Hibbeln mit Antidepressiva und Co.

Krankheiten und ungünstige Umstände, die euch belasten
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Passionsblume
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Hibbeln mit Antidepressiva und Co.

Beitrag von Passionsblume »

Hallo allerseits :)

Ich mache nun seit fast 5 Jahren NFP, aber immer zur Verhütung.
Nun haben wir uns entschieden, mit dem Hibbeln zu starten.

Ich freue mich schon total und mit dem nächsten Zyklus, also hoffentlich in ein paar Tagen, wechselt meine Kurve in den Kinderwunsch-Modus :lol:

Naja, jedenfalls, da ich selbst schwer depressiv bin, zur Zeit eine akute Phase durchmache und sowohl in medikamentöser als auch in therapeutischer Behandlung bin, wollte ich euch hier etwas auf dem Laufenden halten.
Vielleicht gibt es ja die Eine oder Andere hier, der es ähnlich geht. Ich habe jedenfalls schon ein Weilchen gebraucht und mehrere Medien durch, bis ich Frauen gefunden habe, die dasselbe durchmachen oder durchgemacht haben.
Es wird allgemein noch wenig darüber gesprochen und ist teilweise immer noch ein Tabuthema. Auch für mich war es anfangs schwer, überhaupt zuzugeben, dass ich Antidepressiva nehme und einen Kinderwunsch habe, aus Angst, irgendwie stigmatisiert zu werden.

Falls mein Thread unerwünscht ist, bitte ich die Admins, Bescheid zu geben oder diesen zu verschieben.
Falls aber Interesse besteht, vl meldet sich ja jemand, dann führe ich gerne weiter aus :)

Liebe Grüße,
Passionsblume.
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Psychodoll
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Re: Hibbeln mit Antidepressiva und Co.

Beitrag von Psychodoll »

Hallo Passionsblume,

ich hatte einen ähnlichen Thread vor einigen Monaten gestartet, weil ich eine Frage zu einer möglichen Medikation hatte. Ich würde deinem Thread hier gespannt folgen. Meine Therapie läuft nächste Woche aus und medikamentös möchte ich mich auf Grund des KiWus gerade nicht einstellen lassen, aber ein Austausch zum Thema würde mich auch interessieren.

Ich habe Borderline und ADHS und als Symptome dessen eine Zwangsstörung, Generalisierte Angststörung, Depressionen und EDNOS.
Klingt schlimm, habe aber alles recht gut im Griff und führe ein ganz normales Leben mit stabiler Ehe, Job, etc. Herausforderungen gibt es natürlich dennoch mehr, als im Alltag eines psychisch gesunden Menschen, aber ich komme meistens klar.

Im Bezug auf den KiWu sehe ich keine Hindernisse, außer dass ich im Bereich Impulsivität (Borderline) an mir noch arbeiten muss, damit ich nicht so schnell aus der Haut fahre.

Mein Mann hat übrigens auch ADHS. Zu 80% werden es unsere Kinder also auch haben, da diese Störung stark vererbbar ist.

Gruß,
Psychodoll
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Passionsblume
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Re: Hibbeln mit Antidepressiva und Co.

Beitrag von Passionsblume »

Hi Psychodoll,

danke für dein Feedback. Schön, wenn du mittlerweile zurecht kommst :) und Stabilität geschaffen hast. Denn das ist letztlich das Wichtigste, dass man Wege findet, damit klar zu kommen.

Ich bin gerade noch dabei. Ich bin nun seit gut 2 Monaten im Krankenstand, weil es eben akut wurde. Langsam kehrt der Alltag wieder ein, die Schritte sind kleine, aber es gibt sie. Ich komme auch selbst immer besser mit meinen Gefühlszuständen zurecht, aber die Depression schlägt halt schon durch und dann habe ich einige Zeit dran zu knabbern, ich komme aber alleine wieder raus.

Dennoch gibt mir die Kinderplanung jetzt viel Antrieb, bringt viel Positives mit sich und etwas Schönes, worauf ich mich freuen kann!
Ich hatte diese Woche ein Gespräch mit meinem Psychiater, der heißt das auch total gut (das hat mich besonders gefreut :) )und meine Medikation wurde neu eingestellt.

