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NFP-Beratung ? Interview

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nfp-beratung

Experten-Interview

?Natürliche Familienplanung ist mehr als eine Verhütungsmethode ? es ist eine Lebenseinstellung?, Frau Zett NFP-Beratungstelle Berlin

Etwa 8 % der Frauen in Deutschland verhüten mit Methoden der natürlichen Familienplanung (Abkürzung: NFP) [1]. In unserem Experten-Interview sprachen wir mit Frau Zett, eine der erfahrensten NFP-Beraterinnen Berlins, über die symptothermale Methode in der Beratung. Seid gespannt, warum auch Männer NFP-Berater werden können, wie das in der Praxis aussieht und warum die Verbreitung der natürlichen Familienplanung so schwierig ist.

myNFP: Frau Zett, Sie sind eine der ersten NFP-Beraterinnen Deutschlands. Was hat Sie bewogen, NFP-Beraterin zu werden?

Frau Zett: Als ich mich in den 1980er Jahren über Alternative Verhütung informierte, bin ich auf NFP aufmerksam geworden. Begeistert habe ich mir das Wissen über die Methode angelesen und angewendet. Mit dem Ergebnis, dass ich zum vierten Mal schwanger geworden bin. Mir wurde klar, dass ich NFP nicht nur durch Lesen verstehen kann. Nach einer NFP-Beratung habe ich mich zusammen mit meinem Mann für eine NFP Berater-Ausbildung entschieden.

myNFP: Sie haben also mit Ihrem Mann gemeinsam beraten?

Frau Zett: Ja, das kam auch sehr gut an. Oft kommen Frauen mit ihren Männern in die Beratung. Damals war die NFP-Beratung noch nichts Offizielles. Also haben ich und mein Mann in unserer Küche Beratungen durchgeführt.

myNFP: In der Küche? Ist das nicht ein ungünstiger Ort?

Frau Zett: Ja, schon. Heute haben wir in Berlin eine schöne Beratungsstelle. Allerdings gibt es in anderen Regionen Deutschlands noch heute BeraterInnen, die zu Hause in der Wohnung beraten.

myNFP: Ihr Mann ist nun schon seit einiger Zeit nicht mehr aktiv in der Beratung. Darf er sich noch NFP-Berater nennen?

Frau Zett: Nein, es gibt da klare Bestimmungen. Man muss mindestens eine Beratung im Jahr durchführen. Außerdem ist mindestens eine Fortbildung innerhalb von 2 Jahren Pflicht, damit der Berater immer nach dem neuesten Stand der Forschung berät.

myNFP: Ich habe letztens gelesen, dass NFP gar nicht mehr NFP genannt wird, sondern ?Sensiplan?. Stimmt das?

Frau Zett: Das ist richtig. Mittlerweile gibt es viele Institutionen, die die Abkürzung ?NFP? benutzen, aber das Lehrkonzept, das wir vermitteln, nicht berücksichtigen. ?Sensiplan? versteht sich als eine wissenschaftlich basierte Methode, die den Lernvorgang, Beratung und Begleitung durch ausgebildete BeraterInnen in sich vereint. ?Sensiplan? kommt sowohl bei der Schwangerschaftsvermeidung als auch bei Kinderwunsch zur Anwendung.

myNFP: Haben Sie in den NFP-Beratungen eher Kunden mit dem Anliegen der Verhütung, als mit Kinderwunsch?

Frau Zett: Genau, so ist es. Allerdings nennen wir es nicht Verhütung sondern Schwangerschaftsvermeidung. Frauen mit Kinderwunsch lernen mit NFP den optimalen Zeitpunkt für?s Schwangerwerden kennen. Darüber hinaus möchten Frauen und Paare, die bereits länger unerfüllten Kinderwunsch haben, Informationen über künstliche Befruchtung, Hormontherapie usw. erhalten. Aber mit NFP/Sensiplan kann nicht jeder Frau umfassend beim Kinderwunsch geholfen werden.

myNFP: Woher stammt der Name ?Sensiplan??

Frau Zett: Sensiplan hat sich als Bezeichnung international schon etabliert. In Deutschland ist diese Bezeichnung erst kürzlich übernommen worden.

myNFP: Wie viele Interessenten beraten Sie im Jahr?

Frau Zett: Es sind etwa 70 ? 100 NFP-Interessierte jährlich. Durch vier bis sechs Beratungen je Frau werden diese durch uns innerhalb eines Jahres begleitet.

myNFP: Das ist schon eine Menge. Wie viele Berater arbeiten vor Ort, um diese Anfrage zu decken?

Frau Zett: Aktuell sind es etwa 7-8 Beraterinnen in Berlin und Brandenburg. Das sind leider immer noch viel zu wenige. Zwar bilden wir im Jahr etwa 20 Beraterinnen in Deutschland aus. Es ist aber meist nur eine Beraterin aus unserer Region dabei. Es hat sich bewährt, 3-4 Frauen (und ihre Männer!) in einer Gruppe lernen zu lassen. Ob das gut für sie ist, entscheidet jede Frau bzw. jedes Paar für sich. Sehr oft wünschen sie auch NFP-Einzelberatungen.

myNFP: In einigen Foren im Internet wird deutlich, dass auch Männer sich für NFP interessieren. Kommen eher die Männer oder die Frauen auf Sie zu?

