Umfrage Regelschmerzen

Rund um die Blutung

Wie häufige/starke Regelschmerzen habt ihr (ohne hormonelle Verhütung)?

keine
10
4%
selten und nur leicht-mäßig
41
16%
selten, aber dann stark
17
7%
häufig, aber nur leicht-mäßig
26
10%
häufig und stark
33
13%
immer, aber nur leicht-mäßig
31
12%
immer und stark
66
26%
immer unterschiedlich
26
10%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 250

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Juhuuu
Beiträge: 47
Registriert: Dienstag 27. Oktober 2015, 16:57

Re: Umfrage Regelschmerzen

Beitrag von Juhuuu »

Mia hat geschrieben: Freitag 11. Oktober 2019, 13:24 Danke für deinen tollen Bericht. :flower:
Bitte schreibe uns von deinen Veränderungen, ich finde das sehr spannend!

Ich leide auch jeden Monat und war fast soweit nur wegen den Regelschmerzen wieder zu Pille zu greifen... Denke aber auch, dass es da noch andere Möglichkeiten gibt.
Das freut mich sehr und mach ich gerne :flower: ich hoffe du findest auch etwas das dir hilft!
--Knowing that we can be loved exactly as we are gives us all the best opportunity for growing into the healthiest of people.--
Margareta
Beiträge: 49
Registriert: Samstag 19. August 2017, 18:03

Re: Umfrage Regelschmerzen

Beitrag von Margareta »

Äußere mich auch noch dazu, da es vielleicht auch anderen hilft.

Ich hatte nicht von Anfang an und nicht immer, aber dann doch viele Jahre bzw. Jahrzehnte (fast) jeden Zyklus sehr starke Menstruationsschmerzen, eigentlich immer am ersten Tag und dann jedes Mal fast genau fünf Stunden.

Es stellte sich keine Besserung ein, wenn/obwohl ich nicht rauchte, Jahre lang keinen Kaffee trank, mich lange Zeit vegetarisch (phasenweise auch vegan und glutenfrei) ernährte, lebenslang regelmäßig Sport gemacht habe (seit Kindheit), kurzzeitig die Pille und (später) die Drei-Monats-Spritze anwandte und zwei Kinder spontan gebar. Die Unterleibskrämpfe hatte ich vor und nach den Geburten.

Auch Mönchspfeffer, Entspannungsübungen, Wärme halfen mir nicht. Ich nahm trotzdem in all den Jahren nie Schmerzmittel. Wenn eine Frau menstruiert und es ihr dabei schlechtgeht, muss sie eine Auszeit nehmen können/dürfen. Leider war auch ich alleinerziehend, so dass es oft schwierig war, je nachdem wann am Tag und an welchem Tag ich die Mens mit Schmerzen bekam.

Was mir schließlich geholfen hat und bis heute wohl dafür sorgt, dass es allenfalls noch im Kreuz und im UL zieht, aber nicht mehr wie Wehen schmerzt, sind wahrscheinlich die Walnüsse, die ich regelmäßig in den Tagen vor Mens esse (es dürften die darin enthaltenen Omega 3 -Fettsäuren sein, die hier wirksam sind, Fisch esse ich nicht, daher die Walnüsse, ist aber auch in Leinöl enthalten), außerdem Vitamin B6, das ich oral einnehme (auch vor allem in den Tagen vor Mens) - das man allerdings nicht überdosieren darf! (B-Vitamine sollten idealerweise immer im Verbund eingenommen werden).
Wer sich Vitamin B-reich und mit regelmäßiger Omega3-Fettsäurenquelle ernährt, braucht es nicht zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen, je natürlicher, unverarbeiteter, umso besser.

Leider hat mich in all den Jahrzehnten kein einziger Gynäkologe/-in darauf hingewiesen -ich stieß im Internet auf die Information, dass B6 und Omega 3 helfen können. FrauenärztInnen haben mir in all den Jahren immer nur Pille oder Spirale empfohlen, ich wollte jedoch keine chemisch-synthetischen Verhütungsmittel (mehr).

