Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

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Sunshinequeen86
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Sunshinequeen86 » Dienstag 28. August 2018, 09:33

Guten Morgen , die Gedanken zum zweiten Kind kann ich sehr gut nachvollziehen.

becca Es mag stressig bei euch sein, aber du bist meilenweit davon entfernt alleinerziehend zu sein. Du hast einen Mann der für euch sorgt und euch ein Haus baut. Alleinerziehend zu sein bedeutet schon einiges mehr als ein Mann der außer Haus ist. Dieser Satz ärgert mich immer , denn egal wie lange ein Mann arbeitet man hat einen Mann und Papa der für einen sorgt . Der Sorgen und Nöte teilt . Wenn man alleinerziehend ist hat man das nicht . Nur so als Anmerkung.
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Becca87
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Becca87 » Dienstag 28. August 2018, 09:47

Sunshinequeen, entschuldige wenn ich das falsch ausgedrückt habe, :flower: natürlich weiß ich nicht was das wirklich bedeutet alleine mit einem Kind zu sein. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass die gesamte Versorgung von unserer Tochter an mir hängt. Ich entscheide viele Dinge alleine momentan weil einfach die zeit fehlt Zahnarzttermine, U Untersuchungen, unser Kind braucht neue Klamotten usw. durch zu sprechen.
Wenn wir uns Abends unterhalten geht es geballt um alles, um den Bau und was ich noch organisieren muss die nächsten Tage, kurze Info wie es der kleinen geht, Kindergarten war ok :lol:
Also nicht für ungut, ich wollte da keiner alleinerziehenden Mutter zu nahe treten :flower:

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Pippilotta_L.
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Pippilotta_L. » Dienstag 28. August 2018, 10:10

Becca, ich kann da leider mangels Kind auch nicht viel zu sagen...

Happines, ja mir gehts ähnlich. Auch wenn es bei mir nicht stundenweise, sondern eher wochen- oder monatsweise schwankt. Das sind eher so Phasen. Mal denke ich eine Zeit lang, also wenn Kinder, dann besser jetzt, und hoffentlich klappt es dann überhaupt. Und in anderen Zeiten denk ich mir, mein kinderloses Leben ist grad so entspannt und ausgefüllt, das muss man genießen und wieso dem jetzt ein "Ende" setzen? Mir ist schon klar, dass das Leben mit Kindern nicht komplett vorbei sein muss, aber wir können gerade so viel reisen, Sport machen, arbeiten, werden nebenbei unserem Hund wirklich gerecht und haben viel Paarzeit - da müsste man bei Kindern 100%ig Abstriche machen.
Ich bin übrigens auch Pferdemädchen :mrgreen: . Hast du ein eigenes, Happines?
Das ist für mich ehrlich gesagt auch so ein Punkt. Ich hätte so gern ein eigenes (schon seit fast 20 Jahren eigentlich, aber so langsam wärs an und für sich umsetzbar), aber neues Pferd + kleine Kinder (+Hund + Paarzeit +arbeiten etc pp.) sehe ich vor meinem inneren Auge eher nicht funktionieren. Da hätte ich mir eher schon längst eins zulegen müssen :crazy: . Also wird das wohl eher was, wenn potenzielle Kinder aus dem gröbsten raus sind und ein Familienpferd ins Konzept passt. Aber das ist halt noch etliche Jaaaahre hin :roll:
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Happines
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Happines » Dienstag 28. August 2018, 10:28

Pippilotta_L. hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:10
Ich bin übrigens auch Pferdemädchen :mrgreen: . Hast du ein eigenes, Happines?
Ja, ich hab ein eigenes. Eine tolle Englische Vollblutstute :love:
Wenn es bei dir finanziell und zeitlich passt, dann erfüll dir doch jetzt deinen Traum, man weiß ja nie, wann und ob es mit einem Kind klappt. Meine Stute ist schon 29, ich reite sie auch noch. Aber bei jedem gesundheitlichen Problem, stelle ich mich auf das Schlimmste ein. Für mich ist klar, dass ich mir danach auch wieder eines kaufen werde. Bei uns im Stall (50 Pferde) sind viele, die 1, 2 oder 3 Kinder haben und alles gut organisiert bekommen. Wichtig ist allerdings, dass der Partner nichts gegen dieses Hobby hat, weil es eben mehr als ein einfaches Hobby ist.

