas untergegangen zu sein. Wenn Du Anwendungen wie myNFP benutzt, selbst wenn es nur für die Vorhersage der Periode ist, kann es Dir nur helfen, sehr genau zu verstehen, wie die Auswertung nach dem Regelwerk der symptothermalen Methode der AG NFP funktioniert. Im schlechtesten Fall benutzt Du die App im Blindflug und siehst es so nicht, wenn zufällige Auswertungen entstehen, weil Du eben einfach "glaubst", was Dir der Algorithmus ausspuckt. Schau doch mal, ob Du selbst darauf kommst, warum die Auswertung in Zyklus 15 verschwindet, wenn Du den Messwert an ZT 19 ausklammerst. (Den Grund fürs Klammern weiß ich hier gerade nicht mehr, generell sind die Störfaktoren für uns ja auch nicht einsehbar. Störfaktoren sind neben Temperaturniveaus noch ein ganz individueller Punkt in der Anwendung der Methode. Bei den Störfaktoren kann es Dir niemand abnehmen, mit Zeit und Geduld jene Einflüsse, die stören, zu trennen von jenen, die es nicht tun.) Falls Du alleine nicht weiterkommst, kannst Du gerne nachfragen, aber die Beantwortung der Frage gehört zum absoluten Basiswissen und -können bzgl. der Methode. Und die Antwort ist echt nicht schwer, also versuch's einfach mal. ;) Das Regelwerk hast Du zuhause? Ansonsten gibt es ja noch den Wissensteil bei myNFP.

Zusammenfassend würde ich Dir einfach nahelegen, Dir etwas mehr Zeit zu nehmen für das gründliche Führen Deiner sowie das Nachdenken über Deine Zyklusblätter. Also, Du denkst ja offensichtlich mit. ^^ Aber mein Eindruck ist, dass Dir die Situation gerade jetzt durch doch nicht ganz so gründliche Beobachtungen (Zervixschleim, Temperaturniveaus, möglicherweise auch Störfaktoren) über längere Zeit erschwert wird. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du davon profitieren würdest, den Zervixschleim regelmäßiger nachzuprüfen und etwas ganzheitlicher (heißt: nicht nur die einzelne Kurve mit irgendeiner Auswertung, sondern immer alle Kurven mit ihrem Spektrum an Eigenschaften wie: Störeinflüssen, Temperaturniveaus etc.) zu betrachten.

Das so als Anregung, mehr fällt mir nicht ein. Krachbum sagte ja schon, dass ohne Panne nichts passiert sein sollte. Musst Du halt warten. :)
Miss Sunshine
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Re: Probleme mit der Länge der Lutealphase

Beitrag von Miss Sunshine »

Liebe Rina,

ich stimme dem was Krachbum und iSprung sagen vollkommen zu. Ich möchte aber noch auf deine Aussage eingehen, dass ihr ‚ohne Kondom anfangt und dann mit Kondom weitermacht‘. Wenn eine Schwangerschaft aktuell nicht gelegen käme würde ich persönlich auf diese Art des Verhütens verzichten und stattdessen wirklich konsequent NFP verfolgen (genaues Messen, Beobachten des ZS und striktes Erfassen der STFs). Dadurch gewinnt ihr an so viel Sicherheit und dann könnt ihr bei korrekter Anwendung und Auswertung komplett auf das Kondom verzichten. Genau das ist ja der Vorteil bei NFP.
Aber wenn ihr euch mit der Auswertung unsicher seid würde ich nicht ‚ohne Kondom anfangen‘, da dies wirklich sehr unsicher ist und dich dann jeden Monat zweifeln lässt, ob nicht doch etwas passiert ist :flower:
Kurvt verhüterisch auf Papier seit 09/2019
Rina95
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Re: Probleme mit der Länge der Lutealphase

Beitrag von Rina95 »

Bis jetzt wenn die App mir was angezeigt hat, war das immer richtig.
Jetzt steh ich natürlich etwas ratlos dar.
Ich fang ab sofort damit an, die ZS Beobachtung regelmäßig vorzunehmen.
Ich hab das wirklich oft schleifen lassen, ich hab das eingetragen wenn ich es gemerkt habe, also wenn ich relativ feucht war und auch sofort was gesehen habe.
Ich hab mich dann wohl eher nur auf die Temperaturkurve verlassen, was mich jetzt sehr ärgert.
Muss jetzt aber nochmal dazu sagen, dass das wirklich bis jetzt immer komplett richtig war und gestimmt hat. Deswegen hatte ich eigentlich diese Gewissheit das nichts passieren konnte.

