Wissen » NFP ist nüchterne Schulmedizin

NFP ist nüchterne Schulmedizin

Titelbild: NFP ist nüchterne Schulmedizin

NFP ist eine sichere Alternative zur Pille & Co. Das macht NFP aber nicht zu Alternativmedizin. Im Gegenteil: Die symptothermale Methode ist streng wissenschaftlich erforscht. Die Grundlagen basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Statistik. Alle Regeln bauen logisch aufeinander auf.

Man braucht an nichts zu glauben, wenn man NFP anwendet. Weder an Homöopathie, noch an alternative Heilmethoden. Entsprechend ist auch der Satz Ich glaube nicht, dass NFP funktioniert so gehaltvoll wie Ich glaube nicht daran, dass sich die Erde um die Sonne dreht.

Was man sagen könnte: NFP ist nichts für mich, weil ich aus Erfahrung sprechen kann, dass es für mich aus ganz bestimmten Gründen nicht zu meinem Lebensstil passt. Vielleicht nervt einen die tägliche Temperaturmessung, vielleicht kommt man wegen kleinen Kindern im Bett gar nicht erst zum Messen. Vielleicht mangelt es an Selbstvertrauen, die Zyklusauswertung richtig hinzubekommen.

Vertrauen spielt in mehrerer Hinsicht eine Rolle:

  • Vertrauen in die wissenschaftlichen Grundlagen, da man die Studien ja nicht selbst durchgeführt hat.
  • Vertrauen in die eigenen Auswertungsfähigkeiten, denn das muss sich durch Erfahrungen entwickeln.
  • Vertrauen des Partners: Wenn der täglich betont, wie unsicher er das alles findet, wird es nichts.

NFP ist auch losgelöst von anderen Ideologien: Man braucht sich keinem Öko-Lifestyle verschreiben und keine Vegetarierin werden, auch wenn NFP dazu beiträgt, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen. Die Entscheidung gegen hormonelle Verhütung und für ein Verhütungsmittel, das nur von 3% aller Frauen in Deutschland verwendet wird, ist zwangsläufig eine Entscheidung gegen den Mainstream und für ein „bewussteres” Leben.

Aber Glaube? Das gehört zur Religion, nicht zu NFP.

Titelbild: Roman Mager via Unsplash