Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

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SouthernStar11
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von SouthernStar11 » Dienstag 21. August 2018, 20:39

cornella mit der Unabhängigkeit vom Mann sprichst du mir aus der Seele. Das war auch der Punkt der mich vom zweiten Kind mit meinem Ex abgehalten hat .Ich wäre von ihm und seinem Geld abhängig gewesen. Ich bin auch nicht der Typ der nach Taschengeld fragt und wie es aussieht wenn dann die Beziehung vorbei ist hab ich ja bei meiner ersten Tochter gesehen.

Ich finde auch , dass man sehr gut ohne Kinder leben kann und beneide oft die Leute die spontan abends etwas unternehmen können oder einfach mal ein Wochenende auf der Couch verbringen können. Ich finde den Faden hier wahnsinnig interessant und finde mich in vielem wieder .

Liebe Grüße
32 Jahre jung ,⭐️1/10⭐️10/17, Mädchen 12/12

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MissRainbow
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von MissRainbow » Dienstag 21. August 2018, 23:29

Minky hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 13:18
*reinhüpf*

Ist mehr Off-Topic, und wenn es so gar nicht passt, bitte löschen.
Aber liebe Cornella, nur als kleine Idee möchte ich dir erzählen, wie wir das machen.
Wir haben ebenfalls jeder ein eigenes Konto, auf welches das Gehalt eingeht. Aber auch trotzdem noch ein gemeinsames, da geht alles runter was UNS betrifft: Haus, Einkauf, Autos, Versicherungen, Bausparer, Tagegeldkonto zum Sparen, Urlaub usw. Später auch alles, was das Kind betrifft.
Wir verdienen ziemlich gleich und überweisen monatlich einen gleichen Betrag X auf das gemeinsame Konto, der Rest steht uns zur eigenen Verfügung.
Wenn dann (in unserem Fall ist es beim Mann, er nimmt die Elterzeit) ein Teil des Gehaltes wegfällt, dann wird es gerecht ausgeglichen. Also mein Mann zahlt dann etwas weniger ein, und ich eben etwas mehr.

*wieder raus*
Genauso ist es bei uns auch und wir rechnen prozentual aus wieviel jeder zu dem gemeinsamen Kosten beisteuert sodass beide noch einen Betrag für sich haben mit dem wir gut zurecht kommen. Wenn ich wegen eines Kindes weniger arbeiten würde wäre auch mein Anteil an den gemeinsamen Kosten geringer oder eben seiner, wenn er weniger arbeitet etc
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bombina
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von bombina » Mittwoch 22. August 2018, 01:10

@Ohne Huhu, Du sagst in Bezug auf @Sunshinequeen86 Kinderwollen-Grenze mit 33, dass Du Dir persönlich keine so feste Altersgrenze setzen würdest.. ja, das Leben ändert sich ständig und man weiß nie, was noch kommt..
Aber meine Gedanken sind da auch nochmal etwas anders, auch ich denke immer an die Genetik (meine ganz persönliche Altersgrenze liegt bei 30, Schmerzgrenze 33), aber auch sehr stark an das Kind! Meine Mutter war 33, als sie mich bekommen hat, was natürlich nicht alt ist, aber ich habe mir, auch wenn ich eine wundervolle Kindheit hatte, sehr häufig eine jüngere Mutter (zum Reden, Unternehmungen, Verständnis) gewünscht, so wie viele andere Kinder das auch hatten! (Dazu kommt, dass ich auch nie meine Großeltern kennengelernt habe.) Natürlich sind da jetzt einige Generationen dazwischen, aber ich finde, das dies viel zu häufig bei der Überlegung zum späten Kinderwunsch außer Acht gelassen wird.

Durchbrechen würde ich das dann bei meinem imaginären Kind auch nicht, ich werde Ende des Jahres 28 und der Spruch seit unserer Hochzeit von vor 7 Jahren lautet immernoch: “Dieses Jahr nicht mehr.“. Natürlich nach der obligatorischen Frage bei der Hochzeit, ob man nicht wegen einem sich-auf-dem-Weg-befindlichen Kind heiratet. Ich hab studiert und ein Kind stand bei uns nie auf der Prioritätenliste.

