Migräne/Kopfschmerzen (auch) nach längerem Absetzen der Pille

Lust und Last nach Abwurf des Ballasts
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Lenarena
Beiträge: 8
Registriert: Dienstag 23. Juli 2019, 09:41

Migräne/Kopfschmerzen (auch) nach längerem Absetzen der Pille

Beitrag von Lenarena »

Hi Freundinnen des Lebens nach der Pille!

Ich habe letzten realisiert, dass ich seit dem Absetzen der Pille im Nov 2018 vermehrt Kopfschmerzen und nun sogar ab und an Migräne habe (mit Schwindel, Übelkeit und 2-5 Tage).

Hat die Erfahrung auch jemand gemacht? Pendelt sich das wieder ein oder hat die Pille in diesem Fall bei mir vl sogar das hormonell-bedingte/Zyklus-bedingte Kopfweh unterdrückt?

Ich bin nun auch wetterfühliger geworden und habe bei argen Wetterumschwüngen auch Kopfschmerzen.

Das würde mich einmal interessieren - seid ihr Kopfschmerz-technisch nach dem Absetzen auch empfindlicher geworden? :flower:
Nenakru
Beiträge: 864
Registriert: Montag 4. September 2017, 16:41

Re: Migräne/Kopfschmerzen (auch) nach längerem Absetzen der Pille

Beitrag von Nenakru »

Das ist ja krass, bei mir ist es genau anders herum. Ich hatte die letzte Zeit mit Pille verhältnismäßig häufig Migräne so richtig heftig und zum Schluss sogar mehrere Tage, was ich noch nie hatte und ich hab seit der Grundschule Migräne. Nach dem absetzen der Pille hatte ich jahrelang überhaupt nichts mehr, erst wieder die letzten Wochen in der Schwangerschaft (alle 2-3 Tage) und die ersten Wochen nach der Entbindung. Mittlerweile scheint es sich wieder beruhigt zu haben, dafür kommen aktuell meine Gelenkschmerzen zurück.

Meine Erfahrung ist also, dass migräne Tatsächlich mit Hormonen und der Pille zusammen hängen kann, ich kenne es aber eher andersrum.
Ich wünsche dir, dass es sich bei dir schnell wieder einpendelt und du bald wieder deine Ruhe hast. Ich fühle mit dir
⭐️7.7.18⭐️
Milad du wirst immer bei uns sein

20.1.20 👨‍👩‍👦🤱💕
Badewannennilpferd
Beiträge: 7
Registriert: Freitag 1. Januar 2021, 08:24

Re: Migräne/Kopfschmerzen (auch) nach längerem Absetzen der Pille

Beitrag von Badewannennilpferd »

Hallo ich bin zwar selbst (klopf aufs Holz) nicht betroffen aber meine Mutter und eine gute Freundin leiden an Zyklus-abhäniger Migräne. Meist so 3-4 Tager vor der Mens und wenn sie einsetzt ist es vorbei. Hat sogar dazu geführt das meine Mutter mit der Pille angefangen hat weil sie die Prophylaxe mit dem Betablocker nicht vertragen hat. Seit dem ist es nicht mehr jeden Monat für sie aber es kommt trotzdem noch manchmal vor aber jetzt nicht mehr Zyklus-abhänig sondern mehr so nach Schlafmangel. Ich habe es nur sehr selten (mit Pille) gehabt und dann meist bei extremen Stress und Schlafmangel. Kann zur Zeit mach der Pille noch nichts sagen weil ich sie erst im November abgesetzt habe und ich vlt. ein- zweimal im Jahr Migräne kriege.
Meine Freundin nimmt dafür Metoprolol ( vom Neurologen) und ist damit ganz zufrieden. Wenn sich Migräne aber ändert oder verschlimmert sollte man doch nochmal zum Arzt hat mir zumindest damals mein Hausarzt eingebläut.
Ich hoffe es wird bald besser und du findest ne gute Lösung für dich!

Kleines Edit: wenn du noch gar nicht beim Arzt warst mit der Migräne solltest du überlegen zu gehen. Ich habe damals ein MRT machen müssen um andere Ursachen der Migräne auszuschließen. War bei meiner Freundin auch so.

Gute Besserung!
Flouri
Beiträge: 22
Registriert: Mittwoch 6. Januar 2021, 02:30

Re: Migräne/Kopfschmerzen (auch) nach längerem Absetzen der Pille

Beitrag von Flouri »

Hallo,
Ich schleich mich mal dazu obwohl es schon was länger her ist.

Ich habe nach ca 8 Monaten Pille immer am Tag nach der Entzugsblutung, also bei mir 4. Pillenpausen Tag vom Hormonentzug schlimmste Migräne bekommen für ca 5 Tage, ging auch nie ohne Medikamente in der Zeit. Das ging immer so weiter solange ich die Pille genommen habe.
Seitdem ich sie abgesetzt habe, habe ich ca jeden zweiten Zyklus Migräne, aber auch immer erst am 2. oder 3. Tag meiner Periode, manchmal auch noch bis Tag 10. Und auch schon öfters um den Eisprung herum.
Hab die Migräne leider von meiner sehr trigger-empfindlichen Mama geerbt - ist bei ihr auch meisten hormonell (durch die Periode) induziert.
Was bei uns hilft sind Triptane und Naproxen, wobei ich meistens versuche, nichts zu nehmen und eher schlafen zu gehen (Reizdarmsyndrom mag Medikamente nicht so gerne :sick: ). Bei meiner Mutter wurde es so schlimm, dass sie seit 2-3 Jahren eine Antikörper Therapie macht und seitdem geht es - das wünsche ich keinem von uns, dass es so weit kommt.
Hast du mal täglich Magnesium versucht? Ich versuche jeden Tag 400mg zu nehmen, und über einen längeren Zeitraum fühl ich mich nicht so anfällig.

Lg🌸
seit 8/2020 pillenfrei & Verhütung mit NFP 🦋😊
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