Kinderwunsch-Zeitpunkt und generelle Gedankengänge

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Mine1408
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Kinderwunsch-Zeitpunkt und generelle Gedankengänge

Beitrag von Mine1408 »

Guten Morgen ihr Lieben,

aktuell bin ich nach 3 Sternchen in Psychotherapie und heute war Thema der Sitzung, dass auch all das Leid was wir die letzten 2 Jahre erfahren haben, für irgendwas gut war und ich daraus auch etwas lernen/mitnehmen konnte. Und es stand auch zur Debatte, ob ich unterbewusst einfach vielleicht damals noch nicht bereit für ein Kind war oder ob ich es generell vielleicht einfach nicht bin.
So mal die Kurzfassung.

Das löste bei mir nun weitere tiefere Gedankengänge aus und möchte daher mal eine kleine Umfrage starten, wie bei euch die Entscheidung für (oder auch gegen) den Kinderwunsch gefallen ist.

Wann war euch klar, dass ihr einen Kinderwunsch habt?
Warum wollt ihr KInder?
Sieht euer Partner das ganz genauso oder "beugt" sich einer von euch beidem vielleicht sogar dem Wunsch des anderen?
Wenn ihr bereits Kinder habt, habt ihr die Entscheidung dafür je ernsthaft bereut?

Ich hab da die letzten Wochen ja auch versuch in mich rein zu hören und hab trotz fast 2 Jahre hibbeln nun entdeckt, dass ich gar nicht wüsste wo in meinem Leben ein Kind überhaupt Platz hat...von der Floskel "es gibt keinen perfekten Zeitpunkt" mal abgesehen...Ehemann, Hund und Pferd füllt mich aktuell mit Liebe und Zuneigung komplett aus (auch wenn man das mit einem Kind ggf nicht vergleichen kann) und auch zeitlich möchte ich da aktuell keine Abstriche machen auch nicht was meine persönlichen Hobbies/Bedürfnisse etc angeht. Nur weil die Evolution es so vorsieht, "Muss" ich doch nicht einfach ein Kind in die Welt setzen?

Daher kam eben auch die Frage auf, was denn so einen Kinderwunsch überhaupt ausmacht und wo der herkommt...erzählt doch mal :)
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Sabanja
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Re: Kinderwunsch-Zeitpunkt und generelle Gedankengänge

Beitrag von Sabanja »

Hallo Mine,

ehrlich gesagt musste ich gerade ein bisschen schlucken..

Dass man Fehlgeburten haben könnte, weil man unterbewusst noch nicht bereit für Kinder ist, ist für mich ein schrecklicher Gedanke.. Als wär das Leid nicht schon groß genug, soll man jetzt auch noch “Schuld“ daran sein? Selbst wenn es nur unterbewusst war?

Ich hatte auch zwei frühe Abgänge und ich hab es als das gesehen, was es ist.. Ein Versuch, der nicht geklappt hat, der oft vorkommt, sogar ohne dass man es merkt. Manche Frauen trifft es öfter, andere vielleicht gar nicht. Wenn es zu oft passiert, gibt es vielleicht Gründe, denen man nachgehen kann/sollte, sofern der Kinderwunsch weiterhin besteht.

Ich kenne den Gedanken, dass ein Kind vielleicht nicht passt.. Gerade wenn es lange nicht klappt mit dem Nachwuchs.. Ich glaube, das ist ein Mechanismus, um sich zu schützen, um an der Situation nicht zu zerbrechen. Das ist gesund.

Es ist okay, sich vom Kinderwunsch zu verschieden :) wir waren auch dabei, einen Plan B zu errichten und dann hat es mir Hilfe der Kinderwunschklinik doch noch geklappt.

Ich glaube, wenn man nicht komplett verschlossen für ein Kind ist, dann kriegt man es irgendwie immer “unter“ :)
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Rina28
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Re: Kinderwunsch-Zeitpunkt und generelle Gedankengänge

Beitrag von Rina28 »

Hallo liebe Mine,

ich kenne in etwa deine Geschichte und möchte dir gerne antworten.