Von Efectin, Seroquel und Mirtazapin auf Sertralin und Seroquel - Mirtazapin lasse ich jetzt ausschleichen.
Zuvor habe ich mich aber bei Embryotox https://www.embryotox.de/ informiert, die Seite ist wirklich toll. Für die einzelnen Medikamente an sich gab es da grünes Licht, aber die Kombination habe ich nochmal bei denen persönlich abgeklärt und auch dafür geben sie grünes Licht. Auch der Psychiater meinte, es wäre mit den vorherigen Medikamenten auch nichts im Wege gestanden, aber nach Möglichkeit sollte man natürlich die größeren Risiken ausräumen und auf andere Medikamente umsteigen. Da mein Grundzustand besser ist, versuchen wir es nun wieder mit Sertralin und ich habe ein gutes Gefühl dabei.

Die ersten Nächte mit kleinerer Dosis Mirtazapin habe ich auch hinter mir und der ersehnte Schlaf hat sich dennoch eingestellt :)

Ein besonderes Augenmerk sollte ich auf Folsäure legen, das nehme ich nun auch schon seit mehreren Monaten täglich ein. Die Vorbereitungen sind also getroffen und gesundheitlich sind wir ready :lol:

Was mich lange Zeit sehr beschäftigt hat, war eine mögliche Vererbung, da mein Lebensgefährte auch an einer Depression leidet, aber nicht in demselben Ausmaß. Und natürlich die Angst, keine gute Mutter sein zu können. Da hat mir vor allem der Austausch mit anderen Betroffenen geholfen, die durch diese Phase schon durch sind. Aber ich denke, solche Gedanken/Sorgen werden mich auch zukünftig immer mal begleiten.
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Passionsblume
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Re: Hibbeln mit Antidepressiva und Co.

Beitrag von Passionsblume »

Hallo allerseits :)

Aktuell befinde ich mich an ZT 4 und hibbel dem Hibbeln entgegen.
Mit den umgestellten Medikamenten fühle ich mich weiterhin gut, was mich sehr freut. Ich schlafe gut und tagsüber bin ich stabil. Ich freue mich schon wahnsinnig drauf, wenn ich einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten kann und alleine das beflügelt mich so sehr, wie es die letzten Wochen und Monate nichts geschafft hat.

Ein bisschen Sorgen bereitet mir unsere verminderte Lust auf Sex, denn wir wollen keinen Sex haben, nur um des Schwanger-Werden Willens. Sowohl ich als auch mein Partner leiden darunter, wobei ich merke, dass es bei mir mit der Entscheidung, aktiv zu werden, umgeschwenkt hat. Was mir wiederum zeigt, dass mir der unerfüllte Kinderwunsch schon länger schwerer im Magen gelegen hat, als ich zugeben wollte. Aber negative Dinge wegschieben und verdrängen, kann ich ja gut...die Depression kommt ja leider nicht von ungefähr :?
Eigentlich dachte ich auch, gerade mit der Krankheit, verschiebt sich unser Kinderwunsch wohl auf unbestimmte Zeit, bis ich gelernt und akzeptiert habe, dass die Krankheit dazu gehört und mich immer begleiten wird - ein Verschieben macht also nur bedingt Sinn, wenn man es aus dieser Perspektive betrachtet. Und daher kommt wohl auch die neue Energie und das positive Denken, weil sich mein Familienwunsch nicht mehr ins Ungewisse verabschiedet hat :love:

Derzeit versuche ich gerade, meine unkontrollierten Essattacken in den Griff zu bekommen. Mein Psychotherapeut sagt mir immer wieder, dass ich deshalb nicht zu streng mit mir sein soll, weil das auch und vor allem die Medikamente mit sich bringen, besonders das Seroquel. Aber das tröstet und hilft nur bedingt, da ich natürlich deshalb auch unzufrieden mit mir bin. Gerade, wenn ich mir Süßigkeiten ohne Ende reinstopfe.
Ich versuche aber, im Hinblick auf eine mögliche Schwangerschaft, nun gesünder zu essen - und auch da ist die Motivation vergleichsweise groß und ein paar Tage habe ich schon durchgehalten.

Die guten Effekte sind also da. Bei all dem versuche ich nun, besonders auf mich zu hören und zu achten, denn ich glaube, das ist jetzt wichtiger denn je. Bei Embryotox sagte man mir mehrmals ausdrücklich (was ja den meisten ohnehin schon bekannt ist), dass man Stress während einer Schwangerschaft so gut es geht vermeiden sollte. Und gerade jetzt, wo ich so sensibel auf Stress reagiere, ist es für mich wohl umso leichter, zu üben, auf mich selbst zu hören...als vorausschauendes Training sozusagen.

