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Rund um myNFP

Neue Features und Verbesserungen in myNFP

3.3.0 (11.05.2021)


3.2.0 (26.01.2021)

myNFP 3.2.0 Screenshot

Online-Backup & Sync – wichtige Hinweise

myNFP legte bisher automatisch ein Online-Backup all deiner Zyklusdaten an und für Online-Backups gelten weiterhin dieselben guten Datenschutzbedingungen: Die Daten werden in einem ISO 27001-zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland gespeichert, es erfolgt keine Weitergabe der Daten an Dritte und niemand von der myNFP GmbH schaut die Daten an.

Ich habe jedoch vollstes Verständnis dafür, dass manche Menschen sensible Daten wie Zyklusinfos nicht im Internet gespeichert haben möchten, egal wie datenschutzkonform und sicher ein Service aufgebaut ist. Mit Version 3.2 ist es nun möglich, myNFP so zu verwenden, dass alle Zyklusdaten nur auf deinem Gerät gespeichert werden. Für neue Accounts gilt das standardmäßig – das Online-Backup muss explizit aktiviert werden (Opt-In). Für bisherige Accounts kann das Feature Online-Backup & Sync jederzeit deaktiviert werden.

Wenn du das Online-Backup für deinen Account deaktivierst, werden deine Zyklusdaten innerhalb von 15 Minuten vom myNFP-Server gelöscht und nach 7–14 Tagen auch aus allen Backups des myNFP-Servers. Bitte lies den Abschnitt über Backups in den FAQ. Bei deaktiviertem Online-Backup solltest du deine Zyklusdaten sicherheitshalber regelmäßig manuell exportieren.

Warum benötigt myNFP trotzdem noch einen Account?

Das hat zwei Gründe:

1. Plattformunabhängige Abrechnung: Wenn du deinen Account unter iOS verlängerst und später zu einem Android-Smartphone wechselst (oder anders herum), kannst du die Account-Verlängerung einfach mitnehmen. Ohne Account ginge das nicht. Ein Kauf unter iOS gilt nicht für Android und anders herum.

2. Kommunikation und Support: myNFP ist ein Medizinprodukt und die E-Mail-Adresse ist eine zuverlässige Möglichkeit, um alle myNFP-Nutzerinnen zu kontaktieren für den unwahrscheinlichen Fall, dass dies rechtlich erforderlich ist. Darüber hinaus kann ich aus rechtlichen Gründen Fragen zur symptothermalen Methode nur beantworten, wenn du einen myNFP-Account hast.

Temperaturskala fixieren

In der Standardeinstellung passt myNFP die Temperaturskala an den Temperaturbereich des aktuell angezeigten Zyklus an. Das spart Platz und hilft dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Mit Version 3.2 gibt es die Möglichkeit, die Temperaturskala für den gesamten Katalog zu fixieren: Dabei wird der Tiefst- und Höchstwert aller Zyklen eines Kataloges berücksichtigt und ist für alle Zyklen eines Kataloges gleich.

Vorteil: Die Temperaturniveaus lassen sich beim Durchblättern besser visuell miteinander vergleichen.

Nachteil: Bei starken Differenzen zwischen dem niedrigsten und höchsten Temperaturwert in nur einem Zyklus wird der Temperaturbereich eines Zyklusblattes für alle Zyklen unnötig groß. Darüber hinaus solltest du im Hinterkopf behalten, dass unterschiedliche Messorte zu unterschiedlichen Temperaturniveaus führen können.

In der App: Mehr → App-Einstellungen → Temperaturskala fixieren

Temperaturskala fixieren erklärt

3.1.1 (30.09.2020)

Version 3.1.1 verbessert vor allem einige Aspekte der Tagesdaten-Eingabe:

3.1.0 (08.09.2020)

Das Update 3.1.0 bessert einige kleine Fehler aus, die im großen 3.0-Update vorhanden waren:


3.0.0 (01.09.2020)

Am 1. September 2020 wurde myNFP 3.0 veröffentlicht. Das Update enthält eine Verbesserungen und neue Features, die ich hier kurz vorstellen möchte.

Alle Infos auf einen Blick:


Einige Features benötigen etwas mehr Erklärungsbedarf, daher im Folgenden ausführlicher:

Strengere Auswertung – was bedeutet das?

