Trauer, Verzweiflung, Enttäuschung...

Wenn die fruchtbare Zeit sich dem Ende zuneigt
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_Lexa_
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Re: Trauer, Verzweiflung, Enttäuschung...

Beitrag von _Lexa_ » Mittwoch 25. Juni 2014, 19:36

Hallo Drini,

Deine Geschichte ähnelt ja in der Tat meiner. Und mit deinen 33 bist du auch noch sehr sehr jung.
Drini hat geschrieben: ...eine Überlastungssituation der Eierstöcke.... da meine Schilddrüse io scheint, sind das wohl vorzeitige Wechseljahre...

Genau so wird mein Endokrinologe auch geschlussfolgert haben. Meine SD liegt voll im Normbereich, keine Anzeichen auf eine Fehlfunktion der entsprechenden Organe, bis auf eben die Eierstöcke, die wohl keine Lust mehr haben. Er sagte auch, dass er mir nie zur Eierstock-op geschickt hätte, denn dabei würde immer die Eierstockreserve leiden. Ich fürchte, dass eben die op es war, die meine verbleibende Fruchtbarkeitszeit so drastisch verkürzt hat. Die Pille nehme ich jetzt ja, und vertrage sie mehr oder weniger. Ich hoffe nur, dass ich das nicht mehr lange "muss".
Drini hat geschrieben: Gestern hat mir ein weiterer Arzttermin allerdings wieder etwas Hoffnung gemacht. Ich hatte nichts von den hormonellen Problemen erwähnt, und der Arzt meinte etwas von Weißfleckenkrankheit. Da diese mit SD Erkrankungen in Zusammenhang stehen, hoffe ich jetzt wieder. Es bleibt also spannend ;)
Ja, allerdings! ;-). Ich hoffe, dass der zweite Test beim Experten dann mehr Klarheit bringt! Das wünsche ich dir wirklich! Ich hab mir mal deine Kurven angesehen und bin erschrocken, wie ähnlich die älteren den meinen (als noch alles glatt lief) ähneln und die letzte Kurve der meinen, aufgrund welcher ich ebenfalls zum Endo ging!

Deine Situation mit deinem Freund stelle ich mir fast schwieriger vor, als meine. Immerhin "ertragen" wir einander schon bald 3 Jahre. Das ist natürlich eine ganz andere Basis. Kannst du dir denn vorstellen, mit ihm Kinder zu bekommen? Bzw. auch, für dich selbst jetzt Mutter zu werden?
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Rini

Re: Trauer, Verzweiflung, Enttäuschung...

Beitrag von Rini » Sonntag 29. Juni 2014, 16:59

Tanicka1983 hat geschrieben:Die Pille nehme ich jetzt ja, und vertrage sie mehr oder weniger. Ich hoffe nur, dass ich das nicht mehr lange "muss".
Vielleicht wäre es besser eher gestern als morgen damit aufzuhören? Nicht, dass die Pille noch mehr durcheinander bringt!?! Nicht, dass du sie dann absetzt und dann erstmal Chaoszyklen hast. Meine Frauenärztin wollte ja auch, dass ich die Pille wieder nehme. Wenn ich Hormone nehmen muss, würde ich aber viel lieber eine auf meine Situation abgestimmte Dosis nehmen und nicht einfach die Standard-Pille.
Tanicka1983 hat geschrieben: Genau so wird mein Endokrinologe auch geschlussfolgert haben. Meine SD liegt voll im Normbereich, keine Anzeichen auf eine Fehlfunktion der entsprechenden Organe, bis auf eben die Eierstöcke, die wohl keine Lust mehr haben.
Tanicka1983 hat geschrieben: Ich hab mir mal deine Kurven angesehen und bin erschrocken, wie ähnlich die älteren den meinen (als noch alles glatt lief) ähneln und die letzte Kurve der meinen, aufgrund welcher ich ebenfalls zum Endo ging!
Oh!! Darf ich wegen des Ablaufs genauer nachfragen? Erst war alles normal, dann kam die Zyste und OP, und als es sich dann nicht wieder eingespielt hatte, warst du beim Endokrinologen, richtig? Hast du deine Zyklen dann "nur" mit Tees wieder in den Griff bekommen?