Ich muss jetzt trotzdem nochmal nachfragen.
Wenn ich den 19. Tag ausklammere, erkennt die App keine Hochlage und somit keinen Eisprung.
Könnte das dann sein das noch kein ES stattgefunden hat.
Wenn die Hilfslinie bei 36,5 gezogen werden würde dann ab dem 20. Tag nur noch höhere Werte bis auf einmal, lassen diese höheren Werte nicht darauf schließen das ein Eisprung stattgefunden hat.
Vom 25.-29. Tag steigen die Werte täglich, warum erkennt die App da keine Hochlage?
Die vielen Fragen tuen mir mittlerweile sehr leid.
Ich les mich nach diesem ,,Horror“ Zyklus nochmal wirklich ausführlich ein.

Würd ein Schwangerschaftstest schon was anzeigen können?
Dani11886
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Re: Probleme mit der Länge der Lutealphase

Beitrag von Dani11886 »

Rina95 hat geschrieben: Sonntag 26. Juli 2020, 18:44 Ich muss jetzt trotzdem nochmal nachfragen.
Wenn ich den 19. Tag ausklammere, erkennt die App keine Hochlage und somit keinen Eisprung.
Könnte das dann sein das noch kein ES stattgefunden hat.
Wenn die Hilfslinie bei 36,5 gezogen werden würde dann ab dem 20. Tag nur noch höhere Werte bis auf einmal, lassen diese höheren Werte nicht darauf schließen das ein Eisprung stattgefunden hat.
Vom 25.-29. Tag steigen die Werte täglich, warum erkennt die App da keine Hochlage?
Weil du durch ZT 24 keine 6 vorangehnde tieferen Werte hast und für eine ehm an ZT 24 weder die Voraussetzungen für Ausnahmeregel 1 noch für Ausnahmeregel 2 erfüllt sind.

Zum Schwangerschaftstest kann ich dir mangels Erfahrung leider nichts sagen.
Sie (Jahregang 86) und Er (Jahrgang 87), 💒 2019,
Basteln am 1. Wunder :love:
14. ÜZ mit Utrogestan = Glpckszyklus 🍀 10.ÜZ nach ⭐ 02/2020 (+ 1 Pausenzyklus)
Erschwerte Bedingungen durch Hodenkrebs und Chemotherapie
iSprung
Beiträge: 3380
Registriert: Mittwoch 20. August 2014, 18:03

Re: Probleme mit der Länge der Lutealphase

Beitrag von iSprung »

Rina95 hat geschrieben: Sonntag 26. Juli 2020, 18:44 Ich hab mich dann wohl eher nur auf die Temperaturkurve verlassen, was mich jetzt sehr ärgert.
Wenn Du rein über die Temperatur auswerten möchtest, brauchst Du genau genommen strengere Regeln als die der symptothermalen Methode, die myNFP implementiert hat. Diese strengeren Regeln sind dann dazu da, um auszugleichen, dass es keine zwei einander gegenseitig absichernden "Marker" (die Temperatur als Progesteronzeichen und den Muttermund oder den Zervixschleim als Östrogenzeichen) mehr gibt. Für die symptothermale Auswertung eines Zyklus ist immer auch ein zeitlicher Bezug von Schleimhöhepunkt/Muttermundumschwung und ehM nötig. Ohne diesen zeitlichen Bezug lässt sich, wenn wieder genau geschaut wird, auch nicht mehr so viel sagen in einigen Fällen.
Rina95 hat geschrieben: Sonntag 26. Juli 2020, 18:44 Könnte das dann sein das noch kein ES stattgefunden hat.
Würde ich so nicht sagen, da sich Deine Temperatur die letzten Tage in Dein übliches Hochlagenniveau begeben hat. Oder wie siehst Du das? Nicht jeder Zyklus mit Eisprung ist mit der symptothermalen Methode auswertbar, umgekehrt steht nicht jede auswertbare ehM in einem zeitlichen Zusammenhang mit einem Eisprung. Letzteres kommt aber ziemlich selten vor. Du hast ja selbst schon festgestellt, dass es nun ein Jahr lang prima geklappt hat. Das zeigt, wie gut das Regelwerk i. A. funktioniert. Dennoch ist ein Algorithmus wie der von myNFP immer nur ein Algorithmus. Seine Vorhersagen sind (maximal) so gut wie die Daten, mit denen er gefüttert wird. Wenn eine Anwenderin eigentlich zu setzende Klammerungen nicht vornimmt oder an Stellen, die nicht zu klammern sind, klammert, kann es z. B. zu Auswertungen kommen, die nicht richtig sind. Und selbst dann gibt es, wie schon gesagt, den Fall, dass Kurven manchmal derart komisch sind, dass eine ehM sich auswerten lässt, wo es keinen Eisprung gab. Das lässt sich aber durch das Östrogenzeichen und die Beurteilung der Temperaturniveaus abpassen, also alles nicht so tragisch. Das Regelwerk ist in seiner jetzigen Form durchaus robust und brauchbar.
Rina95 hat geschrieben: Sonntag 26. Juli 2020, 18:44 Vom 25.-29. Tag steigen die Werte täglich, warum erkennt die App da keine Hochlage?
Es tut mir leid, da noch einmal zurückzufragen, aber hast Du wirklich Stück für Stück anhand des Wissensteils o. Ä. nachvollzogen, was gegeben sein muss für eine Auswertung? Der erste Satz zu den Regeln zur Temperaturauswertung hier - https://www.mynfp.de/temperatur-auswerten#regeln - lautet: "Um einen solchen Temperaturanstieg zu finden, brauchen Sie 6 niedrige zusammenhängende Temperaturwerte, auf die ein höherer Wert folgt." Trifft das aus ZT 25 zu?

