Hibbeln nach Fehlgeburt

Wer „bekennt“ sich mit mir?
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Löwin87
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Re: Hibbeln nach Fehlgeburt

Beitrag von Löwin87 »

danke. ich wollte es hier nicht so an die große glocke hängen und mich ein bisschen zurück halten... ist jetzt auch echt schneller passiert als gedacht.

Die zwei Monate gehen bestimmt ganz schnell rum! :flower:
Wir (33 & 34) // auf dem Weg zum zweiten Kind :love:
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Civica84
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Re: Hibbeln nach Fehlgeburt

Beitrag von Civica84 »

Uh, das muss ich grade schnell los werden. :shifty:

Bin jetzt den ersten Tag wieder arbeiten. Natürlich ging alles drunter und drüber, manches ist nicht erledigt, anderes schon. Gut, dass mir grade alles so egal ist.

Aber wisst ihr, was grade eine Nummer zu krass ist... Eine Kollegin von mir ist schwanger. Gleichzeitig mit uns beinahe... Aber sie will es nicht behalten. Blöde Geschichte, ihr Frauenarzt hat ihr gesagt, sie könne nicht schwanger werden. Fand seine Begründung zwar völlig an den Haaren herbei gezogen, aber sie hat ihm halt mehr als mir geglaubt. Tja.

Bin ich ein schlechter Mensch, dass ich mich ein bisschen über ihre Entscheidung freue? So kann ich das besser verdrängen - vor allem, wenn es bei uns jetzt wieder ewig dauert. Ich verstehe auch ihre Beweggründe... Und ich bin froh, dass wir uns sowas gegenseitig anvertrauen und darüber reden können.

Aber was mir nicht in den Kopf geht ist diese Ungerechtigkeit. Warum können wir nicht einfach schnell unsere Gebärmutter austauschen? :cry: Warum läuft das so verdreht? Wie kann das sein?
Jetzt kann ich mich grade gar nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren.
Sorry, das musste raus. :oops:
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Maria1984
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Re: Hibbeln nach Fehlgeburt

Beitrag von Maria1984 »

Civica84 hat geschrieben: Mittwoch 26. Februar 2020, 12:35 Uh, das muss ich grade schnell los werden. :shifty:

Bin jetzt den ersten Tag wieder arbeiten. Natürlich ging alles drunter und drüber, manches ist nicht erledigt, anderes schon. Gut, dass mir grade alles so egal ist.

Aber wisst ihr, was grade eine Nummer zu krass ist... Eine Kollegin von mir ist schwanger. Gleichzeitig mit uns beinahe... Aber sie will es nicht behalten. Blöde Geschichte, ihr Frauenarzt hat ihr gesagt, sie könne nicht schwanger werden. Fand seine Begründung zwar völlig an den Haaren herbei gezogen, aber sie hat ihm halt mehr als mir geglaubt. Tja.

Bin ich ein schlechter Mensch, dass ich mich ein bisschen über ihre Entscheidung freue? So kann ich das besser verdrängen - vor allem, wenn es bei uns jetzt wieder ewig dauert. Ich verstehe auch ihre Beweggründe... Und ich bin froh, dass wir uns sowas gegenseitig anvertrauen und darüber reden können.

Aber was mir nicht in den Kopf geht ist diese Ungerechtigkeit. Warum können wir nicht einfach schnell unsere Gebärmutter austauschen? :cry: Warum läuft das so verdreht? Wie kann das sein?
Jetzt kann ich mich grade gar nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren.
Sorry, das musste raus. :oops:
Liebe Civica
Gut das es raus ist. Das hilft. Ich glaube aber auch das es vielen hier im Forum hilft, dass sie mit ihren Gedanken nicht allein sind.
Ich glaube sehr viele empfinden gegenüber anderen Müttern Neid oder sogar Missgunst wenn der eigene KiWu so groß ist.
Mein Mann und ich sind oft bei uns in der Stadt zu Fuß unterwegs, und hier gibt es so einige, bei denen man sich denkt dass was vielleicht nicht der richtige Moment. Und dann denke ich mir wie mies bin ich eigentlich? Ich kann doch nicht über andere Urteilen.
Bitte versteh das nicht falsch, aber manche haben drei süße Mäuse an der Hand oder eine im Waagen eins im Bauch, brüllen die kleinen Lütten an, und ich sag dann einfach immer zu meinem Mann: komm wir nehmen eins mit, die können sich ja ein neues mache...
Ich will auch niemanden verurteilen der auf ein zweites oder drittes Wunder hibbelt, aber da bin ich manchmal auch neidisch und denke mir, ihr könnt gar nicht glauben wie glücklich ihr euch schätzen könnt, denn ihr habt schon ein Wunder.
Aber genau wie andere nicht in uns hinein schauen können, können wir ja auch nicht in andere rein schauen.
Ich denke solange man nicht böse und unfair gegen andere agiert darf man sich auch Neid eingestehen. Und die Tatsache, dass wir uns schon wieder für den Gedanken schämen und uns fragen ob wir ein schlechter Mensch sind, zeigt doch dass wir im Herzen gut sind. Wo auch immer die Definition für gute und schlechte Menschen ist.

Man ich klinge ja wie ein Philosoph :lol:
Maria :flower: Sie 35 , Er 31 verliebt 01/2015, verheiratet 08/2017 :love: (NFP im 20ten Zyklus, Pillenfrei 07/2018)

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Civica84
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Re: Hibbeln nach Fehlgeburt

Beitrag von Civica84 »

Danke dir, Maria. Du hast es auf den Punkt getroffen, ich kann deine Worte genau so unterschreiben.

