Mai Mamis 2019

Freut euch mit mir, ich bin schwanger

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InaNabiNat
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Re: Mai Mamis 2019

Beitrag von InaNabiNat » Mittwoch 13. März 2019, 19:52

Wir haben uns direkt von unserer Sachbearbeiterin von der Elterngeldstelle beim Amt beraten lassen. Wir hatten Glück,weil sie uns wohlgesonnen war und insgesamt sehr nett war. Wäre das bei euch nicht auch eine Option?
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Kamikajane
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Re: Mai Mamis 2019

Beitrag von Kamikajane » Mittwoch 13. März 2019, 21:16

Beccah, normalerweise sagt dir dein Körper in der Schwangerschaft, was er gerade braucht. Wenn das gerade Süßkram ist, dann spricht da vielleicht gerade dein Kleines aus deinem Japps und dem kannst du ruhig mal was gönnen. ;) Da du ansonsten auf Weißmehl verzichtest, finde ich es gar nicht schlimm, auch mal zu was Süßem zu greifen.

Außerdem kommt möglicherweise auch bald wieder das Sodbrennen zu dir zurück, wie bei mir gerade, und dann magst du eh nix Süßes mehr essen. :lol: :roll:
Mit unserem Mäuschen an der Hand (04.06.2015) und der kleinen Raupe im Arm (12.05.2019) :love:

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calui83
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Re: Mai Mamis 2019

Beitrag von calui83 » Mittwoch 13. März 2019, 22:16

Kamikajane hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 21:16

Außerdem kommt möglicherweise auch bald wieder das Sodbrennen zu dir zurück, wie bei mir gerade, und dann magst du eh nix Süßes mehr essen. :lol: :roll:
Das halte ich für ein Gerücht. 😂

Sodbrennen hab ich seit 12 Wochen und trotzdem hab ich derzeit ein fast unstillbares Verlangen nach Toffifee (das esse ich sonst nie)....
Filmausschnitt: Die sichere Geburt. Wozu Hebammen?
Interview mit der Regisseurin.

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Kamikajane
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Re: Mai Mamis 2019

Beitrag von Kamikajane » Mittwoch 13. März 2019, 22:30

calui83 hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 22:16
Kamikajane hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 21:16

Außerdem kommt möglicherweise auch bald wieder das Sodbrennen zu dir zurück, wie bei mir gerade, und dann magst du eh nix Süßes mehr essen. :lol: :roll:
Das halte ich für ein Gerücht. 😂

Sodbrennen hab ich seit 12 Wochen und trotzdem hab ich derzeit ein fast unstillbares Verlangen nach Toffifee (das esse ich sonst nie)....
Stimmt schon, Calui :roll: Ich hab auch echt viel Sodbrennen und trotzdem wahnsinnige Lust nach Grapefruit und Zitronen - die befeuern auch so richtig. :crazy:
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iMuck
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Re: Mai Mamis 2019

Beitrag von iMuck » Donnerstag 14. März 2019, 08:02

hmmm, Toffifee.... 😋 kommt auf meine „ Das will ich im Wochenbett-Liste“
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Enchants
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Re: Mai Mamis 2019