Kinderwunsch? Hm, war, wie hier auch schon beschrieben, eher der gesellschaftliche “Druck“ oder Norm, dass man als Paar Kinder haben muss und dass ich da eigentlich nicht dran zu rütteln habe. Ich habe dann irgendwann für mich festgestellt, dass ich gar nichts muss, nur glücklich mit meinem Partner und mir selbst sein!! Schöne Erkenntnis! Mein Partner sieht das genauso wie ich.
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SouthernStar11
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von SouthernStar11 » Mittwoch 22. August 2018, 09:10

bombina mir ging es ähnlich . Meine Mutter hat mich mit 32 bekommen und war auch mit mir alleine , also gabs für mich nur einen Elternteil der alles erfüllen musste. Und ich hatte oft den Eindruck , dass sie einfach müde und erschöpft ist was ich jetzt natürlich nachvollziehen kann. Ich finde Alter ist etwas ganz individuelles. Ich bin da eher nicht so auf dem deutschen stand erst später mit dem Kinder bekommen anzufangen ( was natürlich auch wieder individuelle Gründe hat). Ich bin wie gesagt froh , dass meine Tochter aus dem Flaschen und Windelalter raus ist und ich mit knapp 32 so langsam wieder Freiheiten bekomme und für mich persönlich ist es absolut nicht stimmig in 5 Jahren nochmal ein Kind zu bekommen . Ich hab auch zu viel Angst vor den Risiken und die kann man auch nicht von der Hand weisen.

Nochmal, ich finde es so interessant hier mitzulesen. Bei dem Thema gibts kein richtig oder falsch. Und ich finde es immer wieder interessant zu sehen wie viele Frauen es gibt die warum auch immer Zwiegestalten bei dem Thema sind .
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Pippilotta_L.
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Pippilotta_L. » Mittwoch 22. August 2018, 11:38

Cornella hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 14:37
Pippilotta_L. hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 14:24
Aber ich habe diesen Satz "warum willst du ein Kind, wenn du dann trotzdem arbeiten willst und es den ganzen Tag abschiebst?!" schon sooo oft mit vorwurfsvollem Unterton gehört, dass ich dann doch nicht nichts sagen kann :silent:
Pippilotta, ich will das in keiner Art und Weise irgendwie verurteilen und es soll schon gar kein Vorwurf von mir sein. Auch einen vorwurfsvollen Unterton will ich auf jeden Fall vermeiden. Ich kann eine jede Frau verstehen, die wieder Vollzeit arbeiten geht - egal ob sie will oder muss. Deswegen würde ich nie auf die Idee kommen, einer VZ Mutter vorzuwerfen, dass sie ihr Kind abschiebt.

Ich habe das rein auf mich bezogen. Ich frage mich, warum ich Kinder bekommen sollte, wenn ich dann gleich wieder VZ arbeiten würde. Gerade bei dem Thema, dass ich zuerst nie wollte und jetzt nicht kann, drängt sich die Frage in den Vordergrund, was mach ich mit meinem Job, wenn es dann doch hinhaut?! Damit wollte ich nie allgemein alle über einen Kamm scheren.
Weil es vor allem bei meinem Job nicht so wäre, dass ich das Kind in der Früh und am Abend sehen würde (wegen der ewigen Pendelei). Ich fahre um 05:00 Uhr zur Arbeit und bin selten vor 18:00 Uhr zu Hause.

Ich kann aber verstehen, dass du auf diese Aussage reagierst, wenn du das ständig zu hören bekommst. So geht es mir mit dem Thema "Warum geht ihr in keine Klinik" ;)
Cornella, war nicht bös gemeint :flower: . Mit solchen Pendelzeiten kann ich dich sogar sehr gut verstehen! Ich pendel ja auch 2 Stunden jeden Tag und seh mich deshalb auf jeden Fall ein paar Stunden reduzieren, um vielleicht 1-2 mal die Woche schon nachmittags zuhause zu sein.
Aber wie du schon sagst, es gibt einfach Themen, da reagiert man empfindlicher, wenn sie einem ständig reingewürgt werden :oops: :D

