Langzeitmotivation für die STM?

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D_
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Re: Langzeitmotivation für die STM?

Beitrag von D_ » Mittwoch 29. Oktober 2014, 06:25

Silberling hat geschrieben:Meine Motivation war, dass ich es sooo genial fand, eine hormonfreie, total sichere Verhütungsmethode zu haben. Das hat mich fasziniert. Außerdem fand ich es wunderbar zu sehen, dass alles im Körper gut funktioniert und man evtl. frühzeitig auf Probleme selbst kommt.

Wie gesagt, die größte Motivation bestand darin, dass es tatsächlich eine so sichere, simple Methode zur Verhütung gibt! Hab mich anderen Frauen gegenüber, die sich mit andren Methoden geplagt haben, richtig privilegiert gefühlt, diese zu kennen und zu beherrschen! :lol:
Bingo, so ging's/geht's mir auch. Bin aber auch jemand, der sich die Kontrolle sehr ungern abnehmen lässt, auch nicht von der Pille :mrgreen:
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Cylina
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Re: Langzeitmotivation für die STM?

Beitrag von Cylina » Mittwoch 29. Oktober 2014, 06:42

Ich hätte diesen Zyklus eigentlich überhaupt keine Kurve führen müssen, weder für Verhütung noch für Kinderwunsch. War auch kurz am überlegen, ob ich es lasse, weil meine Motivation auch gerade nicht allzu hoch war. Aber dann fiel mir ein, dass ich - aufgrund meiner unregelmäßigen Zyklen - dann wieder überhaupt nicht wissen würde, wann meine Mens ansteht (so ging es mir vorher jahrelang und das ist schon echt ätzend). Darum habe ich diesen Zyklus eine Kurve allein aus diesen Grund. Das war meine Motivation.
Das Gefühl zu wissen, wo genau im Zyklus ich gerade stehe, möchte ich einfach nicht mehr missen.
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Anna.Nym
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Re: Langzeitmotivation für die STM?

Beitrag von Anna.Nym » Mittwoch 29. Oktober 2014, 12:14

HEy.
Ich bin ja auch "schon" im 20. Zyklus und merke schon auch, dass die Motivation gering ist. Naja nein nicht ganz....
Die Lust morgens zu messen ist echt gering. Ich messer um 5 und oft denke ich "ach wäre das schön nun einfach durchzuschlafen".
Aber Pech sag ich mir. Ich hab mir diese Verhütung ausgesucht - na dann muss ich da eben durch und stelle mir den Wecker.
So schlimm ist es dann auch wieder nicht.

Meine Zyklen sind recht regelmäßig und ich weiß so wann ich spätestens anfange zu messen und nach der Auswertung hör ich damit auf um mir wieder Motivation für den nächsten Zyklus zu sparen :-)
den ZS...ja den vergesse ich auch manchmal anzuschauen und dann fällt es mir abends ein. Nunja. Mein S+ ist superdeutlich den muss ich nicht suchen, der macht sich auch so bemerkbar und weil ich ja freigeben will (abstinenz) bin ich dann nach dem Höhepunkt auch wieder ganz ganz aufmerksam.

Es geht also.
Ich bin nicht hochmotiviert und ich bin aber auch nicht nachlässig.
Ich denk halt immer "da muss man halt durch". Und was muss das muss eben :ugeek:

Aber ich merke im allgemeinen schon , dass ich mit einem geringeren Aufwand daran gehe als noch zu Anfang.

Wünsche dir -v- Dass deine Motivation sich wieder blicken lässt. :flower:

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-Ophelia-
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Re: Langzeitmotivation für die STM?

Beitrag von -Ophelia- » Donnerstag 30. Oktober 2014, 17:10

Ich könnte mich hier auch einreihen in die Runde der unmotivierten Verhüterinnen :shh: Aber so richtig dran gedacht deshalb aufzuhören, hab ich noch nicht.

Ich versuche meistens alle paar Tage einmal zu messen, damit ich ungefähr die 6 niedrigen Werte zusammen bekomme (was nicht immer klappt) und dann wenn der ES näher rückt, messe ich ein paar Tage regelmäßiger, um die ehM nicht zu verpassen. Aber im Großen und Ganzen hilft es vielleicht, nicht so streng mit sich zu sein und wenn du keine Lust zum messen hast, dann lass es einfach. Du hast ja genug Erfahrung, um auch ohne 6 niedrige Werte deine Kurve auszuwerten, dann reichen vielleicht auch 6-7 Messungen pro Zyklus nur um die ehM herum (da deine Kurve nicht öffentlich, irritierst du damit ja auch keine Anfängerinnen)?