Vielleicht hilft es also auch anderen. Ich hätte es jedenfalls gerne schon viele Jahre früher gewusst.

Was ich leider weiterhin habe, sind Verdauungsprobleme und Übelkeit vor und bei Mens. Außerdem seit Jahren eine Hypermenorrhoe, aber erfreulicherweise keine wehenartigen stundenlangen Krämpfe mehr.

Gruß
Margareta
SilvaStar
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Registriert: Dienstag 30. August 2016, 20:30

Re: Umfrage Regelschmerzen

Beitrag von SilvaStar »

Mit der Pille hatte ich damals nie Regelschmerzen. Ohne die Pille bzw. den Nuvaring habe ich ab und zu leichte Schmerzen am 1. Tag gehabt. Ich bin mal gespannt wie es nach der Geburt sein wird. Meine besten Freundinnen haben nach der Geburt deutlich starke Regelschmerzen und kommen ohne Schmerzmittel nicht aus.
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Krachbum
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Re: Umfrage Regelschmerzen

Beitrag von Krachbum »

Hier ist es umgekehrt. Seit der Geburt bin ich fast schmerzfrei :thumbup:
Klammerregeln
Mit Sternchen im Herzen *17.07.2016, überraschend schwanger im 21. ÜZ H. *09.06.2018
Zyklen teilen: Webversion und App
verhütend Zyklus #56
Rubecula
Beiträge: 168
Registriert: Dienstag 29. Januar 2013, 05:26

Re: Umfrage Regelschmerzen

Beitrag von Rubecula »

Hallo!
Ich habe seit der ersten Geburt auch kaum noch Schmerzen... Die ersten 2-3 Tage leichtes Rückenziehen, aber meine Periode ist sehr stark, dass wird wohl daher kommen... Ich schone mich auf Grund der Stärke der Blutung auch in den ersten Tagen. ( superplus hält ca 2 Stunden...)
In meiner Jugend hatte ich starke Schmerzen. Musste die ersten 3-4 Tage immer Schmerzmittel nehmen, sonst hätte ich es nicht in die Schule geschafft. Im Studium habe ich dann zu einem homöopathischen Arzt gewechselt. Der hat mir Globuli verordnet und meine Schmerzen waren so gut wie weg! (Wenn ich das Mittel genommen habe...) jetzt nach den Geburten habe ich fast nix mehr.
Ni_
Beiträge: 5
Registriert: Sonntag 1. Oktober 2017, 22:26

Re: Umfrage Regelschmerzen

Beitrag von Ni_ »

Juhuuu hat geschrieben: Freitag 11. Oktober 2019, 11:34 Es ist mittlerweile schon über einenhalb Jahre her, dass ich diese Umfrage ins Leben gerufen habe und ich war damals echt sehr überascht und auch etwas geschockt wie viele Frauen jeden Zyklus unter starken Schmerzen leiden müssen! Bei mir hat sich in letzter Zeit schmerztechnisch einiges verändert und vielleicht hilfts ja dem einen oder anderen, darum wollte ich euch berichten ;)

Seit dieser Umfrage habe ich nicht nur weiterhin jeden Zyklus starke Regelschmerzen, sondern immer weniger Libido und auch immer wieder und zunehmend PMS gehabt mit Brustsymptom, massiven Kopfschmerzen am Tag vor der Regel,...etc. und im letzten halben Jahr auch psychischen Problemen - das hat mir dann wirklich Angst gemacht und ich wollte das so nicht hinnehmen, alle Hebel in Bewegung setzen und habe neben psychischer Hilfe auch mal wieder Hilfe beim Frauenarzt gesucht. Sie hat mir gesagt da kann ich die Pille nehmen oder ein/zwei andere Präparate (leider keine Ahnung mehr was das war) und auf meine Frage, ob es nicht gut wäre zuerst die Hormone zu bestimmen bevor man einfach irgendwas einnimmt, dass das nicht viel bringen wird, aber wenn ich das will, wir das machen können. Ich habe mich dafür entschieden und sieh da - es war fast nichts wie es sein soll... Prolaktin zu hoch, DHEAS zu niedrig, Testosteron zu niedrig, FSH und LH zu hoch für mein Alter, SHBG grenzwertig hoch,...