Ich bin etwas erschrocken, wenn ich lese, dass du diese Kinder eventuell verloren haben könntest, weil du nicht bereit dazu warst. Das ist für mich esoterischer Humbug.
Auch ich habe mittlerweile zwei frühe Abgänge hinter mir und die Erfahrung ist schrecklich genug.

Ich kann für mich sagen, dass der Wunsch nach Kindern irgendwann einfach da war. Mein Leben war gut ausgefüllt mit Studium, Arbeiten, Hobby. Der Wunsch kam, als mir klar wurde, dass ich mir keinen anderen Mann mehr an meiner Seite vorstellen kann. Wir haben damals noch etwas gewartet, weil mein Mann noch nicht so weit war.

Jetzt ist es so, dass mein Mann sich meinem Wunsch etwas beugt. Er würde sich über ein zweites Kind freuen, ist aber auch zu dritt glücklich. Auch der Wunsch nach einem zweiten Kind, war plötzlich einfach da.

Klar würde ich mir oft mehr Zeit für mich und Hobbys wünschen. Gerne würde ich am Wochenende mal wieder ausschlafen oder mit meinem Mann in ein Wellness-Hotel fahren.
Ich verzichte auch auf jede Menge Geld: in dem Bereich meines Studiums, finde ich absolut keine kinderfreundliche Stelle. Heißt ich arbeite quasi als Quereinsteiger und verdiene bestimmt nur ein Viertel von dem, was ich eigentlich verdienen könnte.

Mit Kind ändert sich das ganze Leben. Mal eben irgendwo hinfahren, geht nicht. Entweder man nimmt das Kind mit oder braucht eine Kinderbetreuung. Urlaub wird nach Kinderattraktionen gebucht. Genauso wie Ausflüge.
Man macht Abstrichenund Kompromisse, aber nicht im negativen Sinn bzw. Wo irgendjemand nachteilig behandelt wird. Ich habe bisher alle Urlaube genossen und habe auch immer viel Freude bei den Besuchen in diversen Tierparks.

Mein Sohn ist trotzdem das beste, was mir passiert ist und ich würde diese Entscheidung für nichts rückgängig machen.

Unser Sohn ist jetzt drei Jahre und es wird immer leichter. Ich bekomme immer mehr Freiheiten zurück, die letzten Urlaube/Ausflüge waren super schön und entspannt. Er schläft in 95% der Nächte durch.

Für mich stellt sich die Frage, ob du es nicht einfach geschafft hast, den Kinderwunsch zu kompensieren und die Lücke, die er hinterlassen hast, zu füllen. Du hast dein Leben wieder im Griff, es wird nicht mehr vom Kinderwunsch geleitet.
Das würde ich mir sehr für mich wünschen.
Ich bin mir eigentlich sicher, dass du Platz für ein Kind haben wirst bzw. Bereit bist Platz zu machen, sollte es irgendwann soweit sein.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen! :flower:
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Mine1408
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Re: Kinderwunsch-Zeitpunkt und generelle Gedankengänge

Beitrag von Mine1408 »

Sabanja hat geschrieben: Mittwoch 31. August 2022, 14:29 Hallo Mine,

ehrlich gesagt musste ich gerade ein bisschen schlucken..