Bzgl. der Klammerung an ZT 19 habe ich rein vom Lesen erst einmal nicht das Gefühl, dass Du die Bedingungen für eine Auswertung nachgeschlagen und nachgeprüft hast. ? Bei der Temperaturauswertung geht es nicht darum, dass die Messkurve wischiwaschi "an aufeinanderfolgenden Tagen" ansteigt. Es gibt ganz klare Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit eine ehM ausgewertet werden kann - Du kannst Dir das so vorstellen, dass diese Bedingungen da sind, um sicherzustellen, dass ein Temperaturstieg auch wirklich "signifikant" ist - also mit hoher Wahrscheinlichkeit, im Zusammenspiel mit einem Östrogenzeichen, auf einen Eisprung hinweist. Vielleicht reden wir auch einander vorbei. Ich bin gerade nicht sicher, ob es Dir eher darum geht, ungeachtet der Auswertungsregeln einen Eisprung aus der Kurve abzulesen, sofern der vorhanden ist. Dann will ich in dem Punkt nochmal auf den Punkt der Temperaturniveaus verweisen und Dich anhalten, Dir Deine Niveaus ins Gedächtnis zu rufen und die Kurve dann anzuschauen. Weiter will ich mich daran nicht beteiligen, weil es weder ein durchgehend protokolliertes Östrogenzeichen gibt noch eine auswertbare ehM. Das ist mir persönlich dann zu orakelig. Falls es Dir hilft, will ich Dir sagen, dass definitiv nicht jede Kurve total eindeutig auswertbar ist. Manchmal gibt es verkorkste Kurven, die können auch nach zehn Jahren Anwendung passieren, und dann steht man da wie in der ersten Zeit und weiß vielleicht auch nicht so recht. Das ist ja nicht schlimm, im Allgemeinen gibt man da ja auch nicht frei. Das Schlimmste, was Dir passieren kann, ist, dass Du Deine Periode etwas unerwartet bekommst, oder?
Rina95 hat geschrieben: Sonntag 26. Juli 2020, 18:44 Wenn die Hilfslinie bei 36,5 gezogen werden würde dann ab dem 20. Tag nur noch höhere Werte bis auf einmal, lassen diese höheren Werte nicht darauf schließen das ein Eisprung stattgefunden hat.
Warum ziehst Du die HiLi bei 36.5 °C, wenn Du erst ab ZT 20 die Temperaturwerte berücksichtigst? Das ist etwas, was vom Regelwerk nicht gestützt wird. Ich empfehle Dir wirklich, die Beispiele im Praxisbuch bzw. im Wissensteil oder, falls Du den Betrag investieren möchtest, im Arbeitsheft mal durchzugehen und die ganz konkrete Anwendung der Regeln an echten Kurven zu üben. Eine NFP-Beratung ist auch eine Option.

Schwangerschaftstests liefern wahrscheinlich dann eine brauchbare Aussage, wenn genügend Zeit seit dem letzten (potentiell) ungeschützten Verkehr vergangen ist oder Du ungefähr weißt, wann der Eisprung war, und relativ dazu eine gewisse Zeitspanne verstrichen ist. Krachbum weiß da viel besser Bescheid. Ich meine, dass normale Schwangerschaftstests ab dem 14. Hochlagentag ein recht aussagekräftiges Ergebnis liefern. Das hilft Dir aber nicht, da es keine ehM gibt. Ansonsten sind wahrscheinlich so zwei bis drei Wochen nach dem letzten Verkehr mit möglicher Panne eine gute Hausnummer, das wäre dann quasi die Summe aus "Zeitfenster, in dem Spermien typischerweise überleben können" und "Zeit nach dem Eisprung, die ein Schwangerschaftstest braucht, um im Falle einer Schwangerschaft ein positives Ergebnis anzuzeigen". Falls das nicht richtig zusammengefasst ist, muss das gerade eine hier richtig für mich stellen. Nach allem, was Du geschildert hast, schien es mir aber so, als gäbe es kein sonderliches Schwangerschaftsrisiko. In den Brunnen gefallen ist das Kind ja nun eh, ich würde (mit der geringen Unfallwahrscheinlichkeit im Hinterkopf!) eher nach vorne schauen und gucken, was Du machen kannst, damit Du in den nächsten Zyklen besser zurechtkommst. :angel:
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