Hibbelig nach Ausschabung

Wer „bekennt“ sich mit mir?
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Sunrise92
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Hibbelig nach Ausschabung

Beitrag von Sunrise92 »

Hallo liebes Forum :-)

ich möchte mich mit diesem Post mal vertrauensvoll an Euch wenden und hoffe hier ein bisschen Zuspruch, Mut und positive Worte zu finden.
Mein Partner (~40) und ich (~30) haben 08/23 angefangen scharf zu schießen. :wave: Vorher habe ich sage und schreibe 10 Jahre erfolgreich mit NFP verhütet. Ich kenne meinen Zyklus. Er war die letzten Jahre äußerst regelmäßig mit Eisprung und einer vernünftigen Länge.
Nun hat es 08/23 beim ersten Versuch sofort mit einer SS geklappt. Leider hat sich die kleine Zelle in der 7. Woche nicht mehr weiterentwickelt, so dass eine Ausschabung durchgeführt werden musste.
War eine traurige Zeit, gemischte Gefühle, viele von euch kennen das sicherlich. Aber vermutlich war es - im Nachhinein betrachtet - besser so.
Mein FA sagte mir nach der Ausschabung ich sollte die nächsten 2-3 Monate nicht schwanger werden (Natürlich fängt man dann auch an zu googeln und findet die ein- oder andere kontroverse Meinung hierzu. Leider!) Wir haben uns ein bisschen daran gehalten und es ab 12/23 wieder versucht. Direkt nach der Ausschabung hatte ich im nächsten Zyklus wieder einen Eisprung und dann einen normalen Zyklus wie vorher auch.

Tja. 12/23 hat es nicht geklappt. 01/24 auch nicht und 02/24 auch nicht. Das ist irgendwie ein bisschen entmutigend und irgendwie suche ich den Fehler jetzt "bei mir". Mein Partner hat bereits ein Kind aus seiner ersten Beziehung, das macht die Situation nicht einfacher....

Kennt jemand diese Situation oder war in ähnlicher Situation? Mache ich mir zu viel Gedanken? Ich habe leider ein bisschen Angst, dass bei der Ausschabung etwas "kaputt" gegangen sein könnte, aber im gleichen Moment versuche ich mir einzureden, dass ich meinem Körper Zeit geben soll/muss.
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nadine.tirol
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Re: Hibbelig nach Ausschabung

Beitrag von nadine.tirol »

Hallo Sunrise!

Ich kann dir meine Erfahrungen mitteilen: Bin aktuell im 14. ÜZ. Nach 8 Monaten hat es 07/23 geklappt, leider mit Abgang 5. SSW. Da ist alles von alleine gegangen und ich habe auch gleich wieder weitergemacht, hatte sofort wieder Eisprünge. Geklappt hat es 12/23 wieder, letzten FR hatte ich dann die FG medikamentös mit stiller Geburt im Krankenhaus.
Mir wurde auch geraten, abzuwarten, bis sich ein normaler Zyklus einstellt. Ich habe eine US Kontrolle am 7.3. betreffend GMSH, ob alles abgegangen ist, alles gut aussieht und HCG Kontrolle.
Du darfst bitte nicht die Schuld bei dir suchen. Die Chancen sind bei wenigen Prozent, dass es im Zyklus klappt. Mal ist der Zeitpunkt ungünstig, etc. da gibt es viele Faktoren!
Ich bin aber da auch so - einfach sehr ungeduldig, da der Wunsch so groß ist!
Fakt ist aber - es hat bei euch geklappt und es wird auch wieder klappen :flower: Denk dran, es passiert leider so vielen Frauen nur wird wenig darüber gesprochen!
Hast du nochmals eine Nachkontrolle bzw. kannst du einen Termin bei deinem FA vereinbaren um nachzusehen, ob alles wieder in Ordnung ist? Vll hilft dir das :)

Liebe Grüße

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Sunrise92
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Re: Hibbelig nach Ausschabung

Beitrag von Sunrise92 »

Huhu,

ich hatte lediglich nach der AS einen Kontrolltermin ca 2 Wochen danach. Da wurde mir gesagt es ist alles in Ordnung. Seitdem aber nichts mehr. Im jetzigen Zyklus muss ich aber dazu sagen, dass ich nach dem Eisprung echt unangenehmes Ziehen im Unterleib hatte. Über Tage hinweg, mal mehr, mal weniger. Kurz bevor die Mens kam war es dann aber wieder weg. Jetzt wenn die Mens da ist, spüre ich fast nichts. Wirklich "angenehm".
Glaube ich werde trotzdem mal einen Kontrolltermin beim FA ausmachen auch wenn wohl wieder nicht viel dabei rauskommen wird ?!
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Luna_Tausendschoen
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Re: Hibbelig nach Ausschabung

Beitrag von Luna_Tausendschoen »

Hallo Sunrise,

tut mir leid, dass deine Schwangerschaft nicht bleiben wollte und operativ beendet werden musste. Ich kenne das leider auch.