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Ohne
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Ohne » Dienstag 28. August 2018, 10:39

Becca87 hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 09:21
Beziehungstechnisch bin ich mir da ganz sicher dass wir trotz der harten Bauphase eine sehr stabile und glückliche Beziehung führen :love:
Mein Mann ist auch wirklich ein toller Papa, er kümmert sich wenn er da ist total, aber da sind wir schon bei dem ersten Punkt, mein Mann ist von 05-16:30 aus dem Haus arbeiten und danach fährt er zur Baustelle, ich bin quasi die letzten 8 Monate alleinerziehend. Er kommt zu 7 dann zum essen heim, damit zumindest etwas Familienleben stattfindet, bringt die Maus ins Bett und fährt wieder zum Bau.
Die Sonntage sind unsere besonderen Tage, da machen wir alle alles zusammen. :love:
Becca, ich frage mich gerade, wann dein Mann eigentlich schläft...? :lol:
Ich weiß nicht genau, ob du das oben schon geschrieben hast, aber ist denn in naher Zukunft ein Ende bei der Baustelle bei euch abzusehen? Oder wärs eine Option, mit dem Bauen langsamer fortzuschreiten? In meinem Leben spielt das Thema Bauen/Renovieren auch eine große Rolle, ich renoviere seit zwei Jahren mit meinen Mitbewohnern ein Haus (in dem wir allerdings auch schon wohnen, wir renovieren die Räume nach und nach), allerdings haben wir uns mittlerweile alle damit abgefunden, dass es eben manchmal langsam vorangeht, weil Kinder (meine Mitbewohner haben schon welche), Hobbys oder ganz einfach Zeit als Freunde und Paare zusammen zu verbringen auch wichtig ist. Das Leben kann ja nicht einfach mal Pause machen wegen einer Baustelle! So gut ich auch verstehe, wenn man den Drang hat, fertig zu werden, aber bei euch klingt das echt stressig und ich kann total verstehen, dass du unter den Umständen eher kein zweites Kind willst.
Insofern würde ich das an deiner Stelle deinem Mann auch klar sagen...zweites Kind gerne, aber entweder, wenn die Baustelle fertig ist oder der Bau muss eben warten bzw. langsamer vorangehen...ich weiß, dass das jetzt einfacher klingt als es getan ist. ;) Aber zumindest gäbe es für mich nur diese Optionen, oder eben kein zweites Kind.
Ich würde da auch ganz klar formulieren, was ich brauche, z. B. "Ich möchte, dass du sounsolang Elternzeit nimmst und die dann auch für Betreuung der Kinder und nicht Baustelle nutzt" oder "Ich wünsche mir, dass du an X Tagen in der Woche nicht nach der Arbeit zur Baustelle fährst, sondern direkt nach Hause kommst" - sind nur Beispiele, aber ich denke, dass es ganz wichtig ist, schon vor der Kinderplanung ganz konkret zu werden um zu sehen, ob man die gleichen Vorstellungen hat bzw. zumindest Kompromisse finden kann.

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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Becca87 » Dienstag 28. August 2018, 10:57

Schlafen??? Wieso schlafen??? :lol: :lol: :lol:
Nein ich weiß dass es für meinen Mann eine genauso anstrengende Zeit ist. Also wir werden wohl am 27.10 umziehen. Bis dahin sind wir durch (in allerlei Hinsicht :lol: )
Wir haben mein Großelternhaus geerbt und haben dieses grundsaniert (Keller ausgebuddelt und neu gedämz, neu verklinkert, neues Dach, neue Leitungen, neue Raumaufteilung...)

Ohne das mit den klaren "Spielregeln" finde ich richtig gutu, auch wenn der Bau zu Ende ist :thumbup:

Wie ist das denn bei euch die ihr noch keine Kinder habt, was sagt euer Partner? Möchten die auch keine Kinder oder ist Männer das egal? :think:
Bei uns kam ja der Anstoß von meinem Mann.

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Happines
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Happines » Dienstag 28. August 2018, 11:09

Becca87 hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:57
Wie ist das denn bei euch die ihr noch keine Kinder habt, was sagt euer Partner? Möchten die auch keine Kinder oder ist Männer das egal? :think:
Bei uns kam ja der Anstoß von meinem Mann.
Bei uns kam der Anstoß auch von meinem Mann. Für mich war das damals alles andere als leicht, mich darauf einzulassen. Ich habe meine ganze Geschichte hierzu mal auf Seite 14 in diesem Faden aufgeschrieben. Nur kurz hier nochmal: wir haben uns Anfang 2015 dazu entschieden, es einfach darauf ankommen zu lassen, d.h. einfach nicht mehr zu verhüten.

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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Ohne » Dienstag 28. August 2018, 11:22

Becca, schön, dass das Ende absehbar ist, dann wünsche ich euch alles Gute für die letzten Bauwochen und vor allem eine schöne Zeit in der neuen Bleibe.
Bestimmt ist es gut, dann dort erstmal etwas anzukommen und zu gucken, wie sich der Kinderwunsch ohne den ganzen Stress entwickelt. Ich hab nochmal deinen ersten Beitrag gelesen, du schreibst ja, dass ihr die Entscheidung "vertagt" habt. Dann kannst du ja auch nochmal über die anderen Faktoren, die dich am zweiten Kind zweifeln lassen, nachdenken.
Zum Thema Angst vor zweiter Geburt kann ich und die meisten hier wahrscheinlich nichts beitragen, aber ich könnten mir vorstellen, dass wenn das das einzige Problem wäre, es sicher Hilfe gibt - entweder mit Frauen, die auch eine schwierige Geburt beim ersten Kind erlebt haben zu sprechen oder evtl. sogar eine Therapie in Erwägung zu ziehen, je nachdem, wie schlimm das Problem ist und wie stark der Wunsch, trotzdem noch ein Kind zu haben. Ich denke aber, dass es sinnvoll sein kann, erstmal zu klären, wie die Rahmenbedingungen für ein Leben mit Kind, die Aufteilung der Betreuung etc. wäre und überhaupt prinzipiell bereit für ein Kind zu sein, bevor man sich dann an dieses Problem macht.
Weißt du, ob es hier im Forum vielleicht schon eine Thread zu dem Thema gibt?