Beitrag von Enchants » Donnerstag 14. März 2019, 11:15

Hi Ladies,
Achtung Egopost....ich muss mich mal auskotzen.
Wir waren am Montag im Kindergarten zum Elternsprechtag unserer Tochter, sie ist im Mai 3,5Jahre alt und jetzt seit 6Monaten im Kindergarten.
Ich/Wir waren quasi auf alles vorbereitet, sowas wie: sie ist dickköpfig, stur etc. Mein Mann meinte vorher noch, dass wenn etwas gravierendes gewesen wäre, die Erzieher uns bestimmt vorher bescheid gesagt hätten. Und es kam wie es kam, L. wäre entwicklungsverzögert. Mir war quasi alles aus dem Gesicht gefallen und ich hab erstmal angefangen zu weinen. Wir hatten dann im Gespräch erstmal alles aufgenommen, nachdem wir jetzt einige Nächte drüber geschlafen und mit Bekannten und Verwandtschaftskreis geredet haben, sehe ich nicht alles so. Ich finde auch nicht, dass wir zu den Eltern gehören die sofort alles abstreiten und nichts an sich heran lassen. So realistisch sind wir und wissen auch welche Stärken und Schwächen unsere Tochter hat.
Uns wurde dann nahe gelegt zum Kinderarzt zu gehen, das anzusprechen und nach Logopädie und Ergotherapie zu fragen. Einen Tag später bekam ich einen Zettel mit den "Auffälligkeiten" damit wir einen besseren Überblick haben:
-Altersgerechte Sprache fehlt, kann Begriffe nicht richtig benennen, Sprachverständnis
-Motorik (Feinmotorik), motorische Abläufe
-Körperwahrnehmung
Also quasi alles was es so zu bemängeln gibt, außer die Grobmotorik und diverse kognitive Bereiche.
Hier ein paar Beispiele die uns im Gespräch zu den Bereichen gebracht wurden:
-Kann die Socken noch nicht alleine anziehen (Ist richtig ja, sie kann sich allgemein noch nicht alleine anziehen)
-Sie spricht nicht genug Sätze (Ja, sie spricht meistens nur einen Satz aber mit "und/oder" und auch mehr als 3 Wörter etc.)
-Wenn sie auf dem Rücken angetippt wird, reagiert sie verzögert
-Sie steigt bei Szenarienspielen mit 2 anderen Kindern in ihrem Alter irgendwann aus -weil sie angeblich nicht folgen kann- kommt dann nicht mehr rein oder an einem anderen Punkt und versucht dann durch ärgern der Kinder wieder Aufmerksamkeit zu bekommen
-Sie sagt trotz ständiger Korrektur zu Taschentuch Handtuch
-Sie setzt gesagtes nicht um, ignoriert oder vergisst (Sowas kenne ich auch von Zuhause, wenn sie z.B. etwas spielen will und ich sage ich kann jetzt nicht weil ich z.B. kochen muss, dann fragt sie 5Minuten später wieder etc.)
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nach dem Termin geschockt war. 1. wurde leider garnichts zu diversen Stärken gesagt oder so, wir haben nur den Negativbericht bekommen. Dann muss ich auch sagen, dass sie ja noch in der kleinen Gruppe ist und es nur 2 Kinder in ihrem Alter gibt, die anderen sind bedeutend jünger. Es schien so, als würde sie halt oft mit diesen anderen beiden Kindern verglichen werden.
Klar, das sind zwar ein paar Punkte aber jedes Kind entwickelt sich doch individuell und es gibt nichts was seit Monaten stagniert oder unverändert ist. Zum Thema Logopädie: Die 2 Erzieherinnen sagten uns sogar im Gespräch, dass das meistens erst ab 4Jahren wäre- wohl auch zurecht wie ich im Internet las, da dann erst die Sprachentwicklung quasi abgeschlossen ist. Sie meinten aber wir sollten es trotzdem versuchen. Ja Mensch, wie soll ich das sagen, sie spricht ja. Wenn sie noch auf Babyspracheniveau wäre, wär das ja was anderes. Für die scheint es ja quasi ein Notfall zu sein. Klar, sie kann "Sch"Laute noch nicht und so aber bei der letzten U-Untersuchung meinte der Kinderarzt, dass das Grundschulniveau sei. Ich hoffe auch, dass wir bis 4 erstmal eine Chance bzw L. die Chance bekommt sich noch entwickeln zu dürfen.
Mit den anderen Dingen, ich finde es gibt kein normbares Kind....uns wurde aber vermittelt sie sei schon aus dem Toleranzbereich raus, ich verstehe das echt nicht. Eigentlich macht der Kindergarten einen seriösen Eindruck ist aber halt seeehr klein.
Vorallem das mit der Körperwahrnehmung und den motorischen Abläufen verstehe ich nicht. Seit sie klein ist, ist ihr Schwerpunkt Bewegung. Wir waren auch mit ihr immer in diversen Gruppen und haben das gefördert. Sie läuft rückwärts, hüpft auf einem Bein und geht teilweise die Treppe von mit abwechselnder Fußfolge, springt von der Rückenlehne aufs Sofa etc.pp.
Feinmotorisch kann sie bestimmt noch nicht alles z.B. mit der Schere schneiden oder was auffädeln aber das haben wir auch bisher Zuhause noch nie gemacht. Denke das ist alles andere als schlimm....
Das sie halt Sachen schwer annimmt oder Wörter nicht korrekt ändert könnte auch reine Sturheit sein. Klar, die meinen es könnte eine Konzentrationsstörung sein....
Dann wurde uns auch gesagt, dass sie z.B. wenn man fragt wie alt sie ist, 5 oder so sagt. Ey man, so "kleine" Kinder haben doch noch garkein Zahlenverständnis oder so. Sie sagen es weil die Eltern es beibringen, andressieren oder wie man es nennen will. Wir haben das halt nie gemacht weil wir den Sinn (für uns) da nicht drin sehen. Klar haben wir vor dem Bday gesagt "du wirst....alt" aber nicht in ständiger Übung wiederholt.
Es kotzt mich aktuelle unsere ganze genormte scheiß Gesellschaft an....alle müssen in ein Raster passen. Keinem wird mehr Zeit und Raum zur individuellen Entfaltung gegeben.... :twisted:
Nächste Woche wollen wir mal zum Kinderarzt. Ich hoffe wenn überhaupt, dass wir dann nur Ergotherapie verschrieben bekommen evtl können wir auch erstmal zum Förderverein oder so und wir werden aufjedenfall um einen Hörtest bitten. :think:
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InaNabiNat
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Re: Mai Mamis 2019