Beim ZS ist es bei mir das gleiche. Ich hab zum Glück so eindeutig fruchtbaren ZS, dass ich den nicht übersehen kann und dann automatisch dran denke :lol:
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D_
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Re: Langzeitmotivation für die STM?

Beitrag von D_ » Donnerstag 30. Oktober 2014, 17:25

-V- hat geschrieben:"Leider" ist mein Zyklus zu regelmäßig, ich komme auch mit einmal grob die übliche Zykluslänge überschlagen ganz gut mir der "Menstruationsprognose" hin.
Das ist er bei mir auch, aber mit nfp kann ich dank steilen Temperaturabsturzes das Zeitfenster auf Stunden begrenzen, ohne Messung bzw. Kurve ist es dann doch etwas grober (müsste in 1-2 Tagen losgehen usw.)
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Re: Langzeitmotivation für die STM?

Beitrag von AnnieTime » Samstag 8. November 2014, 21:19

OK, der Thread hat nun schon einen Bart, trotzdem reihe ich mich noch einmal hier ein.

Meine letzten beiden Zyklen habe ich sehr schlampig geführt, nur die Schleimkürzel und auch nur die Basaltemperaturen eingetragen. Zyklus 41 war nicht regelkonform auswertbar, bei Zyklus 42 war die Auswertung zweifelhaft und bei dem aktuellen Zyklus habe ich es gerade einmal geschafft, ein Schleimkürzel einzutragen. Gemessen habe ich noch gar nicht, und wenn ich Pech habe, kriege ich auch keine regelkonforme Auswertung mehr hin :|

Momentan habe ich so viel um die Ohren, dass ich nicht nur keine Lust habe, die nötigen "Daten" zu sammeln, vielmehr vergesse ich es zudem ständig. Irgendwie ist es mir gerade auch egal, mir fehlt total der Drive.
Vielleicht kommt die Lust ja mit der Zeit wieder..und es ist ja jetzt auch nicht so, dass wir ohne NFP aufgeschmissen wären. Uns bleiben noch Kondome, auch wenn die nicht das Gelbe vom Ei sind.

Mal schauen, vermutlich muss ich nur erst den inneren Schweinehund überwinden, dann denke ich auch wieder regelmäßiger daran, Tempi zu messen und ZS zu beobachten...


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-V-
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Re: Langzeitmotivation für die STM?

Beitrag von -V- » Sonntag 9. November 2014, 10:55

Das kommt bei mir auch dazu, wenn ich viel Stress habe, vergesse ich das Messen und Beobachten noch eher.
Dann habe ich in der letzten Zeit noch ein paar murksige Zyklen gehabt, das "motiviert" noch zusätzlich.
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Re: Langzeitmotivation für die STM?

Beitrag von frechemami33 » Montag 25. Mai 2015, 13:25

Jaaa hier bin ich richtig! :mrgreen:

ich habe jetzt über 5 oder 6 Zyklen nur oberflächlich beobachtet, da kein Verhütungsbedarf besteht.
Allerdings diesen Zyklus sehr spät die Kurve gekratzt und das im wahren Sinne des Wortes! :D

Allerdings hatte ich viel Stress, Medis und Schmerzen worauf eine Bandscheiben-OP folgte und mein Körper wohl nicht so ganz in Fahrt kommt.
diesen Zyklus bleibe ich jedoch motiviert, weil es mein erster Ausreisserzyklus wäre den ich hoffentlich noch auswerten kann.
Es wird wieder spannend für mich! :crazy:
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Re: Langzeitmotivation für die STM?

Beitrag von -V- » Montag 25. Mai 2015, 20:37

Erstmal gute Besserung für den Rücken. Vielleicht kommst du ja jetzt wieder in den Trott rein.
Ich schlampere mich auch so durch und werte meistens "kreativ" und nicht regelkonform und anfängertauglich aus. Aber das funktioniert momentan ganz gut, weil die Kurven auch so sehr eindeutig sind,
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Re: Langzeitmotivation für die STM?

Beitrag von frechemami33 » Montag 25. Mai 2015, 21:04

Ach -V- ! :D Ohne kreativität wäre es doch total langweilig bei so eindeutigen Kurven! ;) Irgendwie muss man sich diese ja wieder interessant machen oder? :mrgreen:
Vielleicht finde ich es ja deshalb wieder so interessant weil dieser Zxklus alles andere als eindeutig ist :D
Und danke für die lieben Genesungswünsche. Es wird langsam wieder! :)
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