@bombina: mir geht es ähnlich. Meine Mutter war 36 und 40, als ich und mein Bruder kamen. Die Eltern meines Freunds waren nicht ganz so alt, aber auch deutlich über 30. Mütterlicherseits hatte ich schon gar keine Großeltern mehr (die väterlicherseits waren sehr weit weg und hatten kein Interesse). Die Gesundheit unserer Eltern ist jetzt schon auf dem absteigenden Ast. Noch sind sie einigermaßen fit, aber ich würde nicht darauf wetten wollen, dass sie in 10 Jahren noch fit genug sind, dass sie kleine Kinder wirklich betreuen können und es allen Freude macht :/
Meine eigene Mutter hab ich auch immer als unglaublich "alt" wahrgenommen und hab mir geschworen, niiiiemals so alt Kinder zu bekommen (tatsächlich wollte ich früher, so bis etwa 20, aus genau dem Grund unbedingt mit spätestens 27 das erste Kind bekommen. Joa, dafür müsste ich schon längst schwanger sein, das wird nix mehr :mrgreen: ). Mittlerweile sehe ich das anders, es ist doch mehr Charakter- und Typsache. Meine Mutter wäre mir wahrscheinlich auch alt vorgekommen, wenn sie mich mit 20 bekommen hätte, weil sie schon immer unheimlich streng, konservativ, altmodisch und etwas verbohrt war. Während andere einfach junggeblieben und cool sind und vielleicht noch später dran waren.
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Ohne
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Ohne » Mittwoch 22. August 2018, 12:47

Ich muss auch mal kurz für "alte" Eltern in die Bresche springen, ich hatte nämlich selbst welche - meine Mutter 34, mein Papa 41. Allerdings war ich schon das dritte Kind.
Ich will meine Eltern nicht in allen Punkten loben, da ich es rückblickend vor allem etwas schade finde, dass das Verhältnis zu innen nie so innig und vertraut wurde, wie ich es mir gewünscht hätte. Das hat aber denke ich null mit dem Alter zu tun. Was ihre eigene "Jugendhaftigkeit" angeht, muss ich sagen, dass ich sie nie als "alt" empfunden habe, meinen Vater empfinde ich nicht mal jetzt so - meine Mama lebt nicht mehr. Meine Eltern waren aber auch bei einigen, nicht allen Dingen, eher progressiv, mein Vater war z. B. der erste bei uns im Dorf, der seine Nebenserwerbslandwirtschaft als Biobauer betrieben hat, meine Mutter war so ein bisschen eso-yogamäßig unterwegs, als es noch nicht ganz so in war wie heute und hat Mal- und Sprachkurse gemacht und selbst als mein Papa in Rente gegangen ist, hat er mich nochmal überrascht und mir eine Lektion übers Alter erteilt: mit MItte 60 hat er begonnen, Klavierspielen zu lernen, ist jetzt seit knapp 10 Jahren dabei, übt viel disziplinierter als ich als Kind und macht super Fortschritte...
Damit will ich nicht sagen, dass das Alter fürs Kinderkriegen gar keine Rolle spielt, aber die eigene Haltung im Leben und wie sehr man offen für Neues und Veränderungen ist, ist denke ich viel wichtiger. Das meine ich jetzt aber aus der Sicht der Kinder, für einen selbst ist es natürlich schon wichtig, ob ein Kind mit Mitte, Ende 30 oder später noch vorstellbar ist - da muss das Gefühl stimmen. Für die Kinder kann es denke ich auch mit alten Eltern super sein, wenn die sich noch auf Neues einlassen können.

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flocki_79
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von flocki_79 » Mittwoch 22. August 2018, 13:37