Beitrag von InaNabiNat » Donnerstag 14. März 2019, 11:48

Hey Enchants,
ich lese hier immer mal vom Babyurlaub aus mit (Ostsee, Sturm, Böen, Regen :lol: Gut,dass der Spabereich so schön ist!). Also, ... Meine Meinung zu deiner “Beschwerde“ - es ist nur meine Meinung aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen, ja?

Ich verstehe EXTREM gut,dass du dich ärgerst! So führt man einfach kein professionelles Elterngespräch! Erst einmal ist es total wichtig zu erfahren, was dein Kind kann. Natürlich muss anschließend auch auf eventuelle Problematiken hingewiesen werden.
Ich hab hier ja schon mal geschrieben,dass ein Kindergarten vom Konzept her usw toll sein kann. Trotzdem weiß man nie, an welche Erzieher man gerät. (Sind es überhaupt Erzieher oder sind es pädagogische Assistenten?) Haben sie deine Tochter einer Sonderpädagogin vorgestellt, bevor sie das Gespräch mit euch gesucht haben? Denn im Endeffekt kann DIE beurteilen, welche Bereiche gut oder weniger gut entwickelt sind. Das übersteigt nämlich die Kompetenzen der Erzieher. (Nicht falsch verstehen, ich bin voll und ganz pro Erzieher und meine Mutter ist zb mit ihren 64 Jahren eine tolle und sehr erfahrene (moderne!!!) Erzieherin! Aber gerade deswegen holt sie die Meinung von Sonderpädagogen ein. Und bei so keinen Kindern sind die in der Regel der Meinung,dass die Kinder erst mal noch Zeit brauchen. Aus diesem Grund (und einigen anderen) werden die meisten Förderschwerpunkte in Norddeutschland auch erst gegen Ende der Grundschulzeit festgelegt!)

