Endokrinologen zusätzlich zur Kiwu aufsuchen?

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Klapperstorch84
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Endokrinologen zusätzlich zur Kiwu aufsuchen?

Beitrag von Klapperstorch84 » Donnerstag 21. März 2019, 18:59

Hey ihr,

wir sind seit 1 1/2 Jahren in einer Kiwu, bisher ohne Erfolg. Einen richtigen Grund für die Misserfolge gibt es nicht, mein Mann und ich sind im Grunde also völlig gesund. Was toll ist! Aber: es fällt mir schwerer das alles zu akzeptieren ohne zu wissen wo der Grund liegt. Daher überlege ich was man noch so machen kann. Schon etwas länger überlege ich ob ein Besuch beim Endokrinologen Sinn macht.
Meine Hormonwerte sind lt. Kiwu ok, allerdings werden die ja oft nur im Zusammenhang mit dem ZT gesehen während der Behandlung.
Ich hab eine SD-Unterfunktion, die über den Hausarzt eingestellt ist, mein Wert schwankt allerdings immer irgendwie, bleibt aber im Normbereich.

Was meint ihr, wäre ein Endokrinologe sinnvoll oder nur ein Strohhalm? Was macht der Endokrinologe ggf anderes als die Kiwu? Was habt ihr da für Erfahrungen?

Freu mich auf eure Antworten :-)
Ich 35 / Er 31, Kiwu seit 10/2016, keine Ursache für Sterilität gefunden...
2018:
2 x VZO: negativ
3 x IUI: negativ
2019:
1. ICSI: 06/2019: negativ
1. Kryo: 08/2019: positiv - leider nur kurz...

Minna1
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Re: Endokrinologen zusätzlich zur Kiwu aufsuchen?

Beitrag von Minna1 » Donnerstag 21. März 2019, 19:16

Lieber Klapperstorch,

Würde ich auf jedenfall! Bei mir ist seit 10 Jahren bekannt das ich Hashimoto habe, aber mehr wie 1 Kontrolle im Jahr hatte ich nicht und auch die anderen Fachärzte ( bin regelmäßig Hno,Frauenärztin, Onkologe) haben meine Werte nie ernst genommen. Sie waren auch immer im Normalbereich bis vor einem Jahr. Und ich hatte Beispielsweise im November 2017 blutabnahme, wo die Werte gepasst haben. Hab auf Grund des Kinderwunsches dann trotzdem eine Spezialpraxis aufgesucht ( 2 Monate auf Termin gewartet) und dann waren die Werte plötzlich extrem.. zuerst viel zu niedrig ( überfunktion) ein Monat später latente Unterfunktion mit sehr schlechtem Wert und dann hat es ein halbes Jahr und viele Kontrollen gedauert bis ich eingestellt war, dann wurde ich schwanger 🥰und muss nach wie vor sehr engmaschig kontrollieren. Also was ich damit sagen will, der Wert kann total schwanken und in einer richtigen Spezialpraxis/ Ambulanz wird hald auch Ultraschall usw gemacht...
Da sieht der Endo dann schon wie die Schilddrüse aussieht, ob sich gerade was tut.. ( Entzündung zb) usw.
Glg und Alles Gute ✊🏻✊🏻✊🏻✊🏻
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Klapperstorch84
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Re: Endokrinologen zusätzlich zur Kiwu aufsuchen?

Beitrag von Klapperstorch84 » Donnerstag 21. März 2019, 19:42

Danke für deine Antwort. Da war das ja genau das Richtige für dich :-)
Mein Hausarzt ist ein Internist, US und regelmäßig Blutkontrollen (2-3× im Jahr) macht er, aber in Sachen Kiwu kennt er sich kaum aus und verweist immer an die Kiwu. Die sind mit nem TSH-Wert bis 2,5 zufrieden, ansonsten ist das kein Thema. Aber wenn der Wert so schwankt frage ich mich ob da nicht irgendwas nicht passt. Es muss doch ne Dosierung vom L-Thyroxin geben wo der Wert konstant bleibt, nach jeder Kontrolle wird die Dosierung wieder angepasst, mal etwas rauf, mal runter...
Kennt sich so n Endokrinologe speziell mit Kiwu und all den Hormonen im Körper aus die dafür wichtig sind? Ich will irgendwie nicht sowas "einfaches" übersehen, wir starten bald in die erste ICSI...
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Re: Endokrinologen zusätzlich zur Kiwu aufsuchen?