Dass man Fehlgeburten haben könnte, weil man unterbewusst noch nicht bereit für Kinder ist, ist für mich ein schrecklicher Gedanke.. Als wär das Leid nicht schon groß genug, soll man jetzt auch noch “Schuld“ daran sein? Selbst wenn es nur unterbewusst war?
Hallo Sabanja, vielen Dank für deine Antwort.
Ich glaub, das war jetzt ein Missverständnis :oops: ich glaube nicht, dass es als "Vorwurf" gemeint war oder dass man selbst "Schuld" an der Misere ist. Ich für mich hab tatsächlich an der ganzen Misere etwas gefunden, wofür das alles gut war...beispielsweise dass mein Mann tatsächlich der beste Mann ist, den ich mir je hätte wünschen können...oder auf was es im Leben für mich persönlich tatsächlich ankommt...ich bin empathischer und gefühlsorientierter geworden. Ich nehm auch Gefühle meiner Mitmenschen mehr war, bin rücksichtsvoller, achtsamer....
Und eben davon überzeugt, dass meine 3 Fehlgeburten einfach so sein sollten, weil das Leben andere Dinge für mich geplant hat...

Rina28 hat geschrieben: Mittwoch 31. August 2022, 14:53 Ich kann für mich sagen, dass der Wunsch nach Kindern irgendwann einfach da war. Mein Leben war gut ausgefüllt mit Studium, Arbeiten, Hobby. Der Wunsch kam, als mir klar wurde, dass ich mir keinen anderen Mann mehr an meiner Seite vorstellen kann. Wir haben damals noch etwas gewartet, weil mein Mann noch nicht so weit war.
(...)
Danke für deine Antwort. So ähnlich hab ich das damals ja auch erlebt. Ich selbst hab nie drüber nachgedacht ob ich einen Kinderwunsch habe. Aber mit dem richtigen Partner, kam der Wunsch nach der "eigenen Familie". Aber trotzdem treibt sich bei mir aktuell noch die Frage nach dem "warum" nach etwas was darüber hinaus vielleicht noch tiefer geht...oder ist es doch einfach der menschliche Antrieb, ganz plump gesagt, zur "Arterhaltung" und sich fortzupflanzen?
Rina28 hat geschrieben: Mittwoch 31. August 2022, 14:53 Für mich stellt sich die Frage, ob du es nicht einfach geschafft hast, den Kinderwunsch zu kompensieren und die Lücke, die er hinterlassen hast, zu füllen. Du hast dein Leben wieder im Griff, es wird nicht mehr vom Kinderwunsch geleitet.
Das würde ich mir sehr für mich wünschen.
Ich bin mir eigentlich sicher, dass du Platz für ein Kind haben wirst bzw. Bereit bist Platz zu machen, sollte es irgendwann soweit sein.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen! :flower:
vielen lieben Dank für deine Zuversicht und deine Sicht auf meine Situation!
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Mrs. Sonnenschein
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Registriert: Mittwoch 9. März 2022, 10:12

Re: Kinderwunsch-Zeitpunkt und generelle Gedankengänge

Beitrag von Mrs. Sonnenschein »

Hallo,

tut mir Leid, was du und auch einige andere hier erleben mussten. Da ich zum Glück nicht nachvollziehen kann wie schwer eine solche Situation ist, möchte ich da auch gar nicht näher drauf eingehen sondern von mir berichten.

