Pille & Menopause

Wenn die fruchtbare Zeit sich dem Ende zuneigt
Benutzeravatar
D_
Beiträge: 1841
Registriert: Dienstag 21. Juni 2011, 09:34

Pille & Menopause

Beitrag von D_ »

Habe mich gerade gefragt, wie Frauen, die über Jahre hormonell verhüten (oder evtl. sogar eines der Präparate nehmen, bei denen die Menstruation ausbleibt) eigentlich merken, wenn sie in den Wechseljahren sind bzw. die Menopause einsetzt oder anders gesagt: Wann sie die Pille endgültig absetzen können? :wtf:

Vielleicht weiß ja eine von Euch eine Antwort?
D_ hat über 25 Jahre durchgehend erfolgreich mit nfp verhütet :thumbup:
iSprung
Beiträge: 3368
Registriert: Mittwoch 20. August 2014, 18:03

Re: Pille & Menopause

Beitrag von iSprung »

D_ hat geschrieben:Habe mich gerade gefragt, wie Frauen, die über Jahre hormonell verhüten (oder evtl. sogar eines der Präparate nehmen, bei denen die Menstruation ausbleibt) eigentlich merken, wenn sie in den Wechseljahren sind bzw. die Menopause einsetzt oder anders gesagt: Wann sie die Pille endgültig absetzen können? :wtf:
Das habe ich mich auch schon sooo oft gefragt, aber ich kenne leider niemanden, den ich diesbzgl. fragen könnte (respektive wollen würde *gg*) ...
Benutzeravatar
Libby
Beiträge: 7745
Registriert: Montag 11. März 2013, 15:32
Wohnort: Hessen

Re: Pille & Menopause

Beitrag von Libby »

Ich weiß es von meinen früheren FÄ so, dass man hormonelle Verhütung ab einem gewissen Alter sowieso absetzen und auf hormonfreie Alternativen umsteigen soll. Je älter man wird, desto risikoreicher wird hormonelle Verhütung.
Meine FÄ hat die Einnahme der Pille o. Ä. nur bis max. 35-37 Jahren empfohlen. Das Gleiche kenne ich eben auch von anderen FÄ.
Also wäre es in diesem Fall ja kein Problem, die Wechseljahre bzw. deren Beginn zu erkennen.
martina1992
Beiträge: 1495
Registriert: Mittwoch 9. Juli 2014, 22:29

Re: Pille & Menopause

Beitrag von martina1992 »

Ich hab mich das auch schon oft gefragt und mir das gleiche gedacht wie Libby...

Aber es gibt doch sicher Frauen, die weiter die Pille nehmen wollen, und Ärzte die sie weiter verschreiben... (Thrombose-Risiko hin oder her)
Ich glaub einfach nicht, dass alle sich sterilisieren lassen oder auf Spirale oder Kondome umsteigen.
(oder auf nfp ^^)

Hm... :think:
Bild
Benutzeravatar
Libby
Beiträge: 7745
Registriert: Montag 11. März 2013, 15:32
Wohnort: Hessen

Re: Pille & Menopause

Beitrag von Libby »

Vielleicht muss man dann die Pille konsequent bis 50 oder Mitte 50 durchnehmen und dann direkt auf eine Hormonersatztherapie wechseln, so quasi "auf Verdacht".
Das ist aber m. M. n. echt krass und sicher eine Belastung für den Körper. Wenn ich mir vorstelle, dass man damit fast sein ganzes Leben fremdgesteuert ist/war und alles künstlich herbeigeführt hat... :?
MaggieBart
Beiträge: 608
Registriert: Dienstag 16. Juli 2013, 12:17

Re: Pille & Menopause

Beitrag von MaggieBart »

Von meiner Mutter weiß ich, dass sie die Pille genommen hat bis sie fast 50 war. Dann wurde ihr auf Grund einer Erkrankung die komplette Gebärmutter entfernt und das "Problem" mit der Verhütung damit von selbst geklärt. Es würde mich aber auch interessieren, wie man damit umgeht...
Bild
Benutzeravatar
missy12
Beiträge: 141
Registriert: Mittwoch 30. Oktober 2013, 18:52

Re: Pille & Menopause

Beitrag von missy12 »

Das hängt wohl vom Frauenarzt ab. Einige lassen die Frauen die Pille einfach unendlich weiternehmen...

Die Menopause geht teilweise trotz Pille los, mit Hitzwallungen etc. So erging es meiner Mutter. Sie sprach - mit 50? - ihren Frauenarzt dann mal an, ob sie die Pille weiternehmen soll. Er meinte, wenn sie will, könne sie das. Sie hat dann die Pille doch abgesetzt.

Ich fand das schockierend, warum sollte eine Frau auf ewig die Pille nehmen?
Bild

mit zwei besonderen Jungs an der Seite - jetzt verhütend unterwegs
Benutzeravatar
Libby
Beiträge: 7745
Registriert: Montag 11. März 2013, 15:32
Wohnort: Hessen

Re: Pille & Menopause

Beitrag von Libby »

Vor allem, weil mit steigendem Alter ja auch die Gefahr von Thrombosen etc. immer weiter ansteigt.
Ami
Beiträge: 110
Registriert: Donnerstag 7. Juni 2012, 15:01

Re: Pille & Menopause

Beitrag von Ami »

Libby hat geschrieben:Vor allem, weil mit steigendem Alter ja auch die Gefahr von Thrombosen etc. immer weiter ansteigt.
das kann ich absolut bestätigen.. meine Cousine bekam mit 40 Thrombose von der Cerazzete, meine Kollegin bekam Thrombose mit Minisiston und meine zweite Kollegin mit 43 von Maxim.. das ist sehr erschrecken

und was ich noch schlimm finde, dass die Gynekologen manchen Frauen noch mit 70 die Pille verschreiben mit der Begründung gegen Ostheoporose :thumbdown:

LG Ami
Benutzeravatar
seestern_70
Beiträge: 25
Registriert: Mittwoch 26. August 2015, 15:27
Wohnort: HH

Re: Pille & Menopause

Beitrag von seestern_70 »

Ich habe bis zum 45. Geburtstag den Nuvaring verwendet, davor 8 Jahre Pille. Kurz vorm 45. Geburtstag hatte ich die FA gewechselt, die neue FA meinte sofort, sie würde mir eine kombinierte Östrogen-Gestagen Verhütung nicht mehr empfehlen und riet zur Minipille mit nur Gestagen oder zur Mirena, eben wegen des steigenden Thromboserisikos. Sie sagte, sie empfiehlt die Kombinationspräparate schon ab dem 40. Geburtstag nicht mehr. Meinem alten FA war das scheinbar eher egal... :roll: .

Da ich mich dann entschlossen hatte, auf NFP umzusteigen, hab ich ja nach einer gewissen Zeit gemerkt, daß da was nicht stimmt, aber das hätten lange auch PP-Beschwerden sein können. Wenn ich heute so zurückblicke, hatte ich zum Schluss mit dem Nuvaring auch immer schon mal typische WJ-Beschwerden, die ich aber nicht als solche bewertet habe. Schlafprobleme und nächtliches Schwitzen zum Beispiel. Im Grunde war ich ja schon fast durch mit der Prämenopause, als ich die Hormone abgesetzt habe, und habe es nicht erkannt.
Bild
Antworten