Meine Frauenärztin hat mir daraufhin gesagt es ist kein Wunder, dass ich mich fühle wie ich mich fühle und geraten, bevor wir andere Medikamente mit potentiell vielen Nebenwirkungen probieren, zuerst Gesdine für ein halbes Jahr zu nehmen (Myoinositol + Folsäure), das regulierend eingreifen soll. Ich war ja zuerst skeptisch, habe dann nachgelesen und das wird vor allem Frauen mit PCO verschrieben va. bei Kinderwunsch und denen hat es anscheinend vielen echt geholfen. Ich habe dann beschlossen dem eine Chance zu geben und meiner Frauenärztin zu vertrauen und es war echt eine gute Entscheidung! An meinen Zyklen hat sich nichts verändert, da ich eh schon immer Bilderbuchzyklen habe, aber ich habe deutlich weniger Brustsymptom und auch psychisch geht's mir besser. Und obwohl es geheißen hat es dauert ein paar Monate, bis man die Wirkung sieht habe ich schon im ersten Zyklus viel weniger Regelschmerzen gehabt - etwas womit ich gar nicht gerechnet habe. Mittlerweile nehme ich es seit drei Monaten und habe musste in keinem Zyklus wegen Regelschmerzen Medikamente einwerfen. Sie waren zwar schon kurzzeitig stark aber, nur ganz am Anfang ein paar mal kurz, wie in Wellen, und dann besser und nie so extrem, dass ich gedacht hab' ich halte es so nicht aus. Ich bin echt happy :D

Was es an meinen Hormonen ändert, kann ich noch nicht sagen, da ich die erst in ein paar Monaten wieder bestimmen lasse, aber diese Veränderungen machen mich schon sehr froh. Ich habe ja echt nicht mehr geglaubt, dass sich an meinen Schmerzen jemals was ändern wird, da kein Frauenarzt, dem ich das erzählt habe jemals sehr besorgt darüber war, geschweigedenn versucht hätte großartig die Ursache herauszufinden, oder was dran zu ändern. Und jetzt kam so zufällig, nebenbei und unerwartet eine deutliche Verbesserung - vielleicht war es also doch nie normal, dass ich so starke Schmerzen hatte? ;)

Vielleicht hilft meine Erfahung ja irgendjemandem weiter :flower: ich wünsche euch einen schönen Tag!
heeey juhuuu!

danke für deinen eintrag :flower:
mich würde interessieren, wie hoch dein prolaktinwert damals war und ob er mittlerweile gesunken ist?

hoffe dir geht es mittlerweile besser!

LG
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Juhuuu
Beiträge: 47
Registriert: Dienstag 27. Oktober 2015, 16:57

Re: Umfrage Regelschmerzen

Beitrag von Juhuuu »

Danke für deine netten Worte! :-) mein Prolaktin war 30 und bei der Kontrolle, die ich jetzt grade hatte, circa 45. Mein Hormonbefund ist nachwievor nicht so toll und ich werde deswegen noch zum Endokrinologen gehen.
Aber ich kann erfreulicherweise berichten, dass ich seit, ich Gesdine nehme, keine Medikamente mehr gegen Regelschmerzen gebraucht habe :D sehr starke Schmerzen habe ich jetzt nur noch wellenartig und nicht kontinuierlich. Das ist viel besser auszuhalten und nach einer viertel bis halben Stunde pendelt es sich meistens bei mäßigen Schmerzen ein - damit kann ich echt leben ;)
alles Liebe
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Ditti
Beiträge: 29
Registriert: Samstag 24. März 2018, 09:44

Re: Umfrage Regelschmerzen

Beitrag von Ditti »