Mein Mann wünscht sich schon über 5 Jahre ein Baby, bei mir kam der Wunsch vor etwas über 3 Jahren. Wir haben die Umsetzung aber zeitlich aufgeschoben, damit ich mein Studium beenden konnte. Seit 11/21 haben wir aktiv gehibbelt. 12/21 - im ersten ÜZ - war ich ganz kurz schwanger mit natürlichem Abgang in der 5. SSW. Dann hat es gedauert und ich habe mir schon Sorgen gemacht. 05/22 dann wieder schwanger - im 6. ÜZ. Also 5 Zyklen bleiben komplett erfolglos. Leider hatte ich in dieser Schwangerschaft eine Missed Abortion in der 7. Woche, die nicht von allein zu gehen schien. In der 11. Woche hatte ich dann die Ausschabung. Mir wurde nicht gesagt, dass ich unbedingt warten sollte mit weiterhibbeln, aber dass man das wohl besser tun sollte laut Meinung der meisten Ärzte. Wissenschaftlich habe ich keinen Beleg dafür gefunden, dass das Sinn macht. Wir haben trotzdem 2 Monate nicht aktiv gehibbelt, aber nur, weil ich in der Zeit eine neue Arbeit begonnen habe. Im 8. ÜZ (4. ÜZ nach Ausschabung) klappte es wieder, leider Fehlgeburt in der 7. Woche. Der 10. ÜZ (09/23) - nach nochmaliger 8-Monats-Pause wegen meiner Arbeit - war dann endlich erfolgreich und ich bin aktuell schwanger mit dem kleinen Regenbogen.

Es ist unfair, dass manche von uns einen schwierigeren Weg haben. Es ist unfair, dass manche häufige Fehlgeburten haben und andere völlig ungeplant ein Kind nach dem anderen gesund zur Welt bringen.
Aber für die allermeisten Menschen mit Kinderwunsch endet der Wunsch mit einem Kind. Wie lange es dauert, das kann dir am Anfang keiner sagen. Ob es natürlich klappt oder Hilfe nötig ist, oder ob es am Ende kein leibliches Kind sein wird - man weiß es nie genau.

Ich bin damals völlig blauäugig in diese Reise gegangen. Ich mache seit fast 6 Jahren NFP, kenne meinen Körper, habe immer recht regelmäßige Zyklen gehabt, bin gesund und sportlich, keine Vorerkrankungen und co. Schwanger werden wird ein Klacks! Dass ich nach diesem Gedanken noch 3,5 Jahre auf mein Kind im Arm warten müsste, hätte ich damals keinem geglaubt, wenn man mir das gesagt hätte.

Selbst bei perfektem Timing, Sex genau an den richtigen Tagen, super ZS und co. beträgt die Chance schwanger zu werden pro Zyklus nur etwa 20-30 Prozent, abhängig auch vom Alter. Also statistisch braucht es mitunter 5 oder mehr Zyklen mit perfektem Timing, um eine Schwangerschaft zu haben. Nach oben gibt es aber leider keine Grenze.
Ihr habt also im Dezeber 2023 wieder angefangen zu hibbeln nach der AS, richtig? Dann hattest du ja auch noch nicht viele Zyklen seitdem. Dass du noch nicht wieder schwanger bist ist also total normal und im Rahmen. Für Frauen unter 35 sagt man, dass 1 Jahr aktiver Kinderwunsch völlig normal ist und kein Grund zu Sorge. Bevor ein Jahr nicht rum ist, werden die meisten Ärzte nichts machen. Ab 35 ist die Grenze 6 Monate - einfach, weil dann weniger fruchtbare Jahre übrig sind und man lieber schneller unterstützt, als dass „der Zug abgefahren ist“.

Verliere die Hoffnung nicht! Ja, es ist theoretisch möglich, dass die Ausschabung etwas in der Gebärmutter verletzt hat, aber das passiert selten. Wenn bei der Nachkontrolle alles gut war, solltest du vertrauen, dass das auch so ist. Ich verstehe deinen Gedanken aber sehr gut, vor allem nachdem ich die Schwangerschaft nach der AS auch verloren habe, habe ich mich völlig hilflos gefühlt und war sicher, da muss was kaputt sein bei mir. War es anscheinend nicht und ich bin ohne künstlich nachzuhelfen wieder schwanger geworden.
Kinderwunsch kann eine super aufregende aber auch extrem belastende Phase sein. Das hat man vorher gar nicht auf dem Schirm, was für eine Achterbahn man da vielleicht betritt. Ich wünsche dir von Herzen, dass du bald wieder positiv testen darfst und das eine Sternchen, das du leider hast, das einzige für dich bleibt! Alles Liebe!
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Sunrise92
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Re: Hibbelig nach Ausschabung

Beitrag von Sunrise92 »

Danke für deine lieben Worte. Tut gut, das zu lesen!