Tanicka1983 hat geschrieben:Er sagte auch, dass er mir nie zur Eierstock-op geschickt hätte, denn dabei würde immer die Eierstockreserve leiden. Ich fürchte, dass eben die op es war, die meine verbleibende Fruchtbarkeitszeit so drastisch verkürzt hat.
Das wäre natürlich schrecklich, wenn die OP daran Schuld wäre...
Tanicka1983 hat geschrieben: Deine Situation mit deinem Freund stelle ich mir fast schwieriger vor, als meine. Immerhin "ertragen" wir einander schon bald 3 Jahre. Das ist natürlich eine ganz andere Basis. Kannst du dir denn vorstellen, mit ihm Kinder zu bekommen? Bzw. auch, für dich selbst jetzt Mutter zu werden?
Ich wollte immer Mutter werden, nur je älter ich wurde, desto weiter habe ich das "wann" nach hinten geschoben. Mit 18 dachte ich mit Mitte 20 könnte ich anfangen, das wurde dann auf 30 verlegt usw. Noch vor ein paar Wochen wäre es für mich der Idealfall gewesen, nach so ca 2 Jahren Beziehung mit meinem Freund zu starten. So dass wir erstmal Zeit für uns hätten. Ihn als Vater meiner Kinder konnte ich mir jedoch sehr gut vorstellen. Und bei meinen Exen war das bislang nie so. Auch nach längerer Beziehung nicht. Mit meinem Freund stimmt es einfach, allerdings hatten wir bisher auch noch keine Probleme. Naja, bis jetzt wohl...nicht nur, dass ich ihn, sollte sich die Diagnose bestätigen, mit meinem Kinderwunsch überrumpeln muss...und eigentlich will ich doch noch gar nicht...laut meines Endokrinologen würde das dann auch KiWu-Klinik usw. beinhalten...alles nicht gerade einfach... :shock:

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_Lexa_
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Re: Trauer, Verzweiflung, Enttäuschung...

Beitrag von _Lexa_ » Dienstag 1. Juli 2014, 19:49

Drini hat geschrieben:
Tanicka1983 hat geschrieben:Die Pille nehme ich jetzt ja, und vertrage sie mehr oder weniger. Ich hoffe nur, dass ich das nicht mehr lange "muss".
Vielleicht wäre es besser eher gestern als morgen damit aufzuhören? Nicht, dass die Pille noch mehr durcheinander bringt!?! Nicht, dass du sie dann absetzt und dann erstmal Chaoszyklen hast. Meine Frauenärztin wollte ja auch, dass ich die Pille wieder nehme. Wenn ich Hormone nehmen muss, würde ich aber viel lieber eine auf meine Situation abgestimmte Dosis nehmen und nicht einfach die Standard-Pille.
Ich habe heute einen Eil-Termin für Donnerstag bekommen bei dem Endo, weil ich seit knapp 10 Tagen leichte bis starke Schmierblutungen habe, am Sonntag sogar etwas richtiges Blut im Höschen hatte. Dann sehen wir weiter. Lt. Arzt muss es eine östrogenartige Pille sein (wegen meinem Problem). Dumm nur, dass ich das Östrogen sehr schlecht vertrage.
Drini hat geschrieben:
Tanicka1983 hat geschrieben: Genau so wird mein Endokrinologe auch geschlussfolgert haben. Meine SD liegt voll im Normbereich, keine Anzeichen auf eine Fehlfunktion der entsprechenden Organe, bis auf eben die Eierstöcke, die wohl keine Lust mehr haben.
Tanicka1983 hat geschrieben: Ich hab mir mal deine Kurven angesehen und bin erschrocken, wie ähnlich die älteren den meinen (als noch alles glatt lief) ähneln und die letzte Kurve der meinen, aufgrund welcher ich ebenfalls zum Endo ging!
Oh!! Darf ich wegen des Ablaufs genauer nachfragen? Erst war alles normal, dann kam die Zyste und OP, und als es sich dann nicht wieder eingespielt hatte, warst du beim Endokrinologen, richtig? Hast du deine Zyklen dann "nur" mit Tees wieder in den Griff bekommen?
Genau. Selbst mit Zysten waren die Zyklen recht regelmäßig und gem. Auswertung immer mit Eisprung. 12 Tage HL. Nur hatte ich zum Ende des Jahres immer mehr PMS bekommen und eben von.den zysten die schmerzen. Nach der OP pendelte sich einfach kein Zyklus mehr ein. Es ging v. Anfang Februar bis Ende März jeweils Ca. 7 Tage pendelte die Temperatur Treppenförmig hoch, dann abrupter Abstieg und das ganze von vorne. Ich hatte Ca. 3 mal meine "Tage", wobei ein mal eher eine Schmierblutung denn eine echte. Und wirklich erst wenn ich Himbitee über ca. eine Woche getrunken hab, kam es zum ES und 2. ZH. Ich ließ meinem Körper dann zu Anfang eines Zyklus Zeit, es dann selbst zu regeln, aber nix, gleiches Muster. Fing ich an, den Tee zu trinken, stabilisierte sich die Kurve und ich bekam dann nach einigen Tagen den ES. Also ich bin mir ziemlich sicher, dass es am Tee lag.
Drini hat geschrieben: Naja, bis jetzt wohl...nicht nur, dass ich ihn, sollte sich die Diagnose bestätigen, mit meinem Kinderwunsch überrumpeln muss...und eigentlich will ich doch noch gar nicht...laut meines Endokrinologen würde das dann auch KiWu-Klinik usw. beinhalten...alles nicht gerade einfach... :shock:
Oh, ich kann dich da sehr gut verstehen... Habe auch panische Angst davor auf medizinische Hilfe angewiesen zu sein und wüsste nicht, ob mein Freund das überhaupt mitmachen würde, wenn sein Wunsch dann eh nicht sehr groß ist... :-/
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Rini