Ich, bzw. wir sind erst seit kurzem (3 Zyklen) am üben, aber der Wunsch nach Kindern war schon immer da.
Schon als kleines Mädchen wusste ich, dass ich mal eine Familie gründen möchte.
Als ich mit meinem Freund zusammengekommen bin und es ernster wurde, habe auch ich ihm klar gemacht, dass ich langfristig gesehen Kinder haben möchte und wenn er sich das nicht vorstellen kann, hätte ich die Beziehung beendet. Klar kann man seine Meinung im Laufe der Zeit ändern, aber das Risiko ist mir zu hoch gewesen. Als ich dann die Pille abgesetzt habe (nicht wegen der Familienplanung), kam der Kinderwunsch deutlich in den Vordergrund. Nach 4 Zyklen ohne Hormone wusste ich: Ich bin jetzt so weit und es kann losgehen. Woher das kam, weiß ich nicht. Tatsächlich gehe ich einfach davon aus, dass das mit den Hormonen und auch der Evolution bzgl. Arterhaltungstrieb zusammenhängt. Ich merke das auch daran, dass meine Libido in der Zeit um meinen Eisprung sehr viel höher ist. Unter der Pille waren meine Hormone ja quasi ausgeschaltet. Aber das ist mir jetzt auch egal, ich wünsche mir Kinder und warum das so ist spielt für mich letzten Endes keine Rolle.
Bei meinem Partner ist das tatsächlich etwas anders. Er möchte auch Kinder, aber wenn ich keine gewollt hätte, wäre das auch in Ordnung für ihn gewesen. Er wäre sogar bereits gewesen sich zu sterilisieren. Bei ihm habe ich das Gefühl, er braucht manchmal einen Schubs. Als ich ihn gefragt habe, ob wir uns Katzen zulegen wollen, hat er ja gesagt. An Tag 1 als wir die Katzen hatten, war er null emotional und hat sich fast nicht für die beiden interessiert. Nach einer Woche war er aber Feuer und Flamme und spielt regelmäßig mit ihnen und kümmert sich auch sehr liebevoll. Ich denke, bei Kindern ist das ähnlich. Von ihm aus wäre wohl nie der Ansporn gekommen jetzt zu starten. Aber er ist mit der Entscheidung glücklich. Und ich habe den Eindruck, dass er sich mittlerweile auch total auf Nachwuchs freut. Er streichelt jetzt schon immer mal wieder meinen Bauch weil da ja bereits ein Baby drin sein könnte. Irgendwie doof klar, aber ich finde es auch total süß.
Naja, so viel zu mir. Ich hoffe das hat dir irgendwie geholfen.

Ansonsten möchte ich noch sagen, dass jeder seine Entscheidung für sich treffen muss. Es ist auch total legitim keine Kinder zu wollen und zu bekommen. Kinder bekommen ist zwar bei den meisten Standard und ich habe auch den Eindruck, dass es von der Gesellschaft erwartet wird mind. 1 Kind in die Welt zu setzen aber noch lange kein Muss. Und wenn man auch ohne Kinder glücklich ist, soll man das Leben ohne sie genießen.
Wichtig ist meiner Meinung nach nur, dass man zu seiner Entscheidung langfristig steht. Wenn man keine Kinder möchte und dann mit Ende 40 Kinderwunsch aufkommt und man die Entscheidung bereut, ist das natürlich sehr frustrierend.
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Unikko
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Registriert: Mittwoch 18. August 2021, 07:04

Re: Kinderwunsch-Zeitpunkt und generelle Gedankengänge

Beitrag von Unikko »