Die Gesamtsituation ist eben absolut unbefriedigend. Natürlich ist die Chance, auf Anhieb schwanger zu werden verschwindend gering. Aber fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis beides kenne. Die einen müssen jahrelang üben und warten, ggf. künstlich unterstützen. Und die anderen vermehren sich problemlos wie die Kaninchen (Sorry für den Ausdruck :D )

Wenn es in 08/23 nicht sofort geklappt hätte, wäre ich vielleicht auch ein wenig entspannter. Aber mit eben diesem Hintergrundgedanken macht man sich halt doch viel zu viel Sorgen ob untenrum noch alles in Ordnung ist.

Und ja, ÜZ war jetzt quasi 12/23 01/24 und 02/24. Also drei an der Zahl......

Und JA - ich bin ebenso blauäugig an die Sache herangegangen. Ich bin weder übergewichtig, unsportlich, oder sonst irgendwas das dem "normalen Standard" nicht entspricht. Daher dachte ich mir, das wird ein Spaziergang. Naja - das Leben holt einen doch hin und wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
Dann kommt auch noch mein minimaler Perfektionismus dazu. Ich weiß nicht wie das bei euch ist, aber man denkt ja schon so im großen und ganzen darüber nach wann das Kind auf die Welt kommt oder? Prinzipiell wäre ja so ein Frühlings / Frühsommer Kind irgendwie "schöner" als ein Winterbaby. Zumindest in meinen Augen. Ich schwärme da schon von Geburtstagsparties im Garten und ausgelassenen Festen. Im Winter schaut das irgendwie anders aus... aber das ist vielleicht auch nur meine Ansicht. Vielleicht weicht dem ganzen irgendwann die neue Ansicht "hauptsache ein Kind und hauptsache gesund", ich weiß es wirklich nicht. Und genau aus dem Grund haben wir uns auch Zeit gelassen bis 08/23 um das erste mal zu testen. Und die Freude war übergroß, da das Kind dann theoretisch 05/24 zur Welt gekommen wäre.....
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Luna_Tausendschoen
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Re: Hibbelig nach Ausschabung

Beitrag von Luna_Tausendschoen »

Ich verstehe dich voll! Und auch das Planen, perfektionistisch sein und alles. Da war ich genauso!

Ich habe mit Beginn der Kinderwunsch-Zeit angefangen, Schwangerschaftsvitamine zu nehmen und das über die Monate immer wieder überdacht und „verbessert“. Ich habe mehr Sport gemacht - nicht exzessiv, aber eben etwas mehr. Ich habe gesünder gegessen, Alkohol komplett verbannt (obwohl ich auch vorher schon eher Typ eine Flasche Wein pro Monat war). Und auch das Timing - wann würde das Baby kommen. Wir haben zwar deshalb nie einen Zyklus ausgelassen (auch wenn ich total verstehe, wenn man das tut um z.b. einen ET rund um Weihnachten zu verhindern) aber ich hätte am liebsten kein März-Baby, weil wir da schon 3 Familien- und 3 Freundes-Geburtstage haben. Jetzt habe ich ein Mai-Baby im Bauch. Der ET ist Opa‘s Geburtstag und im Mai ist schon Hochzeitstag sowie 2 weitere Geburtstage :D Was solls.

Als wir nach der erwähnten 8-Monate-Hibbelpause Juli 23 wieder anfingen aktiv zu probieren, habe ich alles weniger eng gesehen. ET war mir egal. Meine Ernährung war nicht so strikt, wenn ich Kuchen will, gibts Kuchen - kein heftiges limitieren und gesund leben mehr. Ich habe Wein getrunken, wenn mir danach war, Sport ausfallen lassen, wenn ich keinen Bock hatte. Ja, ich habe trotzdem ziemlich penibel auf den Zyklus geschaut und getrackt, was zu tracken geht, auf Sex-Timing geachtet und so. Aber für meine Verhältnisse habe ich lockerer gelassen und das tat so gut! Nach 3 Jahren Kinderwunsch ist man mitunter gaga geworden und es war eine Befreiung, einfach nicht mehr alles zu kontrollieren und zu verbessern sondern einfach zu machen, wieder Spaß am Sex zu finden und zu denken, es klappt, wenns klappt. Man hofft natürlich trotzdem immer, dass es lieber eher als später klappt. Aber vom drüber Nachdenken ist auch noch keine schwanger geworden :D