Re: Trauer, Verzweiflung, Enttäuschung...

Beitrag von Rini » Freitag 4. Juli 2014, 10:44

Tanicka1983 hat geschrieben:
Drini hat geschrieben:
Tanicka1983 hat geschrieben:Die Pille nehme ich jetzt ja, und vertrage sie mehr oder weniger. Ich hoffe nur, dass ich das nicht mehr lange "muss".
Vielleicht wäre es besser eher gestern als morgen damit aufzuhören? Nicht, dass die Pille noch mehr durcheinander bringt!?! Nicht, dass du sie dann absetzt und dann erstmal Chaoszyklen hast. Meine Frauenärztin wollte ja auch, dass ich die Pille wieder nehme. Wenn ich Hormone nehmen muss, würde ich aber viel lieber eine auf meine Situation abgestimmte Dosis nehmen und nicht einfach die Standard-Pille.
Ich habe heute einen Eil-Termin für Donnerstag bekommen bei dem Endo, weil ich seit knapp 10 Tagen leichte bis starke Schmierblutungen habe, am Sonntag sogar etwas richtiges Blut im Höschen hatte. Dann sehen wir weiter. Lt. Arzt muss es eine östrogenartige Pille sein (wegen meinem Problem). Dumm nur, dass ich das Östrogen sehr schlecht vertrage.
Mir wurde gestern auch erstmal wieder die Pille angeraten. Ich meinte dann, dass ich denke, dass es da doch auf diese spezielle Situation abgestimmtere Lösungen geben muss. Daraufhin meinte er es gäbe ein östrogenhaltiges Triphasenpräperat, dass den natürlichen Zyklus nachahmt. Das wäre dann sanfter...muss ich noch n bißchen Internetrecherche zu machen...

Drini hat geschrieben:
Tanicka1983 hat geschrieben: Fing ich an, den Tee zu trinken, stabilisierte sich die Kurve und ich bekam dann nach einigen Tagen den ES. Also ich bin mir ziemlich sicher, dass es am Tee lag.
Das ist erstaunlich! Ich habe gestern nun auch mit dem Tee angefangen. Mal gucken, ob das bei mir auch hilft,
Tanicka1983 hat geschrieben: Oh, ich kann dich da sehr gut verstehen... Habe auch panische Angst davor auf medizinische Hilfe angewiesen zu sein und wüsste nicht, ob mein Freund das überhaupt mitmachen würde, wenn sein Wunsch dann eh nicht sehr groß ist... :-/
Ja, als ob es so nicht schon kompliziert genug ist...:(

Hast du eigentlich deinen Vitamin D Spiegel mitbestimmen lassen? Ich habe keinen bzw. einen deutlichen Mangel. Jetzt hoffe ich, dass das der Grund ist wieso mein AMH wert nicht nachweisbar ist (Ergebnis kam gestern). Angeblich soll der AMH wert bei Vitamin D Mangel nicht aussagekräftig sein!?!

Insgesamt möchte ich jetzt so vorgehen, dass ich erstmal alle Mängel beseitige (Vitaminmangel, Allergien testen und behandeln, Tee trinken, Östrogene mit Triphasenpräperat behandeln). Dann muss ich ja nach ein paar Monaten einen weiteren Test machen. Sollten die Werte dann immer noch so aus dem Ruder gelaufen sein, dann muss ich es wohl akzeptieren. Bis dahin behalte ich (hoffentlich) noch etwas Hoffnung...

flowerly

Re: Trauer, Verzweiflung, Enttäuschung...