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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Pippilotta_L. » Dienstag 28. August 2018, 11:32

Happines hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:28
Pippilotta_L. hat geschrieben:
Dienstag 28. August 2018, 10:10
Ich bin übrigens auch Pferdemädchen :mrgreen: . Hast du ein eigenes, Happines?
Ja, ich hab ein eigenes. Eine tolle Englische Vollblutstute :love:
Wenn es bei dir finanziell und zeitlich passt, dann erfüll dir doch jetzt deinen Traum, man weiß ja nie, wann und ob es mit einem Kind klappt. Meine Stute ist schon 29, ich reite sie auch noch. Aber bei jedem gesundheitlichen Problem, stelle ich mich auf das Schlimmste ein. Für mich ist klar, dass ich mir danach auch wieder eines kaufen werde. Bei uns im Stall (50 Pferde) sind viele, die 1, 2 oder 3 Kinder haben und alles gut organisiert bekommen. Wichtig ist allerdings, dass der Partner nichts gegen dieses Hobby hat, weil es eben mehr als ein einfaches Hobby ist.
Wow, 29 ist schon ein stolzes Alter für ein Vollblut :thumbup: .
Jetzt werde ich mir aus verschiedenen Gründen noch keines zulegen, unter anderem weil ich erst seit knapp einem Jahr wieder eingestiegen bin, gerade meine erste Reitbeteiligung habe und vorher noch mehr Erfahrung sammeln will. Eher so in 1-2 Jahren, dann würde ich mir das zutrauen und bis dahin wollen wir dann auch evtl. noch mal umziehen und ich muss weniger pendeln (aktuell 2h am Tag). Ich will jetzt nicht zu OT werden :D , aber mein Problem ist halt: in 1-2 Jahren würde ein Pferd super passen, ein Kind aber auch. Beides gleichzeitig ist aber definitiv zu viel am Anfang - findet eben auch mein Freund. Der unterstützt zwar voll und ganz mein Hobby, sagt aber (für mich absolut verständlicherweise), dass man sich das gut überlegen muss und es eben für alle passen muss. Ein Pferd ist eben kein Hamster ;-)
Wenn es dann aber in einem gewissen Zeitrahmen nicht klappt mit dem Kinder bekommen, würde ich mir denke ich dennoch eines zulegen. Denn so sehr will ich mein gesamtes Leben dann auch nicht nach Kindern ausrichten. Dann ist halt nur wieder die Frage, wann setzt man da die Grenze, wo ist die Priorität? Alles nicht so einfach.

@becca: mein Freund ist sich viel sicherer, dass er Kinder will als ich und fände auch einen Unfall weniger dramatisch. Die Situation hatten wir schon mal, mein Zyklus hat gesponnen und ich hatte echt Panik, habe beim Anblick von Kindern kalte Schweißausbrüche bekommen während er tiefenentspannt war und meinte "und wenn es so ist, ist es doch auch schön, das wird schon gut" :crazy:
Allerdings hat er auch keinen Druck wegen des Alters. Ich glaube er weiß eher, dass er auf jeden Fall welche will, aber ob jetzt oder in 10 Jahren ist ihm nicht so wichtig, schätze ich. Da bin ich dann doch unentspannter :lol:
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Re: Kinderwunsch ja oder nein? Unentschlossenheit+Mutterrolle

Beitrag von Verano90 » Mittwoch 26. September 2018, 21:10

Hallo zusammen,

Ich habe bisher still mitgelesen. Der Artikel in "the Atlantic", der ein paar Seiten vorher gepostet wurde, war für mich sehr spannend. Darin geht es ja um Statistiken zur Fruchtbarkeit ab 24 - 40 Jahren. Da gibt es doch noch viele Falschaussagen zu.

Zu mir: ich möchte auf jeden Fall Kinder (2 oder 3), bin mir aber ziemlich unsicher wegen des "richtigen" Zeitpunkts. Der finanzielle Background ist noch nicht da, da ich wieder in einer Ausbildung bin und mein Freund zurzeit arbeitslos. Aber ich denke, es ist auch immer so eine Herz vs. Kopf Geschichte. Mein Herz ist seit 2 Jahren bereit für ein Kind.

Auf jeden Fall ist dieser Faden ein spannender Austausch für die Entscheidungsfindung.
Pillenfrei seit November '15

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