Wie ihr seht, geistert mir ganz schön viel im Kopf rum :crazy: aber das kennen sicher viele von euch...

Liebe Grüße,
Passionsblume.
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Passionsblume
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Re: Hibbeln mit Antidepressiva und Co.

Beitrag von Passionsblume »

Hallo allerseits :)

ich bin heute ZT 10 und bald beginnt die heiße Phase! Das mit der verminderten Lust am Sex hat sich, zumindest teilweise, selbst erledigt. Der Kinderwunsch hat sie bei uns beiden zurückgebracht, wenn auch nicht in alter Intensität.

Meine Woche war ziemlich turbulent und ich habe einmal mehr gesehen, wie wichtig es ist, auf mich selbst und meine Gesundheit gut zu achten - und Stress fernzuhalten. Der lässt sich zwar nicht immer vermeiden, aber man kann lernen, richtig damit umzugehen und ihn aufzulösen. Und das kann ich nur jeder von euch empfehlen!
Dementsprechend habe ich meine Woche so gestaltet, dass ich mir selbst ganz viel Gutes tue und Stress erkenne und hinterfrage.

Interessanterweise ist mir dabei auch aufgefallen, dass mein Essverhalten direkt mit Stress korreliert. Dh aber auch, hier gibt es Verbesserungspotential :) ich freu mich ja einfach schon, wenn ich mal nicht zunehme...

Leider hatte ich diese Woche aber auch seit Längerem wieder mal (wegen dem Stress) eine Panikattacke. Das hat mir die Luft etwas aus den Segeln genommen, da ich mich sofort unweigerlich gefragt habe, sogar ziemlich vorwurfsvoll - und du willst ein Kind? Wie soll das gehen?
Nichtsdestotrotz glaube ich fest daran, dass das zwei Paar Schuhe sind, auch wenn ein Kind wohl auch einiges an Stress verursachen wird. Schließlich bekommt man da sehr viel zurück und der Stress ist wohl auch nicht mit dem zu vergleichen, den man zum Beispiel durch die Arbeit hat.
Äzrtlich bin ich ja auch gut "abgesichert" und werde engmaschig begleitet.

Ich habe meinen Mut also nicht verloren, im Gegenteil, es hat mich angespornt, für mich selbst da zu sein - denn um nichts in der Welt möchte ich zulassen, dass mich solche Dinge davon abhalten, Mama zu werden. Wo ein Wille, da ein Weg :)

Bis bald,
Passionsblume.
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Psychodoll
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Re: Hibbeln mit Antidepressiva und Co.

Beitrag von Psychodoll »

Hallo Passionsblume,

im wie vielten ÜZ seid ihr denn?

Der Kinderwunsch hat wirklich einen starken Einfluss auf die Psyche. Ich hoffe für dich, dass es schnell klappt. Ich kann jetzt im 22. ÜZ nicht unbedingt berichten, dass er mich beflügelt, wie du dir vorstellen kannst. Vielmehr ist das alles zum großen Teil für depressive Schübe verantwortlich. Dasselbe gilt für den Sex nur zum Kinder machen. Das kann schnell umschwenken, gerade wenn man vorbelastet ist und die Verzweiflung groß wird. Hoffe, du kommst gar nicht erst an diesen Punkt.

Aber eins muss ich noch sagen: ich finde mit dem Schritt in die Diagnostik sind wir anderen Mamas schon einen Schritt voraus. Natürlich könnte ich sagen, als Borderlinerin bin ich vielleicht nicht perfekt als Mama geeignet. Aber auf der anderen Seite, lerne ich durch Therapien und genaue Selbstreflektion sehr viel über mich und kann so in vielen Momenten besonnen handeln. Sowas können vielleicht andere nicht. Und frag mal rum, wie viele Mamas schon eine Panikattacke hatte, ohne dass diese vielleicht diagnostiziert war/ist? Sicher viele!

Meine Therapie ist nun zu Ende gegangen und das fühl sich gut an derzeit. Bisher hatte ich immer im 2-Jahres Rhythmus einen Rückfall und brauchte Hilfe. Mal sehen.

Gruß,
Psychodoll
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Re: Hibbeln mit Antidepressiva und Co.