Ohne hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 12:47
Ich muss auch mal kurz für "alte" Eltern in die Bresche springen, ich hatte nämlich selbst welche - meine Mutter 34, mein Papa 41. Allerdings war ich schon das dritte Kind.
Ich will meine Eltern nicht in allen Punkten loben, da ich es rückblickend vor allem etwas schade finde, dass das Verhältnis zu innen nie so innig und vertraut wurde, wie ich es mir gewünscht hätte. Das hat aber denke ich null mit dem Alter zu tun. Was ihre eigene "Jugendhaftigkeit" angeht, muss ich sagen, dass ich sie nie als "alt" empfunden habe, meinen Vater empfinde ich nicht mal jetzt so - meine Mama lebt nicht mehr. Meine Eltern waren aber auch bei einigen, nicht allen Dingen, eher progressiv, mein Vater war z. B. der erste bei uns im Dorf, der seine Nebenserwerbslandwirtschaft als Biobauer betrieben hat, meine Mutter war so ein bisschen eso-yogamäßig unterwegs, als es noch nicht ganz so in war wie heute und hat Mal- und Sprachkurse gemacht und selbst als mein Papa in Rente gegangen ist, hat er mich nochmal überrascht und mir eine Lektion übers Alter erteilt: mit MItte 60 hat er begonnen, Klavierspielen zu lernen, ist jetzt seit knapp 10 Jahren dabei, übt viel disziplinierter als ich als Kind und macht super Fortschritte...
Damit will ich nicht sagen, dass das Alter fürs Kinderkriegen gar keine Rolle spielt, aber die eigene Haltung im Leben und wie sehr man offen für Neues und Veränderungen ist, ist denke ich viel wichtiger. Das meine ich jetzt aber aus der Sicht der Kinder, für einen selbst ist es natürlich schon wichtig, ob ein Kind mit Mitte, Ende 30 oder später noch vorstellbar ist - da muss das Gefühl stimmen. Für die Kinder kann es denke ich auch mit alten Eltern super sein, wenn die sich noch auf Neues einlassen können.
Jepp :clap:
Ich denke auch das ist in erster Linie Typsache. Meine Eltern waren jung als sie mich bekamen (23) - ich empfand sie immer als alt. Wobei es wohl altmodisch besser trifft! Keine neuen Wege und starr im Denken. Das ist heute noch genauso wie vor 30 Jahren. Zugute halten muss ich ihnen dass sie körperlich fit sind und dass sie sich Mühe geben - gerade jetzt wo sie Großeltern sind! Die Eltern meines Mannes sind 10 Jahre jünger - aber im Denken noch verstaubter. Körperlich sind sie z.B. nichtmal mehr in der Lage auf ihr Enkelkind aufzupassen.
Also was sind schon Zahlen? 8-)
Ich bin ja doch eine eher alte Mama, und ich kann sagen dass ich für die Erholung nach der Schwangerschaft schon lange brauche um wieder so fit zu werden wie ich mal war. Oder zumindest annähernd :oops: Vor 10 Jahren hätte ich das wohl leichter weg gesteckt (allerdings gibt es Frauen in meinem Alter die haben kein Kind gekriegt und sind deswegen auch nicht fit :lol: ). Das ist definitiv ein Nachteil.
Als Vorteil sehe ich es aber, dass ich schon ziemlich viel erlebt habe. Mich haut so leicht nix mehr um. Ich bin dadurch keine Heli-Mama und mein Mädchen hat jetzt schon viele Freiheiten. Außerdem interessieren mich Partyabende (im Gegensatz zu früher) nicht mehr im Geringsten...vielleicht ist aber auch das alles eher eine Typsache und damit auch altersunabhängig ;)


@ miss rainbow, minky und cornella:

Wir haben 4 Konten. Jeder sein eigenes mit Lohneingang, ein gemeinsames für einkaufen, Möbel, Reperaturen etc und eines für die Kleine.
In der Elternzeit hat mein Mann auch etwas mehr auf das gemeinsame Konto gezahlt. Jetzt wieder gleich weil wir gleich viel verdienen. Für mich war das auch sehr schwer zu sagen: ich bin pleite (nach der Elternzeit) kannst du mir bitte Geld überweisen? Ich hab glaub ich 2 Wochen gebraucht das zu fragen und war wirklich pleite :roll:
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Ich 38, Mann 31, Pillenfrei seit 2002
glücklich zu Dritt seit März 2017 ♡

Becca87
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Becca87 » Montag 27. August 2018, 12:55

Hallo zusammen :wave:

ich hoffe dass ich hier mal meine "Sorgen" los schreiben kann/darf.

Wir mein Mann und ich sind glückliche Eltern einer fast 3 jährigen Prinzessin. Momentan sind wir am bauen, allerdings werden wir wohl Ende Oktober einziehen :thumbup:
Jetzt ist es so, dass wir uns über die Zimmer unterhalten, welcher Boden etc. Ich dachte eigentlich dass wir kein zweites Kind wollen ABER mein Mann spricht die ganze Zeit von einem zweiten Kind und dass es sich ja nicht lohnt den Raum anders einzurichten wenn wir dann nach dem Bau wieder schwanger werden wollen :wtf: hab ich da was nicht mitbekommenn... :shamebag:

Wir haben uns jetzt lange darüber unterhalten und die entscheidung vertagt.
Mein Mann möchte doch gerne ein zweites und ich nicht.

Ich bin jetzt schon oft so müde und kaputt durch Kind Hund Arbeit Hausbau und Frau sein, dass ich einfach nciht weiß wo ich die Kraft hernehmen soll für ein zweites Kind :oops:

Mein Mann und ich haben jetzt gesaqgt lass uns in Ruhe einzihen und sehen wie es ist ohne einen Bau an den Hacken (ja wir machen GANZ viel selber und sind iwi IMMER auf der Baustelle).