Beitrag von flowerly » Freitag 4. Juli 2014, 12:03

östrogenhaltiges Triphasenpräperat
Auf den ersten Blick dachte ich an die qlaira, aber ich glaub die hat nur zwei Phasen. Die wird aber auf jeden Fall beworben, dass sie natürliches Östrogen hat.

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_Lexa_
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Re: Trauer, Verzweiflung, Enttäuschung...

Beitrag von _Lexa_ » Freitag 4. Juli 2014, 12:38

Die Hoffnung ganz aufgeben würde ich an deiner Stelle jetzt auch noch nicht! Wobei, ich kann ja gut reden, diese Phase hab ich doch auch mal durch. Aber mir hat in erster Linie (trotz vieler niederschmetternden Informationen) auch sehr geholfen, über das AMH Hormon, die vorzeitige Erschöpfung der Eierstöcke etc. zu recherchieren. Denn es gibt wirklich sehr viele tolle Erfolgsgeschichten aus dem englischsprachigen Raum. Dort wird das DHEA (ein Hormon/Steroid, das in Dtl leider nicht zugelassen ist) sehr erfolgreich angewandt. Den Zusammenhang mit Vitamin D habe ich selbstverständlich auch schon recherchiert, allerdings kenne ich meinen Wert nicht. Da es dennoch nicht schaden würde, nehme ich seit Ca 4 Wochen (in geringer Dosierung) fast täglich Vit D, CoenzymQ10 und Eisen mit Folsäure ein. Alles davon soll sich positiv auf Fruchtbarkeit auswirken und mir geht es seitdem auch allgemein irgendwie besser :-).

Wie waren denn nun deine Werte gestern. Oder bekommst du die noch?

Ich war gestern ziemlich enttäuscht von dem Termin, denn was neues ist dabei nicht rausgenommen. Eine Alternative zu Belara gebe es lt. Arzt in meiner Situation nicht. Ich müsse das halt so durchziehen, wenn ich mal Kinder haben will. Blut abgenommen haben die auch, um zu prüfen, ob ich durch die schmierblutungen eine anämie hätte, oder ggfs schwanger sei, O-Ton: sie werden es zwar sowieso nicht sein, aber wir schauen trotzdem mal danach. :-(. Aha, dachte ich, F U ! :evil: lach
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Rini

Re: Trauer, Verzweiflung, Enttäuschung...

Beitrag von Rini » Freitag 4. Juli 2014, 20:38

flowerly hat geschrieben:
östrogenhaltiges Triphasenpräperat
Auf den ersten Blick dachte ich an die qlaira, aber ich glaub die hat nur zwei Phasen. Die wird aber auf jeden Fall beworben, dass sie natürliches Östrogen hat.
Das war genau die Pille, die ich im August abgesetzt habe. Aber nein, er meinte ein Präperat, das nicht zur Verhütung taugt, und nur dazu da ist die fehlenden Östrogene zu ersetzen.

Rini

Re: Trauer, Verzweiflung, Enttäuschung...