Generell kann ich auch sagen,dass viele pädagogische Fachkräfte betriebsblind sind. Wenn man nur mit einer Klientel zu tun hat, denkt man,das sei ein normaler Standard. Zb hat sich vor kurzem eine Kollegin meiner Mom aufgeregt,weil die 3,5 -Jährigen bei ihr in der Gruppe noch nicht schneiden können und sie wollte einen Scherenführerschein mit denen machen. Ich konnte nur noch lachen und meinte,dass ich sehr glücklich wäre, wenn meine Viertklässler alle schneiden könnten! (Vergleich zu Brennpunkt-Klientel)
Generell sind Ergo und Logo ganz tolle Maßnahmen, die jedem Kind irgendwie helfen und ich sehe es immer als große Chance! Selbst ein Kind ohne Förderbedarf profitiert hiervon. (Meine Schwägerin ist Logopädin.) Es kann aber auch sein,dass die Therapeuten euch blöd angucken und nicht wissen, was sie überhaupt fördern sollen, weil sie eine andere Meinung haben. Auch da wäre eine Meinung interessant!

Also: Ich würde tatsächlich mal nach der Meinung der So-päd fragen! Dann würde ich persönlich sowieso jede individuelle Förderung für mein Kind mitnehmen, die ich bekommen kann. Trotzdem finde ich, dass dreieinhalb extrem früh ist! --> Daher bitte eine Profi-Meinung!
Und zu guter letzt: Deine Kritik,dass immer alle irgendwie in diese Gesellschaft passen müssen, kann ich absolut nachvollziehen. Das nervt mich auch extrem.
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meglyn
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Re: Mai Mamis 2019

Beitrag von meglyn » Donnerstag 14. März 2019, 12:11

Oh Mann Enchants... Das würde ich auch unter "nicht gelungenes Elterngespräch" verbuchen... Ich bin jetzt keine Expertin was eine 3,5 Jährige in etwa können sollte... aber ich gebe dir Recht, dass ein Elterngespräch nicht nur negative Punkte beinhalten sollte und auch das mit der Sonderpädagogin wie Ina gesagt hat, ist eigentlich eine normale Vorgehensweise... Macht euch mal keinen Kopf, sucht euch unabhängige Hilfe, die euch erstmal helfen die Situation richtig einzuschätzen und wie ich immer so schön sage, "die Kuh im Dorf lassen"... Es wird immer so schnell auf mögliche Defizite gezeigt... das finde ich echt nicht in Ordnung!!! ...und aus Erfahrung... wenn man sucht, dann findet man auch... Und ich denke jedes Kind hat seine Stärken und Schwächen... aber natürlich, sollte es echt Förderbedarf geben, dann ist es auch gut, wenn man Hilfe hat! ...aber wie gesagt, das würde ich jetzt einfach mal durch einen Profi abklären lassen.

IMuck: Ich gebe Kamikajane recht, du hast dir für die SS auch einiges vorgenommen und die Umstellung und die Bewältigung von SS-Diabetes musst du ja auch bedenken, da passiert ja ganz viel mit dir! Um so mehr freue ich mich zu lesen, dass es dir damit jetzt "gut" geht, die Werte passen und du dir mal auch etwas (leckeres) süßes gönnen kannst. Ich vertrage im Allgemeinen Schokolade sehr gut (fettig und süß)... damit steigt mein Zucker langsam an, braucht zwar dann natürlich bissi länger um wieder schön runter zu kommen, aber bis zum Abendessen geht sich das immer schön aus. Also kannst du dir sicher ein paar Toffiffee (schreibt man die so???) auch jetzt schon gönnen :D Das schwierigste dabei finde ich tatsächlich, dass man es nciht übertreibt und eine ganze Packung verschlingt... :lol:

So, muss wieder weitern, wünsche euch allen einen schönen Tag!

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Enchants
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Re: Mai Mamis 2019

Beitrag von Enchants » Donnerstag 14. März 2019, 12:19

Hi Ina.
Einen schönen Urlaub wünsche ich dir/euch. Das mit dem Wetter kann ich mir denken, wie lange seid ihr denn weg? Am Montag wirds ja deutlich besser und wärmer.
Danke für deine Sicht der Dinge, fand ich total interessant zu lesen und werden wir auf jedenfall berücksichtigen. danke :flower:
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beccah
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Re: Mai Mamis 2019