Beitrag von Passionsblume »

Hallo Psychodoll,

wir sind erst im 1. ÜZ, also alles easy :) aber das kann ich mir vorstellen, dass es auf Dauer schon zermürbend wirkt. Ich versuche dem jetzt schon entgegen zu wirken, auch dass ich meinen Therapeuten informiert habe, war für mich ein wichtiger Schritt. Und danke, ich hoffe auch, dass ich nicht an diesen Punkt komme! Aber, ehrlich gesagt, fürchte ich mich jetzt schon ein bisschen vor dem Zeitpunkt, wo es das 1. Mal nicht geklappt hat.
Aber soweit bin ich noch nicht :) also da kann ich mir dann Sorgen machen, falls es soweit kommen sollte.
Wie hilfst du dir in diesen Situationen weiter?

Danke, dass du das geschrieben hast :) ich finde, du hast vollkommen Recht! Wenn ich daran denke, wie gut ich jetzt mit meinen Gefühlen zurecht komme, ist das 1000mal besser als "davor". Ich bin zwar noch sehr sensibel und es ist nicht oft einfach, aber dafür weiß ich, ich bin am richtigen Weg und das zerstreut auch die Zweifel.
Zumal ich viel Unterstützung habe und vor allem, auch weiß, wann ich mir die holen muss.

Und ich glaube nicht, dass du weniger perfekt geeignet bist als Mama. Denn wie du sagst, diese "Schwächen" bringen viele Stärken mit sich.

Wie geht es dir die Tage ohne Therapie?

Ich bin heute an HL 5 und muss gestehen, ich habe getestet. Aber nicht, weil ich geglaubt habe, irgendwas zu sehen. Sondern weil ich dieses Gefühl haben wollte - wenn man beim Schwangerschaftstest mal hofft, dass er positiv ist und nicht negativ - und das war sehr schön.

Ansonsten macht mich mein Zyklus recht kirre. Gestern den ganzen Nachmittag ULS. Dazu abends Bauchschmerzen. Heute morgen und zu Mittag war mir übel. Ich bin seit Donnerstag NM sehr erschöpft und müde und muss 1000mal am Tag aufs WC. Dazu kommen Kreislaufbeschwerden.
Also entweder war es ein Volltreffer oder so viel zum Thema Psyche und Einfluss.

Wie weit bist du denn?
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Psychodoll
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Re: Hibbeln mit Antidepressiva und Co.

Beitrag von Psychodoll »

Hallo Passionsblume :)

Eigentlich hilft nichts so wirklich. Einen Tag halt im Elend versinken und danach aufstehen und weitermachen. Zwischendrin mal verzweifeln. So ist es eben.

Ich werde morgen testen, damit ich das Progesteron absetzen kann, sonst teste ich ja nicht. Denke aber nicht, dass es geklappt hat.

Ich komme ohne Therapie ganz gut zu Recht, bin ja eigentlich stabil.
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Re: Hibbeln mit Antidepressiva und Co.

Beitrag von Passionsblume »

Hi Psychodoll,

ich hatte gehofft, du kommst jetzt mit einer ganzen Liste an Dingen, die dir helfen :lol: aber so leicht ist das dann doch nicht.
Mir hilft visualisieren und Körperarbeit sehr viel - also nicht im klassischen Sinn, ich weiß nur nicht, wie ich es besser beschreiben soll - also sehr auf mich achten, viel in mich hineinhören, meinem Körper vertrauen (! das ist das A und O), quasi mich selbst wie eine Prinzessin behandeln :love: ich bin dadurch jetzt auch wahnsinnig gut gelaunt, so gut wie die letzten Monate nicht mehr.
Ich kann es ja nicht kontrollieren, ob ich schwanger werde und wann - daher kann ich nur für meinen Körper eine Stütze sein, so gut es geht (gesund essen, genug trinken, genug schonen, etc.) und ich habe dadurch aber vollstes Vertrauen gewonnen, dass er weiß, was er tut und es immer richtig ist, egal, wie es kommt.

Hast du schon getestet? Ich genieße die Hibbelzeit bis jetzt und finde es richtig spannend...ich freu mich schon, wenn es bei mir mit dem Testen "ernst" wird.

Schön, dass es dir gut geht ohne die Therapie :thumbup:
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Re: Hibbeln mit Antidepressiva und Co.

Beitrag von Psychodoll »

Hallo Passionsblume

Nein, leider nicht und da findet auch jeder seine eigene Strategie. Am Anfang muss man aber noch nicht verzweifeln. Aber ich versteh das, ich war nach 4 Monaten schon so "oh Gott, es klappt nie" - heute muss ich darüber lachen.

Ja am Anfang war die Hibbelzeit echt cool, das stimmt.

Ja, ich hab negativ getestet. Habe heute das Progesteron abgesetzt und warte auf ZT1.
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