Natürlich finde ich Kinder toll und auch ich "verfalle in Wehmut" wenn ich sehe wir groß die kleine Maus schon ist, aber ich habe auch einen ganz gesunden Respekt vor der Aufgabe. Was mache ich denn wenn ich beim zweiten merke es ist zu viel??? Zurückgeben geht wohl eher nciht :lol:

Dazu kam die wirklich schlimme Geburt die ich so auf gar keinen Fall nochmal erleben möchte!

Ebenfalls kreisen die Gedanken dann auch Finanzielle, zwei Kinder heißt auch doppelte Belastung. Wir zahlen so schon 450 Euro für einen Kindergartenplatz.

Kennt das jemand von euhc dieses Gedankenkarousell? Diese Ängste und Zweifel? Das hatte ich bei der Entscheidung schwanger werden zu wollen beim ersten mal nicht.
Wie geht ihr damit um?

Liebe grüße
Becca :flower:

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Happines
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Happines » Dienstag 28. August 2018, 08:59

Hallo Becca! Klar, darfst du hier deine Ängste und Sorgen loswerden. Es gibt leider oft zu wenig Platz für diese Ambivalenz. Da ich kein Kind habe, kann ich leider nicht so viel zu deiner Situation sagen. Mir kam nur ein Gedanke: vielleicht könntest du dir ein weiteres Kind vorstellen, aber eben nicht unter den derzeitigen Umständen? Für deinen Mann scheint ja alles zu passen. Für dich auch?

Grundsätzlich wollte ich auch mal in die Runde fragen, ob es euch auch so geht, dass der Wunsch nach einem Kind Schwankungen unterlegen ist. Bei mir wechselt das manchmal stündlich.In einem Moment denke ich mir, mein Leben ist so super ohne Kind, ich kann all die Reisen machen, die ich gerne machen möchte. Um ehrlich zu sein, war das oft meine größte Sorge. :oops: Seit mein Mann nun auch reitet, machen wir nur noch Reiterreisen, von Wüstentrails bis zu "stationären" Vielseitigkeitskursen. Als ich kurz schwanger war, habe ich auch schon mit meinem Mann darüber gesprochen, welche Reiterreisen und wie wir diese mit Kind machen könnten. Und uns ist da auch einiges eingefallen :)
Aber ohne Kind ist das natürlich alles einfacher...
Im nächsten Moment kommt dann der Gedanke und was, wenn es nie mit einem eigenen Kind klappt? Dann bin ich sehr traurig, aber ich kann mir eben auch ein Leben ohne Kind vorstellen, wenn es nicht klappen sollte. Und so geht das tage- und stundenweise in meinem Kopf hin und her. :crazy:
Mein Mann hat heute wg. kleiner Beschwerden einen Termin beim Urologen (hat nichts mit KiWu zu tun) und dann schleicht sich immer mal wieder bei mir der Gedanke ein, was ist, wenn da irgendwas rauskommt, dass er zeugungsunfähig ist.... Das ist echt so ein Schmarrn... ich kann da ja alles eh nicht kontrollieren...

Männer haben es da irgendwie besser. Wir Frauen sind ständig auf einer 10-spurigen (in beide Richtungen) Gedankenautobahn in unserem Kopf unterwegs und Männer können einfach mal in ihre "nothing box" im Kopf gehen und gut. Zumindest ist das mein Eindruck....

Becca87
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Becca87 » Dienstag 28. August 2018, 09:21

Bei mir ist es so wie bei dir Happines, seitdem das Thema zweites Kind angesprochen wurde gibt es Momente in denen ich denke, ja klar schaffen wir das und dann läuft etwas schief oder ist stressig oder die kleine hat ihre 5 Minuten und ich denke oh Gott nie schaffe ich das mit zwei Kindern :shamebag:

Beziehungstechnisch bin ich mir da ganz sicher dass wir trotz der harten Bauphase eine sehr stabile und glückliche Beziehung führen :love:
Mein Mann ist auch wirklich ein toller Papa, er kümmert sich wenn er da ist total, aber da sind wir schon bei dem ersten Punkt, mein Mann ist von 05-16:30 aus dem Haus arbeiten und danach fährt er zur Baustelle, ich bin quasi die letzten 8 Monate alleinerziehend. Er kommt zu 7 dann zum essen heim, damit zumindest etwas Familienleben stattfindet, bringt die Maus ins Bett und fährt wieder zum Bau.
Die Sonntage sind unsere besonderen Tage, da machen wir alle alles zusammen. :love:

Das mit der "nothing box" kann ich bestätigen :lol:

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