Beitrag von beccah » Donnerstag 14. März 2019, 12:39

Wow Entchants,

als ich das gelesen habe, ist mir doch erstmal fast das Mittagessen im Hals stecken geblieben. Was ist DAS denn für eine Art ein Elterngespräch zu führen? Also erstmal, ich verstehe deine geschockte Reaktion total. Aber ich finde überhaupt gar nicht, dass Dein Kind so zurückhängt, dass sich eine solche Empfehlung seitens des Kindergartens auch nur irgendwie rechtfertigen würde. Heutzutage sollen die Kinder immer sofort alles können und alles wissen, sind jetzt die Ansprüche im Kindergarten auch schon so hoch? Das ist doch langsam echt nicht mehr feierlich, das sind doch alles keine kleinen Erwachsenen.
Auch wenn ich selbst noch keine Mama bin, habe ich mich schon viel mit Kinderpsychologie befasst, sozusagen rückwirkend für mich und meinen Bruder, da wir beide als Kind in manchen Bereichen große Defizite hatten und in anderen Bereichen wesentlich weiter waren als alle anderen Kinder, mich hat es einfach interessiert zu wissen warum.
Was ich über die Jahre gelernt habe: Einige (die meisten sogar) deiner Beispiele hängen damit zusammen, dass für Kinder in diesem Alter die Welt um sie herum unglaublich interessant ist. Dadurch dass sie alles in ihrer Umgebung aufsaugen und diese Reize enorm viele sind, sieht es bei vielen Kindern so aus als könnten sie sich nicht konzentrieren. Sie können sich nicht richtig anziehen, weil sie immer wieder (auch von Kleinigkeiten) abgelenkt sind, sie können gesagtes schlecht umsetzen bzw vergessen es schnell, weil sie mit dem Kopf ganz woanders sind ("Oh ein Einchhörnchen!" - "oh was wollte Mama denn jetzt von mir?"), die Liste könnte ich jetzt endlos mit Beispielen füllen. Übt man dann noch Druck auf die Kinder aus (so wie die Erzieher) vergessen die Kinder noch viel mehr. Das ist alles GANZ normal! Manche Kinder können den elterlichen oder erzieherischen Anforderungen besser genügen (weil sie weniger reizüberflutet sind) und manche eben nicht. Manche Kinder können sich in der Schule noch nicht konzentrieren und das hat überhaupt nichts mit ADHS oder Entwicklungsstörung zu tun in den meisten Fällen. Bestes Beispiel mein Bruder: Der brachte sich mit einem alten Lexikon (was er unbedingt immer aus dem Regal haben wollte) selbst das Lesen bei, zu dem Zeitpunkt konnte er glaube ich wenn überhaupt gerade laufen. Vergessen hat er alles was man von ihm wollte, immer, bis in die Schulzeit hinein, hat sich seine Klamotten falsch rum angezogen und es nicht gemerkt, konnte eeeeewig nicht Springseilspringen etc. Auch heute noch ist mein Bruder extrem schlau und hat natürlich alles aufgeholt, sein Kopf war einfach mit anderen Dingen beschäftigt. Bei mir selbst war es so ähnlich, auch ich bin als Erwachsene in keiner Weise auch nur irgendwie entwicklungsverzögert, aber ich bin hochsensibel, dadurch nehme ich manchmal mehr Reize wahr als mir gut tun, ist es zu viel dann macht mein Hirn irgendwann zu, auf der anderen Seite kann ich in 2 Tagen 800 Vokabeln einer neuen Sprache lernen, jeder ist halt anders....

Ich sehe das wie Ina, Logopädie und Ergotherapie tun mit Sicherheit keinem Menschen schlecht. Allerdings sollte man bedenken, dass so eine Art der Förderung dem Kind ggf. auch implizieren kann, dass es nicht genügt. Das wäre in meinen Augen eher kontraproduktiv. Ich bin mir sicher, dass dein Kind vieles sehr gut kann. Lass dich bitte nicht so verunsichern! Fühl dich mal gedrückt, wenn du magst.
25. Zyklus, Pillenfrei seit 17.09.2016, schwanger im 1. ÜZ
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