Mir ging es an dem Tag des zweiten Bluttest hier so. Ich liege im Bett, heule mir die Augen aus dem Kopf und höre draußen die Nachbarin mit Sohn spielen. Der Kleine ist mittlerweile zwei. Vor zwei Jahren, als wir begonnen haben zu hibbeln, war das bei ihr so ein "Ups"... Sie hat auch nicht mit dem Rauchen aufhören können, schlimmer noch, ich habe sie zwei Mal in Garten beim Joint rauchen erwischt. :shock:
Aber, auch wenn da miese Gedanken hoch kommen: tauschen möchte ich nicht. Und ich glaube auch nicht, dass sie sich wirklich wohl fühlt. Der Kleine schreit von morgens bis abends, und wenn er ruhig ist, kläfft der Hund (der kam direkt nach dem Kind, damit sie mehr von zu Hause raus kommt).
Weißt du was, dann lass uns lieber noch ein bisschen warten und es besser machen. :flower:

Wobei, die Kollegin ist heute früher gegangen, weil ihr so schlecht war. Das war dann doch etwas gemein. :shifty:

Geht's euch anderen allen gut?
Bald ist wieder Wochenende, endlich. :D
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frau_holla
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Re: Hibbeln nach Fehlgeburt

Beitrag von frau_holla »

Hallo ihr,
ein kurzer Egopost: ich bin total frustriert. Habe heute einen SST gemacht. Der war leider negativ, obwohl ich schon über den lila Balken hinweg bin. Hab so sehr gehofft, dass es wieder klappt. Von der Mens noch keine Spur. Muss ich mir Sorgen machen?

Bezüglich der negativen Gefühle gegenüber anderen Schwangeren und Eltern: ich glaube, es ist normal, dass man hin und wieder neidisch ist oder es nicht so gut ertragen kann. Ich bin manchmal nach Treffen mit Freundinnen, die Kinder haben, traurig. Dann wird mir immer bewusst wie sehr ich mir das auch wünsche.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! :flower:
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Civica84
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Re: Hibbeln nach Fehlgeburt

Beitrag von Civica84 »

Oh nein, Frau Holla, das sah doch so gut aus. :(
Ich kann mir vorstellen, was ein Schock das war, dass der negativ war. Bei der Kurve.

Zwei Dinge könnte ich mir vorstellen... Zum einen, dass sich vielleicht was eingenistet hat aber nicht halten konnte. Zum anderen, dass die ehm vielleicht erst am 13.02. war und du dann jetzt doch erst an nmt angelangt wärst. Wäre das möglich? So oder so tut es mir sehr leid.
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Maria1984
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Re: Hibbeln nach Fehlgeburt

Beitrag von Maria1984 »

Oh nein Frau Holla.. so ein Mist. Das tut mir leid :cry:
Aber der Gedanke von Civica klingt für mich plausibel. Hab mir auch gerade deine Kurve angeschaut, und könnte mir auch vorstellen das die ehM doch später war.
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frau_holla
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Re: Hibbeln nach Fehlgeburt

Beitrag von frau_holla »

Danke für eure Antworten :flower:

Daran habe ich inzwischen auch schon gedacht. Dann werde ich beim nächsten Zyklus nochmal genauer drauf achten. Kenne mich nur mit der manuellen Auswertung nicht so aus.

Wie geht's euch?
Maria1984
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Re: Hibbeln nach Fehlgeburt

Beitrag von Maria1984 »

Mir geht es sehr gut.
Der 2 Zyklus nach AS. Ich bin schon wieder etwas hibbelig.
Meine Libido ist extrem hoch. Den ES erwarte ich wie immer aber erst so an Tag 18.
Ich bringe immer noch mit mir ob ich mir clear blue ovulationstest besorge :angel: aber ich vermute, dass ich dadurch wieder nur einen extremen drück auf mich und meinen Mann ausübe.
Versuche also einfach entspannt zu sein und hoffe das ich Glück habe und es schnell wieder klappt.
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maus29
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Re: Hibbeln nach Fehlgeburt

Beitrag von maus29 »

Hallo alle zusammen. Ich reihe mich glaub auch mal hier mit ein :(.

Ich hoffe es ist ok, bissel sorgen loszuwerden. Da mein hcg so gut wie gar nimmer stieg, muss ich auf die mens warten. Nur wann bitte kommt sie? Dauert das echt so lange 1 Woche?

Am 11.02 war hcg bei 22, am 17.02 bei 124 und am 25.02 nurbei 142. Die Ärztin meinte ich sollte utrogest (hab nur eine utro 200 abends genommen ) absetzen uns so 1-2 tag würde es schon dauern bis periode kommt. Hatte auch schon 1 Woche lang SB. Nun ja heut ist Sonntag. Hatte 2 mal in dieser Woche das Gefühl jetzt kommt die, aber Pustekuchen. Momentan ist es eher wie stärkere SB. Oft sehr dunkles Blut heut ein hauch heller.
Laut Ärztin soll ich im April kommen zur Kontrolle. Pfffff, aber solange ich nicht weiß woran ich bin. Sie sagte, hcg braucht seine Zeit bis es unten ist, (stimmt ja soweit) aber es sollte erstmal anfangen alles. Ich werde morgen in meiner pause zu ihr gehn.

Können die denn spontan Blut abnehmen wenn ich komme? Muss ich das dann selbst zahlenoder geht das nur wenn die Ärztin es sagt? Vllt bin ich zu ungeduldig.


Beim letzten frühabgang machte ich vor dem terim beim FA, ein cb digi der plötzlich "nicht ss" anzeigte. Beim Ultraschall war dann SB zu sehen. Dieses Mal ist alles so ganz anders. Hach mannnnnn, erst will man das mens weg bleibt, und nun.....
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