Letrozol

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Julle
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Letrozol

Beitrag von Julle » Mittwoch 18. September 2019, 14:10

Hallo zusammen,

Da bei mir pco (bisher kein pcos) festgestellt wurde, werde ich auf Anraten meiner FA in nächsten Zyklen meine Follikel mit Letrozol im off-label-use stimulieren.
Bisher habe ich keine Beiträge und Erfahrungen zu dem Medikament hier im Forum gefunden. Ich wäre dankbar über Erfahrungsberichte, gerne auch Erfolge ;).

Ich freue mich über einen Austausch

Julle
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Ziva1987
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Re: Letrozol

Beitrag von Ziva1987 » Mittwoch 18. September 2019, 16:10

Hallo Julle,

viel Erfolg wünsche ich bei dem Versuch mit Letrozol. Wir haben in einem Letrozolzyklus das erste Mal einen Embryo mit A-Qualität gehabt. :thumbup:

Eine kleine Vorwarnung, muss nicht sein, dass das bei dir so ist, aber ich hatte furchtbare Kopfschmerzen auf das Medikament.
Ich würde zwar immer wieder mit Letrozol arbeiten, wenn es künstlich wäre, aber mir nichts mehr am 1. oder 2. Tag der Einnahme vornehmen. Danach ging es dann etwas besser. Das greift eben sehr stark in die Downregulierung ein. Ist ja auch ein Brustkrebsmedikament, dass den Hormonspiegel drastisch nach unten regelt.

Alles Gute für euch! :flower: :flower:
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100 ÜZ KiWu seit 2010; Sie: 32, schlechte EZ Er: 35; Kryptozoo-+Leukospermie,02/14: 13 EZ; 1 Embryo 12B,05/14: 7 EZ; 1 Embryo 4B, 12/16: 3 EZ; 1 Embryo 12A 07/17: HLA-Gene: 3 zu 50% gleich 02/19: 1 ÜZ mit privater Samenspende :wtf:

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Julle
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Re: Letrozol

Beitrag von Julle » Donnerstag 19. September 2019, 06:52

Liebe ziva,

herzlichen Dank für deine Antwort. Ich hoffe mal, dass das Medikament weniger stark anschlägt als bei dir, aber irgendwie nimmt man auch gerne viel in Kauf, wenn die Hoffnung dadurch wieder leuchtet.

Ich wünsche dir alles Gute, deine Signatur liest sich wie eine Odyssee. Gerade dann freut man sich riesig für erfolgreiche Mithibblerinnen!

Liebe Grüße
Julle
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eria
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Re: Letrozol

Beitrag von eria » Freitag 20. September 2019, 23:40

Hi,
ich kann mich da anschließen. Ich bin heute an ZT 11 und habe diesen Zyklus auch das erste Mal Letrozol genommen. Ich hatte auch ziemlich üble Kopfschmerzen und war emotional sowas von daneben, dass ich am Wochenende fast nur "flüssig" durch die Gegend gelaufen bin. Immerhin sahen die Eizellen gestern "chic" aus :D Ich wünsch dir alles Gute und dass es dir besser geht! :flower:

LG eria

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Julle
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Re: Letrozol

Beitrag von Julle » Samstag 21. September 2019, 17:28

Hallo eria,
Danke für deine Antwort. Heute ist mein zweiter Tag und ich habe so Schraubstock Kopfschmerzen, es lässt sich aber noch aushalten.

Ich wünsche dir viel Erfolg, dein US war ja anscheinend erfolgreich.. Ich bin gespannt, ob durch Letrozol mein ES eher ist, unstimuliert immer erst so am 18 bis 20 ZT. Wenn du deine Erfahrungen in der Hinsicht mit mir teilen würdest, würde ich mich freuen. Gerne auch als PM.

LG Julia
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Ziva1987
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Re: Letrozol

Beitrag von Ziva1987 » Sonntag 22. September 2019, 12:35

Letrozol verzögert normalerweise den Eisprung. Er verschiebt sich in der Regel nach hinten. Es ist ja eine Downregulierung.

Bei mir hat das nicht geklappt, aber Ziel ist ein langsameres Wachsen der Eizellen und damit eine bessere Qualität.
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Re: Letrozol

Beitrag von Julle » Montag 23. Dezember 2019, 11:53

Hallo zusammen,

weil Threads oft aufhören, ohne die weitere Entwicklung aufzuzeigen, wollte ich an dieser Stelle einmal Mut machen!

In meinem zweiten Letrozol Zyklus, der übrigens fast komplikationslos war und zu einem für mich frühen Eisprung an ZT 15 führte, wurde ich schwanger.
Ob es nun am Letrozol lag, an an anderen Faktoren oder einfach Glück war, vielleicht hilft die Erfahrung der einen oder anderen weiter.

Liebe Grüße
Julle
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TB04
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Re: Letrozol

Beitrag von TB04 » Sonntag 7. Juni 2020, 20:52

Hallo ihr Lieben!

Wer von euch nimmt zurzeit Letrozol-Tabletten? Ich würde mich gern austauschen.

Kurz zu unserer Situation: Ich habe regelmäßige Zyklen und überpünktliche Eisprünge (meist am 12. ZT). Bekomme aber in der 2. ZH braune Schmierblutungen, die ich bisher mit der vaginalen Einnahme von Progesteronkapseln wegbekommen habe. Vermutlich habe ich eine Gelbkörperschwäche. Da die Ursache aber meist in der Entwicklung der Follikel liegt (1. Zyklushälfte), hat mir unser KiWu-Arzt nun Letrozol verschrieben. Das soll ja den Eisprung verzögern, da es eine Downregulierung bewirkt. Ziel ist also ein langsames Wachsen der Eizellen und damit eine bessere Qualität. In KiWu-Behandlung sind wir übrigens, da mein Partner schlechte Spermien hat (93 % pathologisch) und wir es jetzt mit einer Insemination versuchen. Nun hatte ich schon am ZT 7 ziemliches Drücken und Stechen am linken Eierstock (obwohl der Arzt zwei Tage davor sagte, er sehe nur Follikel im rechten Eierstock ranreifen). Der zweite Strich auf dem LH-Test war heute am ZT 8 auch schon deutlich zu sehen. Ich bin mir nicht sicher, aber habe irgendwie das Gefühl, dass ich überstimuliert bin und dass gerade mehrere Follikel heranreifen. Habe am Mittwoch einen US-Termin, da werde ich es erfahren (falls der Eisprung nicht schon früher kommt). Hat jemand von euch auch schon Erfahrung damit (GKS mit "normalen" Zyklen und Unterstützung durch Letrozol in der 1. ZH)?

Liebe Grüße, TB :flower:
Wunschkind *08/2014 💙


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seit 08/2019 hibbeln fürs Halbgeschwisterchen 13.ÜZ
seit 04/2020 in KiWu-Behandlung
🌸 06/2020 1. Insemination negativ
🌸 07/2020 2. Insemination

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