Welchen Beruf übt ihr aus … ?

Chillen nach Stillen oder warum ein Hausgecko ein Segen wäre...
Becca87
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Re: Welchen Beruf übt ihr aus … ?

Beitrag von Becca87 »

Huhu,

spannendes Thema :flower:

Ich bin gelernte Verfahrensmechanikerin Fachrichtung Kautschuktechnick, habe nach der Ausbildung auf Abendschule den Techniker gemacht und dann nochmal den Auditor. Bin seit 2003 im gleichen Unternehmen (Ausbildung, Produktionsarbeit, Qualität) und nun seit 2009 im Qulitätsmanagment Lieferant tätig.
Ich habe ein Jahr pausiert als ich in Elternzeit war und arbeite seit 01/17 wieder in meinem alten Job allerdings auf ner 3/4 Stelle.

Liebe Grüße
Rebecca
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Kiralein
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Re: Welchen Beruf übt ihr aus … ?

Beitrag von Kiralein »

Olá :)

Ich bin gelernte Altenpflegerin und habe anfang des Jahres eine Weiterbildung zur "Wundexpertin ICW" gemacht. ;)
Arbeite in einem Seniorenzentrum und habe 1x pro Woche einen Tag, an dem ich alle Wunden versorge, dokumentiere und behandel. Mit Ärzten über unterschiedliche Versorgungstechniken spreche etc.
Das macht unheimlich viel Spaß, aber man muss für gemacht sein, die unterschiedlichsten und schlimmsten Wunden anschauen zu müssen. :)
Aber mittlerweile, seitdem ich das mache bei uns im Haus, sind große Wunden immer super versorgt und auch zeitnah wieder verheilt. :clap: Ich weiß. Eigenlob stinkt, aber manchmal bin ich schon sehr stolz, dass ich eine Behandlung richtig gut gemacht habe.
Daneben habe ich natürlich die ganz normalen Pflege-Aufgaben, wie es eine Altenpflegerin eben hat. ^^
Unsere Wunder 🍀
Alexander ♥️ 12.06.2018 Kimberly ♥️ 15.03.2021

Morimi
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Re: Welchen Beruf übt ihr aus … ?

Beitrag von Morimi »

Knopfsammlerin hat geschrieben:
-V- hat geschrieben: NFP ist schnöde, empirisch belegte Schulmedizin und nicht irgendein "alternativmedizinischer" Hokuspokus. Das kann man gar nicht oft genug sagen und das muss man auch sehr deutlich auseinanderhalten.
Das ist mir vollkommen klar. Trotzdem lehnen viele Ärzte dieses biologische Wissen als Verhütungsmethode ab.
Und trotzdem bringen dies viel mit diesem Hippie- Dasein in Verbindung.
Abgelehnt wird es vor allem, weil es dabei so extrem auf die Compliance der Patientin/Frau ankommt. Wir haben das mal im Blockpraktikum diskutiert. Den meisten Ärzten ist es daher als Methode zum Kinderwunsch "lieber" als zur Vehrhütung, da man dabei einfach zu viele Versager sieht um es zu empfehlen.
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idlewild
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Re: Welchen Beruf übt ihr aus … ?

Beitrag von idlewild »

Wenn man hier teilweise die Auswertungen sieht, wundert einen das nicht ? (Schließe mich selbst mit ein)
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Cyanistes
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Re: Welchen Beruf übt ihr aus … ?

Beitrag von Cyanistes »

Morimi hat geschrieben:da man dabei einfach zu viele Versager sieht um es zu empfehlen.
Ja, eine Methode kann eben nicht besser sein als die Anwenderin und gerade hier im Forum les ich immer wieder Fragen unerfahrener Nutzerinnen, die sowas von darauf schließen lassen, dass sich in die Methode überhaupt nicht eingelesen wurde...Und wenn dann eine ungewollte Schwangerschaft aufgrund einer falsch ausgewerteten Kurve eintritt...dann ist schnell die STM an sich eben nicht gut, statt mal zu hinterfragen, ob sie überhaupt richtig angewandt wurde...Aber das kann man eben genauso wenig nachweisen, wie die Frage, ob eine Frau, die "troPi" schwanger wurde, nicht einen Einnahmefehler gemacht hat.