Liebe Mine,
du kennst ja meine Geschichte um den Abbruch und die Trisomie...bei der zweiten Schwangerschaft war definitiv mein Partner nicht (mehr) bereit für ein weiteres Kind. Daher war anfangs die Freude verhalten und ich war nicht glücklich über die Situation. Im Nachhinein habe ich manchmal Angst gehabt, dass ich das Kind "weggewünscht" habe. Von Anfang an war da immer eine gewisse Negativität. Vielleicht habe ich auch einfach gespürt, dass etwas nicht stimmt? Ich hatte nach jedem Arzttermin Bedenken, habe auf jeden Ultraschall und bei jeder Größenangabe den Fehler gesucht, das hatte ich in der ersten Schwangerschaft keine Sekunde. Ich hab's dann aufs Alter geschoben, vielleicht wird man vorsichtiger?
Ich kann den Gedankengang verstehen. Vielleicht warst du nicht bereit und wir waren es nicht. Aber auch bei meinem Sohn war ich es nicht. Ich glaube das ist eher eine Typfrage. Mein Sohn war ein Wunschkind, trotzdem habe ich mich schwer einfinden können in meine neue Rolle und habe mein altes Leben ziemlich vermisst anfangs. Wenn ich ihn nicht bekommen hätte, hätte ich nicht gewusst, was ich verpasst hätte und was ich vermisse. Jetzt ist er meine absolute Priorität und ich bin jede Minute so stolz und voller Liebe.
Ich glaube nicht, dass unsere Gedanken diese Dinge formen sondern dass die Ereignisse und das Erlebte unsere Gedanken formen.
Mittlerweile sehe ich meine kleine Fee ebenso als Geschenk an, eins, das nicht behalten durfte aber sie war da in meinem Bauch und hat mir so viel beigebracht über das Leben und den Verlust.
Mein Kinderwunsch war nie sonderlich ausgeprägt aber mein erster Sohn wurde mir von Leben quasi "hinterhergeworfen", ich habe dafür (außer Sex ;) ) nichts besonderes beachtet oder getan und es hat nicht lange gedauert vom Wunsch bis zur Erfüllung. Die Schwangerschaft war unkompliziert und er ist gesund. Ich weiß gar nicht wie es ist wenn man so für ein Kind kämpft. Als ich meine Tochter gehen lassen hab, war der Wunsch kurzzeitig sehr ausgeprägt aber jetzt ist es so ok für mich. Ich respektiere, dass mein Mann den Kiwu nicht mehr hat und ich möchte nicht um jeden Preis ein zweites Kind.
Dir alles Gute. Du klingst zufrieden mit deiner Situation,das freut mich :flower:
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Minna1
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Registriert: Montag 7. Mai 2018, 20:33

Re: Kinderwunsch-Zeitpunkt und generelle Gedankengänge

Beitrag von Minna1 »

Liebe Mine,

Das Thema dass du ansprichst, ist sehr interessant.
Also beim 1. Kind war der Wunsch extrem.. schon viele Jahre davor da. Mein Mann ist 4 Jahre jünger und er wollte noch seine Ausbildung fertig machen. Es hat dann ein Dreiviertel Jahr gedauert und wir waren so happy als es geklappt hat. Die Schwangerschaft war ein Traum, die Geburt voll ok und die ersten Wochen wunderschön. Plötzlich kam es dass mein Sohn 1 1,5 Jahre alt war und gefühlt JEDER ( egal ob wir den kannten oder nicht) nach einem Geschwisterchen fragten… das setzte mich so unter Druck.. da wir am Ende unserer Kräfte waren. Unser Sohn schlief das erste mal mit 2 Jahren durch und das bis heute vielleicht 5 mal.. er ist ein süßer Wirbelwind, sehr wissbegierig, ich glaube sehr gescheit. Wir sind mit ihm total ausgelastet und haben aber endlich wieder für unsere Hobbys auch Zeit. Wir schlafen seit fast einem Jahr getrennt, damit wir alle besser schlafen.
Ich war ja ungeplant schwanger und war total überfordert, da ich gerade gekündigt hatte und einen neuen tollen Job angenommen hatte, den ich dann leider abgesagt hatte kurz vor der FG. Danach bin ich in ein Loch gefallen, haben uns schlussendlich so sehr auf das Baby gefreut. Dann diese leere, danach war der Wunsch größer als je zu vor und dann leider gleich wieder eine FG. Jetzt hat uns die Pause ( 1 Jahr) gut getan. Was mich nur nervt, dass seit unserer Hochzeit die Menschen wieder nach einem Geschwisterchen fragen. Der Wunsch ist da, aber gleichzeitig auch die Angst, hatten ja jetzt wieder einen frühen Abgang. Ich beschäftige mich auch mit dem Thema Einzelkind, ob ein zweites Kind unser Familienglück dann wirklich perfekt macht? Ob es nur von der Gesellschaft so eingeredet wird? Der Wunsch nach einem Baby ist auf jedenfall wieder da.
35und 33, ❤️seit 2015, mit unserem Wunder: 2019👶 und unseren🌟 14 SSW, ⭐️9 SSW 💫4 SSW
Hashimoto
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