Bisher wurden Lücken im Zervixschleim (oder Muttermund) als „schlechteste Qualität“ gewertet. Auf diese Weise konnte man eine unfruchtbare Phase ermitteln, wenn nur an einem einzigen Tag S+ eingetragen wurde. Diese Einstellung richtet sich an fortgeschrittene NFP-Anwenderinnen, die möglichst wenig Aufwand beim Protokollieren ihrer Daten haben wollen.

Strenge Auswertung erklärt

Der Nachteil der bisherigen laxen Auswertung: Wenn am 3. Folgetag die Temperaturauswertung abgeschlossen ist und zunächst kein Zervixschleim eingetragen wird, wurde für den Abend dieses Tages bereits eine unfruchtbare Phase ermittelt. Diese unfruchtbare Phase verschwand wieder, wenn später für diesen Tag S+ eingetragen wurde. In der Praxis macht das zwar keinen Unterschied, für Anfängerinnen kann dieser Wechsel jedoch verwirrend sein.

Dieses Verhalten habe ich geändert, so dass auf einen potenziellen Schleimhöhepunkt mindestens drei schlechtere Qualitäten folgen müssen. Außerdem muss vom potenziellen Schleimhöhepunkt lückenlos eingetragen werden, bis die Temperaturauswertung abgeschlossen ist. An jedem Lückentag könnte potenziell S+ auftreten und damit die unfruchtbare Phase nach hinten verschieben. Eine einmal erkannte unfruchtbare Phase kann bei der strengen Auswertung nicht mehr plötzlich durch die Eingabe neuer Symptome verschwinden. Die strenge Auswertung ist somit konsistenter.

Das alte Verhalten (die laxe Auswertung) kann jedoch reaktiviert werden, weil es für fortgeschrittene Anwenderinnen intuitiver ist und weniger Aufwand verursacht: Mehr → App-Einstellungen → Fortgeschrittenen-Modus aktivieren → Laxe Auswertung aktivieren.

Dark Mode

myNFP Dark Mode

Viele Apps unterstützen mittlerweile einen Dark Mode. Da myNFP ebenfalls häufig morgens verwendet wird, wenn es noch dunkel ist, ist der Dark Mode ein sinnvolles Feature. Es gibt drei Einstellungsmöglichkeiten: System, Immer und Nie.

Die Einstellung System übernimmt die Einstellung des Betriebssystems. Sie funktioniert nur bei Betriebssystemen, die den Dark Mode unterstützen: Android 10 oder höher und iOS 12 oder höher. Ein automatischer Wechsel nach Uhrzeit o. ä. kann über das Betriebssystem eingestellt werden.

Falls du nicht die aktuellste Version von iOS oder Android hast, kannst du den Dark Mode auf „Immer“ stellen.

Kommentar: Die Wahl des Farbschemas war nicht einfach. Ich habe sehr viel Zeit damit verbracht, die Farben fein abzustimmen. Viele Dark Mode Designs anderer Apps haben kräftige Neonfarben. Bei myNFP liegt der Fokus jedoch auf den Temperaturwerten und den eingegebenen Symptomen. Die farblichen Markierungen stehen im Hintergrund.

Statistiken

myNFP zeigt nun zwei verschiedene Arten von Statistiken an. Zum einen eine Übersicht über alle Zykluslängen, die jeweiligen Phasen, die 1. höhere Messung und den Schleim- oder Muttermund-Höhepunkt. Zum anderen eine Zahlenübersicht über durchschnittliche Zykluslänge usw.

Statistiken

Bitte beachte, dass besonders lange Zyklen herausgefiltert werden, damit die Statistiken aussagekräftig bleiben. In der App wird beschrieben, welche Zyklen in der Statistik ignoriert werden.

Download/Export aller Zyklusdaten als CSV-Datei

Beim Antippen des Buttons erscheint der „Teilen“-Dialog des Betriebssystems, mit dem den du ein Ziel für die ZIP-Datei auswählen kannst, beispielsweise den Ordner „Dateien“.

Wenn du die CSV-Datei in Microsoft Excel öffnen möchtest, beachte bitte noch die Hinweise zu Umlauten und Sonderzeichen.

Code-Sperre

Die Code-Sperre ist rein kosmetisch und soll verhindern, dass Bekannte, denen man das Smartphone gibt, auf die Zykluskurve schauen können. Eine Verschlüsselung der Daten erfolgt dadurch nicht.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit dem umfangreichen Update 3.0 für myNFP und freue mich über eine gute Bewertung im Play Store oder App Store.

Herzlichen Dank und viele Grüße

Christian Maas