Beitrag von Rini » Freitag 4. Juli 2014, 21:18

Tanicka1983 hat geschrieben:Die Hoffnung ganz aufgeben würde ich an deiner Stelle jetzt auch noch nicht! Wobei, ich kann ja gut reden, diese Phase hab ich doch auch mal durch. Aber mir hat in erster Linie (trotz vieler niederschmetternden Informationen) auch sehr geholfen, über das AMH Hormon, die vorzeitige Erschöpfung der Eierstöcke etc. zu recherchieren. Denn es gibt wirklich sehr viele tolle Erfolgsgeschichten aus dem englischsprachigen Raum. Dort wird das DHEA (ein Hormon/Steroid, das in Dtl leider nicht zugelassen ist) sehr erfolgreich angewandt. Den Zusammenhang mit Vitamin D habe ich selbstverständlich auch schon recherchiert, allerdings kenne ich meinen Wert nicht. Da es dennoch nicht schaden würde, nehme ich seit Ca 4 Wochen (in geringer Dosierung) fast täglich Vit D, CoenzymQ10 und Eisen mit Folsäure ein. Alles davon soll sich positiv auf Fruchtbarkeit auswirken und mir geht es seitdem auch allgemein irgendwie besser :-).
Ja, das mache ich auch nicht. Erstmal. Ich warte jetzt die nächsten Wochen ab, und ob sich was ändert, wenn ich alle Probleme (Mängel, Allergien usw.) in den Griff bekommen habe. Nehme jetzt erstmal Vitamin D hochdosiert (1000 Weissdieeinheitgeradenicht), Orthomol natal und die Tees.
Zudem verstehe ich den Unterschied zu den Fällen nicht, die nach Absetzen der Pille bis zu einem Jahr keine Mens hatten. Da wird ja auch von Oviariarinsuffizienz gesprochen. Das mit dem Vitamin D mach mir auch Hoffnung. Ich gucke immer wieder mal was ich im Internet finde. Und dann ist mir das Thema zuviel und ich brauche etwas Pause davon. Naja, wohl normal.. Danke für den Tipp bzgl. des englischsprachigen Raums und DHEA! Das hatte ich nicht auf dem Schirm. DHEA wurde bei mir glaube ich auch gemessen. Also falls es das DHEA-S ist, da liege ich im Bereich mit 172 bei Toleranz 75-320.
Tanicka1983 hat geschrieben:Wie waren denn nun deine Werte gestern. Oder bekommst du die noch?
Das sind insgesamt ca. 80 Werte! Ich habe ein bißchen Angst vor der Rechnung...
Aufällig sind:
-Dihydro-Testosteron: +570 bei Toleranz 24-368
-Testosteron: -0,32 bei Toleranz 0,35-0,82
-SHBG: 155 bei Toleranz 26-85
-Vitamin B12: -360 bei Toleranz 380-720
-AMH: nicht nachweisbar
-HCY: 9,7 Toleranz bis 9
-IgM: -0,32 bei 0,4-2,3
-NEUTR: -47 bei Toleranz 50-70
-Vitamin D: -15 bei Toleranz 30-100
-LH: 100 bei Toleranz 2,4-95,6
-FSH: 105 bei Toleranz 3,6-21,5
-Progesteron: -0,4 bei Toleranz 1,7 bis 27

Ein paar der Werte muss ich erst recherchieren. Der Endokrinologe hat aber nur LH, FSH und Östrogen angesprochen. Wobei das mit Estradiol II 50,9 bei Toleranz 12,5-210 und Estron 103,6 bei Toleranz 25-350 für mich auf den ersten Blick gar nicht so schlimm scheint, und ich nicht so recht verstehe warum ich das künstlich zuführen muss.

Schilddrüse ist i.O. auch die Antikörper...
-TSH 1,54 bei Toleranz 0,3-2,5
-FT3 4,8 bei Toleranz 3,1-6,8
-FT4 19,4 bei Toleranz 12-22
-ATPO 9 bei Toleranz bis 34
-TGCON <10 bei Toleranz bis 110
ATSHR <0,3 bei Toleranz bis 1,75

Tanicka1983 hat geschrieben:Ich war gestern ziemlich enttäuscht von dem Termin, denn was neues ist dabei nicht rausgenommen. Eine Alternative zu Belara gebe es lt. Arzt in meiner Situation nicht. Ich müsse das halt so durchziehen, wenn ich mal Kinder haben will. Blut abgenommen haben die auch, um zu prüfen, ob ich durch die schmierblutungen eine anämie hätte, oder ggfs schwanger sei, O-Ton: sie werden es zwar sowieso nicht sein, aber wir schauen trotzdem mal danach. :-(. Aha, dachte ich, F U ! :evil: lach
Ja, verständlich! Ich bin auch deshalb kritisch, weil die Pille halt irgendwie die Lösung auf alles sein soll. Klar gibt es bestimmt Fälle, in denen sie das Mittel der Wahl ist, aber entwickelt worden ist sie nunmal nicht für diese Indikation. Wieso sollst sie denn nehmen falls du später schwanger werden möchtest? Nur um die fehlenden Östrogene zu ersetzten? Oder auch um die Eierstöcke zu entlasten (das meinte ja meine Frauenärztin auch)? Oder gibt es einen weiteren Grund? Weil wenn es nur um die Östrogene geht, dann müsste das von meinem Endokrinologen vorgeschlagen Trifrequenz-Präperat ja auch möglich sein!? Ich lass dich auf jeden Fall wissen was das genau ist, sobald ich das rausgefunden habe. Sollte wohl nächste oder übernächste Woche ein Rezept dafür bekommen.