Ich hatte schon immer deutliche Schmerzen am ersten Tag der Regel. Mit den Jahren hat es sich dann so entwickelt, dass nur die ersten 4-6 Stunden wirklich schmerzhaft sind und danach nur dieses dumpfe Unwohlsein für ein paar Tage im Unterleib bleibt. Mit den Beschwerden am ersten Tag, komme ich gut zurecht, wenn ich Schmerzmittel (Ibu 200-400) und Buscopan nehme, auch wenn es mir nicht gut geht und ich Durchfall habe.
In den letzten zwei Jahren hatte ich jedoch alle 5-7 Monate extreme Ausnahmen, die mich, mein Umfeld und leider auch "zufällige" Beobachter sehr erschüttert haben.
Die Schmerzen und Krämpfe bauen sich deutlich schneller auf als sonst und steigern sich dann auch mit hochdosierten Schmerzmitteln ins Unermessliche. Ich kann nicht mehr Laufen, schwitze extrem, sodass meine Kleidung innerhalb kurzer Zeit komplett nass ist, und spüre Arme und Beine nicht mehr. Ich kann nicht mehr wirklich verständlich sprechen oder klar denken und zittere unkontrolliert. (Auf meinen Darm gehen ich an dieser Stelle lieber nicht genauer ein. Es ist insgesamt eine in jeder Hinsicht bloßstellende Situation.)
Nach ca. 2h verpufft der Spuk dann einfach so, völlig plötzlich und es bleibt nur mein "Menstruations-Normalzustand". (Abgesehen davon, dass ich völlig fertig, schweißgebadet und total geschockt bin.) Einmal wurde für mich der Krankenwagen gerufen. Im Krankenhaus konnte man mir allerdings nicht weiterhelfen, da alle Standarduntersuchungen unauffällig waren. Die einzige mögliche Erklärung, die die Klinikärztin hatte, war, dass evtl. hin und wieder mein Gebärmutterhals verstopft und der Körper dann so lange immer mehr und immer extremere Krämpfe aufbaut, bis die Verstopfung gelöst ist. Meine Frauenärztin legt sich nicht fest, hat aber keine bessere Erklärung. Ich achte auf Magnesium und eine günstige Fettsäurenverteilung in der Ernährung, aber das scheint nichts auszurichten.

Hat hier schonmal jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht oder kennt jemanden, dem es ähnlich geht?
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Juhuuu
Beiträge: 47
Registriert: Dienstag 27. Oktober 2015, 16:57

Re: Umfrage Regelschmerzen

Beitrag von Juhuuu »

Ditti hat geschrieben: Samstag 22. Februar 2020, 21:58 Hat hier schonmal jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht oder kennt jemanden, dem es ähnlich geht?
Das klingt echt schlimm bei dir, wie es alle paar Monate abläuft. Das glaube ich, dass du da geschockt bist, wenns dir so geht! Ich hatte zwar immer starke Regelschmerzen, aber so heftige zum Glück nicht, darum kann ich dir leider nicht mit eigenen Erfahrungen helfen. :( Ich habe aber eine Bekannte, die auch immer sehr starke Regelschmerzen hat, regelmäßig auch mit Erbrechen etc., von der ich weiß, dass sie auch schon mal im Krankenhaus war und Infusionen bekommen hat, weils so schlimm war. Ob sich das damals ähnlich wie bei dir geäußert hat weiß ich leider aber nicht.
Ich wünsche dir auf jeden Fall sehr, dass du die Ursache herausbekommen hast oder herausbekommst und es sich zumindest wieder auf deinen "Normal-Mens-Zustand" einspielt :flower:
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Cornella
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Re: Umfrage Regelschmerzen

Beitrag von Cornella »

Ditti hat geschrieben: Samstag 22. Februar 2020, 21:58 Hat hier schonmal jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht oder kennt jemanden, dem es ähnlich geht?
Hast du dich schon mal auf Endometriose untersuchen lassen? Ich hatte immer extrem starke Schmerzen mit Kreislaufproblemen und Schwindel. Die Krämpfe kamen bei mir von der Endometriose.
Hibellig seit August 2015 und derzeit in ÜZ 50 für das erste Kind
1. IVF 05/2019 - Negativ
2. ICSI 08/2019 - abgebrochen
1. Kryo 09/2019 - *
2. Kryo 11/2019 - negativ
3. Kryo 02/2020 - positiv - gut festhalten Zwerg! Wir sehen uns im Oktober
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