Mumu am Zyklusanfang

Die schwierigere Variante der Selbstbeobachtung
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KiwiLady
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Mumu am Zyklusanfang

Beitrag von KiwiLady » Dienstag 24. Juli 2018, 04:41

Hallo, ich habe Mal eine Frage an alle Mumu Tasterinnen...

Ich bin gerade in meinem 5. Zyklus mit nfp und werde immer vertrauter mit der Methode. Ich werte gerade noch mit Temp+Schleim aus, überlege aber ob ich ab nächstem Zyklus zu Temp+Mumu wechsel. Ich spüre meinen Mumu sehr gut und kann Unterschiede in weich/hart und zu/offen sehr gut erkennen und finde es fast einfacher als in meiner "weißen Schleimsuppe" einen Umschwung zu erkennen.

Um den Eisprung ist mir auch alles klar, ich habe nur eine Frage zum Zyklusanfang.
Mein Mumu ist am Zyklusanfang immer sehr lange hart und geschlossen, während ich schon Tage früher (eigentlich sobald meine Schmierblutungen am Ende der Mens aufhören) weißen Schleim finde. Wenn mir jetzt theoretisch die Minus 8 Regel die ersten 7 Tage frei geben würde und mein Mumu während der ganzen Zeit zu und hart wäre würde ich ja Unfruchtbarkeit annehmen. Aber was wenn ich dann früher weißen Schleim finde? Ich kann den ja beim Mumu Tasten nicht ignorieren?

Wie macht ihr"alten Häsinnen" das in der Situation? Nur nach Mumu gehen oder trotzdem den Schleim auch werten?

_Mirjam_
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Re: Mumu am Zyklusanfang

Beitrag von _Mirjam_ » Dienstag 24. Juli 2018, 15:41

In den Zyklus # 4 und # 5 passt es doch halbwegs mit ZS und MuMu am ZA. Du darfst solange Unfruchtbarkeit annehmen, solange der MuMu hart + geschlossen ist. Das wäre er in # 4 bis einschließlich ZT 6. Beim ZS wärst du zwar ab ZT 6 schon fruchtbar, aber ob man sich da wegen eines Tages Gedanken machen muss, halte ich auch nicht zwangsweise für notwendig. Bei # 5 ist es ähnlich. Ich denke aber aufgrund der kurzen Zeit mit dem einen Tag nicht, dass man dadurch ein übertrieben großes Risiko eingeht, zu lang freizugeben.
Eine andere Möglichkeit wäre natürlich, am ZA nach ZS zu gehen und zur ehM mit MuMu auszuwerten. Ich wechsle zur ehM z.B. je nachdem, welches Östrogenzeichen schneller ausgewertet ist (ist aber meistens der ZS). Dadurch dass beide Östrogenzeichen gleich sicher sind, halte ich das für verlässlich. Ich würde aber, wenn ich mich für eins entschieden habe, nicht beides berücksichtigen. Wenn du dich also für den MuMu am ZA entschieden hast, würde ich den ZS ignorieren. Wenn du dich damit aber unsicherer fühlst, kann ich das auch verstehen.

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KiwiLady
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Re: Mumu am Zyklusanfang

Beitrag von KiwiLady » Mittwoch 25. Juli 2018, 04:22

Hallo Mulan,
Vielen Dank für deine Antwort! Stimmt um den einen Tag hin oder her macht es jetzt gerade keinen so großen Unterschied mehr, war vorallem eine hypothetische Frage... Vorallem da ich noch Daten von 7 weitere Zyklen brauche um dann überhaupt die Minus 8 Regel anwenden zu können.
Aber ich finde es interessant zu erfahren dass du auch zur eHM je nachdem Mumu oder Schleim auswertest, ich hatte mir immer in den Kopf gesetzt dass ich mich am Anfang des Zyklus für eins entscheiden muss.
Ich werde das die nächstes Zyklen auch weiter beobachten, bisher war es aber auch eher der ZS der früher ausgewertet war.
Danke für deine Antwort, es ist immer toll nochmal was neues zu lernen (und im Moment lerne ich extrem viel neues über meinen Körper, ich bin immer noch fasziniert :D )

_Mirjam_
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Re: Mumu am Zyklusanfang

Beitrag von _Mirjam_ » Mittwoch 25. Juli 2018, 09:20

KiwiLady hat geschrieben:
Mittwoch 25. Juli 2018, 04:22
Ich hatte mir immer in den Kopf gesetzt dass ich mich am Anfang des Zyklus für eins entscheiden muss.
Das gilt ja z.B. v.a. für den Messort oder den Ort der ZS-Abnahme. Ich denke, wenn man sich sowohl in der Beurteilung des ZS als auch des MuMu sicher fühlt, spricht nichts dagegen.

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