Ach ja, zu mir:
Ich bin 35, Diplom-Biologin bzw. Botanikerin im engeren Sinne, und arbeite seit über 5 Jahren (abzg. ein Jahr Elternzeit) bei einer Naturschutz-Stiftung. Ich würde mich schon als "alternativ" bezeichnen, aber ich hab es trotzdem "geschafft", 16 Jahre lang hormonell zu verhüten. Ich hätte mir wirklich sehr gewünscht, mich hätte mal irgendein Arzt auf die SMT hingewiesen, gerade wegen meiner ständigen Blasenentzündungen in der Zeit. Aber auch der Zusammenhang scheint vielen Ärzten nicht bekannt zu sein.
Ich hab die STM auch ganz lange unter "Temperaturmethode" abgetan und - ohne weiter darüber nachzudenken - für mich klar gehabt, dass das ja nur Frauen anwenden können, die von Natur aus einen total regelmäßigen Zyklus haben und für die eine Schwangerschaft nicht so schlimm wäre. Und ich glaub, dass dieses Vorurteil leider noch immer weit verbreitet ist.
:wave:
Fannyna
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Re: Welchen Beruf übt ihr aus … ?

Beitrag von Fannyna »

Hallo!
Ich reihe mich ein in die spärlich vertretene Sprachenfraktion. Ich bin Diplom-Übersetzerin und seit meinem Abschluss selbständig. Ich liebe meinen Beruf, weil er sehr abwechslungsreich und immer herausfordernd ist. Wenn man so wie ich aber kein Ass in Selbstvermarktung ist, ist er leider ausgesprochen mies bezahlt, was es mir manchmal madig macht.
Jetzt steht erst mal Baby Nummer 2 an, danach sehe ich weiter, ob ich vielleicht eine Festanstellung in der Gegend ergattern kann. Zumindest in einem einigermaßen verwandten oder sympathischen Bereich, Übersetzerstellen sind äußerst rar und ich möchte nicht mehr umziehen, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Ich halte mich nicht für besonders alternativ, obwohl ich ein paar Klischees aus dem Bereich durchaus bediene (NFP, Attachment Parenting, Tragen, Vegetarierin, kaufe vorrangig regionale Produkte und gerne bio, etc.). Aber ich habe früher lange hormonell verhütet, halte mich nicht für besonders ärztekritisch, setze nicht auf Homöopathie und fahre zum Beispiel leidenschaftlich gerne Auto. :D Kommt also wohl auf den Blickwinkel an.
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-V-
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Re: Welchen Beruf übt ihr aus … ?

Beitrag von -V- »

Morimi hat geschrieben:
Knopfsammlerin hat geschrieben:
-V- hat geschrieben: NFP ist schnöde, empirisch belegte Schulmedizin und nicht irgendein "alternativmedizinischer" Hokuspokus. Das kann man gar nicht oft genug sagen und das muss man auch sehr deutlich auseinanderhalten.
Das ist mir vollkommen klar. Trotzdem lehnen viele Ärzte dieses biologische Wissen als Verhütungsmethode ab.
Und trotzdem bringen dies viel mit diesem Hippie- Dasein in Verbindung.
Abgelehnt wird es vor allem, weil es dabei so extrem auf die Compliance der Patientin/Frau ankommt. Wir haben das mal im Blockpraktikum diskutiert. Den meisten Ärzten ist es daher als Methode zum Kinderwunsch "lieber" als zur Vehrhütung, da man dabei einfach zu viele Versager sieht um es zu empfehlen.
Naja, da müsste man auch immer die Frau und ihren persönlichen Hintergrund sehen, oder? Auch wenn das im täglichen Arbeitsstress oft untergeht, ohne böse Absicht. Da generalisiert man dann bestimmt auch vieles, und das endet dann schnell mal im Schubladendenken.
Ich bin immerhin schon seit einigen Jahren erwachsen und kann meine Entscheidungen selbst treffen. Abitur und Studium hab ich auch hinbekommen, meinen Job mache ich auch ordentlich und ohne permanente Hilfestellung/Unterstützung von anderen. Warum sollte ich dann NFP nicht auf die Reihe bekommen? Soviel Verstand und Eigenständigkeit traue ich mir schon noch zu ;). (Ganz platt formuliert).