Bescheuert, dieser Spruch mit dem schwanger sein...wie die alle immer so unsensibel sein können!!! Mein Arzt meinte gestern als es um die Diskussion Pille oder Trifrequenz-Präperat ging: "Bei der Pille haben sie halt das Verhütungsmittel mit drin. (Pause) Ach ne, brauchen sie ja nicht." Da habe ich dann auch mal komplett an ihm gezweifelt. Nicht nur dass das in meiner Situation sowas von daneben war, kann er sich nicht 10 Minuten merken was bei mir das Problem ist!?!

un-kompliziert

Re: Trauer, Verzweiflung, Enttäuschung...

Beitrag von un-kompliziert » Freitag 4. Juli 2014, 21:49

Sicher ist das hier eine Kinderwunsch-Klinik die ihr Produkt (Kinderwunschbehandlungen) verkaufen will. Aber wenn ich mir diesen Absatz so durchlese, habe ich Zweifel, ob man mit einer Pille die den Eisprung unterdrückt tatsächlich Eier "sparen" kann. Es wird sogar erwähnt, dass nach der Eirnnahme so einer Pille der Eindruck entstehen kann, also ob keine Eier mehr da wären, weil sich die "Startrampen" (Follikel) noch nicht wieder regeneriert haben.

Ich will keine falschen Hoffnunge wecken. Aber völlig aus der Luft gegriffen kann doch folgender Abschnitt nicht sein:
Denn umgekehrt kann unter einer jahrelangen Pilleneinnahme, unter der es durch den fehlenden bzw. unterdrückten Eisprung zu keinem "Verbrauch der Eizellen kommt", eine ähnliche Situation vorliegen. Auch hier kann zunächst ein niedriger AMH-Wert vorliegen, obwohl ja noch Follikel bzw. Eizellen vermehrt verbraucht wurden. Es liegen nur (noch) keine antralen, sprich stimulierbaren, Follikel vor. Eine ähnliche Situation besteht z.B. auch bei jungen Frauen, die wegen ihres extremen Untergewichts und damit einhergehenden Störungen im Hormonhaushalt keine Blutungen haben.
Ein erniedrigter AMH-Wert bedeutet also keine rote Warnlampe, die anzeigt, dass es zu spät ist, weil die Eizellen aufgebraucht sind.
Quelle: http://www.ivf-muenchen.de/ein_erster_b ... C4O2ygSkvg" target="blank

Rini

Re: Trauer, Verzweiflung, Enttäuschung...

Beitrag von Rini » Samstag 5. Juli 2014, 20:21

un-kompliziert hat geschrieben:Sicher ist das hier eine Kinderwunsch-Klinik die ihr Produkt (Kinderwunschbehandlungen) verkaufen will. Aber wenn ich mir diesen Absatz so durchlese, habe ich Zweifel, ob man mit einer Pille die den Eisprung unterdrückt tatsächlich Eier "sparen" kann. Es wird sogar erwähnt, dass nach der Eirnnahme so einer Pille der Eindruck entstehen kann, also ob keine Eier mehr da wären, weil sich die "Startrampen" (Follikel) noch nicht wieder regeneriert haben.

Ich will keine falschen Hoffnunge wecken. Aber völlig aus der Luft gegriffen kann doch folgender Abschnitt nicht sein:
Denn umgekehrt kann unter einer jahrelangen Pilleneinnahme, unter der es durch den fehlenden bzw. unterdrückten Eisprung zu keinem "Verbrauch der Eizellen kommt", eine ähnliche Situation vorliegen. Auch hier kann zunächst ein niedriger AMH-Wert vorliegen, obwohl ja noch Follikel bzw. Eizellen vermehrt verbraucht wurden. Es liegen nur (noch) keine antralen, sprich stimulierbaren, Follikel vor. Eine ähnliche Situation besteht z.B. auch bei jungen Frauen, die wegen ihres extremen Untergewichts und damit einhergehenden Störungen im Hormonhaushalt keine Blutungen haben.
Ein erniedrigter AMH-Wert bedeutet also keine rote Warnlampe, die anzeigt, dass es zu spät ist, weil die Eizellen aufgebraucht sind.
Quelle: http://www.ivf-muenchen.de/ein_erster_b ... C4O2ygSkvg" target="blank
Danke für diesen Link! So ganz habe ich die Konsequenzen nicht verstanden bzw. was es bedeutet, wenn (noch) keine stimulierbaren Folikel vorliegen. Also ob es sich auch von selbst regeln könnte. Aber, dass es besonders nach der Pille zu so einer Situation kommen kann, finde ich interessant. Es lassen sich halt doch einige Punkte finden, die die Aussagekraft des AMH einschränken..

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