Und ja „Entspann dich, lass mal locker“ sind bescheuerte Sätze. Den Tipp muss man keinem geben, das ist ja kein Schalter, den man einfach umlegen kann und dann ist man entspannt und dann klappt es auch. Aber versuche dich vielleicht etwas mehr abzulenken und dir auch immer wieder selbst zu zeigen, dass das Leben auch (jetzt) ohne Kind schön ist. Ich habe letzten Sommer wieder richtig angefangen mein Leben zu genießen und alles zu machen, was mit Kind schwer oder erstmal unmöglich ist. Wir waren nochmal groß im Urlaub, waren klettern, Abends essen und was Trinken. Und genau dann, als ich beschloss, es ist auch jetzt alles wunderbar, hat sich der Krümel eingenistet :)
Ich sage nicht, dass man auf diese Weise schwanger oder eher schwanger wird. Aber glücklicher, und man geht hoffentlich entspannter durch die doch recht anstrengende Kinderwunschzeit. Wenn es einwas gibt, was ich an den Kiwu-Jahren bereue, dann dass ich viiiiiiel zu viel Zeit und Sorgen auf dieses Thema verschwendet habe, statt einfach mein Leben, das ich ja schon hatte, zu genießen. Ich wünschte, ich hätte eher losgelassen und genossen, statt mir zu denken, dass ich dringend ein Kind im Leben brauche, um vollständig oder glücklich zu sein. :)
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nadine.tirol
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Re: Hibbelig nach Ausschabung

Beitrag von nadine.tirol »

Da muss ich Luna zustimmen mit dem Loslassen. Es ist extrem schwer, dies zu tun.
Meine Reise war auch so, dass ich bereits in der Kinderwunschklinik war - dort aber nicht unbedingt zufrieden war. Ich extrem am Sand - habe mir Psychologen gesucht bzw. einfach Hilfe - die ich schlussendlich durch meine jahrelange FA bekam und diese hat im Kopf einen Schalter umgelegt.
Es hat sofort dann geklappt - leider nicht gehalten.

Allheilmittel gibt es da keines und dass du blauäugig an die Sache rangehst finde ich auch nicht. Blauäugig wäre für micht, sich ins Koma zu saufen, zu rauchen und dann einfach so weiter machen wenns passiert ist :)

Wir sehen uns im Hibbelfaden :flower:

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Sunrise92
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Re: Hibbelig nach Ausschabung

Beitrag von Sunrise92 »

Um ehrlich zu sein möchte ich mir das Thema Kinderwunschklinik gerne sparen. Aber auch das kann man sich vermutlich nicht raussuchen.
Ich hab hier ein bisschen quergelesen, auch in anderen Fäden. Und ich finde es ganz toll wie man sich gegenseitig Mut macht. Kopf hoch, Mädels. Kein Arzt der Welt nimmt sich so viel Zeit für den Patienten und kann diese Erfahrungsberichte hier ersetzen.
Mir wurde vom FA damals nur gesagt "Das kann schonmal passieren, bei 30% der Frauen gibt es bei der Schwangerschaft einen ungeplanten Abgang. Es redet nur keiner darüber".
Gut - danke für die Info. War ein zweiminuten Gespräch und das wars, aber naja....

Wir versuchen es jetzt nochmal im Übungszyklus Nr. 4 .... und ja, ich versuche diesmal etwas entspannter an die Situation heranzugehen.
Es sind tausend Gedanken in meinem Kopf und irgendwie blockiert das alles nur noch mehr. :nono:

Das einzige was mir nach der Abrasio "anders" vorkommt: Ich bilde mir ein, dass nach dem Eisprung meine Scheide etwas trockener ist. Generell der gesamte Bereich des Genitals wirkt irgendwie trocken und etwas spröde.... kann sich jemand erklären, wo das auf einmal herkommt? Manchmal juckt es noch leicht - aber das ist wie gesagt NUR nach dem Eisprung der fall....
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Re: Hibbelig nach Ausschabung

Beitrag von NeuHier59d478f »

Hey
Ich bin zwar kein Experte,aber ich leide seif absetzen der Pille an Trockenheit und habe mich jetzt intensiv ein Jahr lang damit beschäftigt.Das ist die Umstellung des Körpers und evtl die Hormone.du schreibst,dass du eine Ausschabung hattest und das zerrt am Körper,deswegen kann es vorkommen das danach alles trocken ist,weil die Hormone auch „fallen“und durcheinander sind

Dürfte sich nach ca 2-3 Monaten wieder einpendeln.
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