Ich will auch lieber nicht wissen, wie unzuverlässig die Pille oft genommen wird oder wie viele Einnahmefehler/Wechselwirkungen einfach unter den Tisch fallen, weil man sich nicht dafür interessiert.
Literatur über NFP - Wissensbereich - FAQ
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Verhütung mit mittlerweile dreistelliger Kurvensammlung
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Cyanistes
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Re: Welchen Beruf übt ihr aus … ?

Beitrag von Cyanistes »

-V- hat geschrieben:Ich will auch lieber nicht wissen, wie unzuverlässig die Pille oft genommen wird oder wie viele Einnahmefehler/Wechselwirkungen einfach unter den Tisch fallen, weil man sich nicht dafür interessiert.
Ja, und wenn eine Frau ungewollt schwanger wird, weil sie einen Einnahmefehler bei der Pille gemacht hat, ist natürlich die Frau schuld. Wenn sie schwanger wird, weil sie die STM nicht richtig angewandt hat, dann ist das eben der Beweis, dass die STM Quatsch ist...
Es ist eben einfach so, dass man es im Nachhinein schlicht nicht klären kann...
babsi99
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Re: Welchen Beruf übt ihr aus … ?

Beitrag von babsi99 »

... und es gibt im Zyklus recht wenige Tage, wo die vergessene Einnahme EINER Pille gleich nen Eisprung auslöst. Insofern verzeiht die Pille oft recht viele Fehler. Das wissen auch Ärzte. In einer laufenden praxis eine Patientin so umfassend in die STM einzuarbeiten, dass ICH guten Gewissens sagen kann, dass sie alles verstanden hat und nicht ungewollt ss wird, das ist einfach schwierig. Und viele Patientinnen wollen gern optimale Sicherheit bei geringem eigenem Einsatz. Sogar bei dringlichem Kinderwunsch wurde mir die Bitte, doch zu diagnostischen Zwecken mal ein paar Zyklen Temperatur zu messen, als zu aufwändig abgelehnt... na denn...

Ich bin Ärztin mit Schwerpunkt TCM, va im Bereich Kinderwunsch.
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Cyanistes
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Re: Welchen Beruf übt ihr aus … ?

Beitrag von Cyanistes »

Ich glaube, es ist auch einfach was anderes, einer Frau, die die STM ablehnt, diese "aufdrängen" zu wollen oder einer Frau, die sich damit aus eigenem Interesse intensiv beschäftigt, davon abraten zu wollen, weil die STM sooo unsicher und außerdem kompliziert in der Anwendung wäre. Da wissen viele Ärzte einfach selbst nicht bescheid, das ist das Traurige. Als ich meinem (ehemaligen) FA auf die Frage, wie ich nach der Geburt meiner Tochter verhüten will, kurz erklärt habe, dass künstliche Hormone für mich nie wieder in Frage kommen und ihm ganz kurz die STM erläutert habe (er schien die ernsthaft nicht zu kennen!), war seine Reaktion ein starkes Hochziehen der Augenbrauen und die Anmerkung, dass das ja doch sehr kompliziert klingt und ob ich da nicht lieber jeden Tag eine kleine (als wäre die Größe entscheidend!) Tablette nehmen will...Soviel dazu. Und ich befürchte, dass das kein Einzelfall ist.
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