Beitrag von Minna1 » Donnerstag 21. März 2019, 20:17

:flower:
Zuletzt geändert von Minna1 am Donnerstag 21. März 2019, 20:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Endokrinologen zusätzlich zur Kiwu aufsuchen?

Beitrag von Minna1 » Donnerstag 21. März 2019, 20:28

Minna1 hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 20:17
Meine SDÄrztin kennt sich selbst so gut aus, weil sie selbst so Schwierigkeiten hatte schwanger zu werden. Sie hat selbst nur ein Kind, aber über das ist sie sehr glücklich. ( sie wollte mehr) Hat sie mir letztens erzählt. Daher habe ich mich bei ihr so gut aufgehoben gefühlt. Sie war ein Glücksgriff. Und sie hat auch in der Forschung gearbeitet und kennt sich echt gut aus.
Dein Hausarzt klingt jetzt eigentlich auch ganz gut👍🏻 Aber ich verstehe dich und würde glaube ich trotzdem noch zu einen Endo gehen. Dann siehst du ob der was anderes macht oder nicht.
Bei uns hat es ca 10 Monate gedauert ( hatte nur so selten den ES)
Geklappt hat es dann eigentlich nachdem ich 3 Wochen auf Atemwegskur war und dann noch 2 Wochen Urlaub hatte.. also eigentlich an meinem letzten Urlaubstag😅 vielleicht hat das auch zu den stabilen Werte beigetragen und natürlich waren wir da auch total entspannt.
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Re: Endokrinologen zusätzlich zur Kiwu aufsuchen?

Beitrag von Cornella » Freitag 22. März 2019, 08:45

Klapperstorch84 hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 19:42
Ich will irgendwie nicht sowas "einfaches" übersehen, wir starten bald in die erste ICSI...
Ich kann dir gerne die Liste schicken von den Befunden, die ich vorm ersten Versuch in meiner KiWu abgeben muss. Lt. denen sind das die Hauptursachen für Fehlgeburten und Fehlentwicklungen. Ev. sind sie also auch für Fehlversuche verantwortlich. Ich konnte die Blutbefunde alle beim Hausarzt machen - der hat sie zwar zum Teil weiter geschickt in verschiedene Labore - aber das war von allen notwendigen Befunden trotzdem der geringste Aufwand.

Ev würde dir das etwas weiter helfen. Es war ja nur 8 Röllchen Blut ;)
Hibellig seit August 2015 und derzeit in ÜZ 46
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Re: Endokrinologen zusätzlich zur Kiwu aufsuchen?

Beitrag von Klapperstorch84 » Samstag 30. März 2019, 13:36

Minna1, da passte bei dir die Floskel "erstmal in Urlaub fahren und dann klappts schon" ja richtig gut und 10 Monate liegt ja voll im Rahmen!
Aber wenn der Endo halt kaum oder nix anderes macht ist das auch vertane Zeit. Wenn dann erhoffe ich mir irgendwie ne Unterstützung für die Kiwupausen, vllt sind meine Werte im natürlichen Zyklus eben nicht passend. Das wird ja eher nicht gecheckt...

Cornella, gerne :-) Ich musste nur SD und Hiv-Nachweise umd sowas abgeben und Hormone hat die Kiwu selber einmal gemacht, das ist aber auch schon 1 1/2 Jahre her, danach dann jeweils nur noch in den Behandlungszyklen.
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Re: Endokrinologen zusätzlich zur Kiwu aufsuchen?

Beitrag von Minna1 » Samstag 30. März 2019, 15:39

Klapperstorch:

Ja da hast du Recht, ich darf mich echt nicht beschweren, hat dann trotz sehr langer Zyklen und nicht perfekten Werten doch schnell geklappt 😀
Fühlt sich nur länger an, da ich schon sehr lange einen Kinderwunsch hatte, und auf Grund meiner Krankengeschichte davor nicht schwanger werden durfte und als wir dann endlich starten durften spielte die SD nicht mit🙈 daher kann ich es trotzdem bisschen mitfühlend wie es ist nicht schwanger zu werden.

Drücke dir jedenfalls die Daumen dass es bald klappt 😍 und Urlaub usw ist für alles gut🤗 das ist wirklich nicht zu unterschätzen 😅😅 plötzlich normalisieren sich Werte oder heilen Krankheiten plötzlich von selbst.

Es scheint ja wirklich so, dass du in der Kiwuklinik und bei deinem Hausarzt gut aufgehoben bist. Aber ich verstehe deine Sorge nichts zu übersehen !
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