Frau Zett: Natürlich nehmen meist Frauen Kontakt per Email mit uns auf. Allerdings ist es in ca. 10% der Fälle tatsächlich so, dass der Mann den Kontakt mit uns sucht. Viele Frauen bringen ihren Mann dann ab dem zweiten Treffen mit.

myNFP: Also ist NFP eine Methode, die Männer wie Frauen in ihren Bann zieht?

Frau Zett: Wir hatten sogar schon zwei alleinstehende Männer in der Beraterausbildung. Das ist schon ein wenig problematisch, weil man Erfahrung mit der Methode nachweisen muss. Das heißt, reale und ausgewertete Zyklen über mehrere Monate vorweisen sollte.

myNFP: Und wie haben Sie das dann organisiert?

Frau Zett: Die Mütter der Männer mussten herhalten und ihre Zyklen dokumentieren.

myNFP: Woher kam das große Interesse der Männer? Ist das nicht eigentlich Frauensache?

Frau Zett: Nein, keinesfalls. Einer von Ihnen ist Mediziner und hat sogar seine Doktorarbeit über ?NFP? geschrieben.

myNFP: Respekt. Wie läuft eine typische Beratung ab und wie viel kostet eine Beratung?

Frau Zett: Die Beratung findet in der Regel einmal monatlich über ein Vierteljahr statt. Wir helfen den Frauen, die ersten drei Zyklen auszuwerten. Pro Beratungstermin werden 30 Euro fällig, so dass man für die Gesamtberatungskosten in der Regel 120 Euro einplanen muss. Oft ist es die Hauptaufgabe, den Frauen zu zeigen, dass sie ihre Zweifel überwinden und ihre Verhütung selbst übernehmen können. Hier ist neben der Fachkenntnis auch viel psychologisches Feingefühl gefragt.

myNFP: Zweifel? Welche Zweifel werden der Methode entgegengebracht?

Frau Zett: Die meisten Frauen finden die Methode am Anfang zu aufwendig und sehr zeitintensiv. Einige von ihnen haben noch kein ausgebildetes Körpergedächtnis, was die Auswertung einiger Parameter wie den Zervixschleim oder der Abtastung des Gebärmutterhalses schwieriger macht.

myNFP: Denken Sie, dass dies einer der Gründe ist, warum ?NFP? bisher nicht so verbreitet ist?

Frau Zett: Das ist sicher ein Hauptaspekt. Allerdings ist das größte Problem von NFP und anderen alternativen Verhütungsmethoden, dass sie zu spät kommen. Jungen Mädchen wird schon kurz nach der ersten Regelblutung im Alter von 12 ? 15 Jahren nahe gelegt, die Pille zu nehmen. Bereits wenn der erste Freund auftaucht, wollen die Eltern eine ungeplante Schwangerschaft verhindern und schicken ihre Töchter zum Frauenarzt. Warten, bis der Körper und Geist bereit ist für den Sex, kommt für viele Mädchen und Jungen nicht in Betracht.

myNFP: Könnte NFP für junge Mädchen eine Alternative zur Pille sein?

Frau Zett: Leider sind natürliche Methoden wie die symptothermale Methode, welche eine gute Körperbeobachtung voraussetzen, für junge Mädchen als Verhütungsmethode wenig zu empfehlen. Zum einen muss sich der Zyklus erst im Laufe der Pubertät stabilisieren. Zum anderen sind die jungen Frauen auch mit der Veränderung des eigenen Körpers beschäftigt. Es verwundert daher nicht, dass viele Eltern und junge Mädchen auf die Pille setzen. Zum einen ist das Gesundheitsrisiko einer Schwangerschaft zwischen 12 ? 15 Jahren sehr hoch. Jedoch ist das Risiko für Krankheiten wie Krebs durch den frühen hormonellen Eingriff auch nicht unbedenklich. Leider wird das von vielen Eltern nicht bedacht. Aus diesem Grund erreicht man im Grunde nur Frauen, welche mit ihrer Verhütungsmethode unzufrieden sind.

myNFP: Das würde erklären, warum die Frauen in ihren Beratungen im Bereich von 20 ? 41 Jahren liegen.

Frau Zett: Ja, das ist richtig. Die meisten sind Mitte Zwanzig und haben sich schon vorher mit NFP beschäftigt, sind aber in der Anwendung noch unsicher.

myNFP: Welche Chancen und Möglichkeiten sehen Sie, die symptothermale Methode künftig bekannter zu machen?

Frau Zett: Diese Frage stelle ich mir schon seit 25 Jahren. Ich habe auf meinem Weg viele Versuche mit unterschiedlichem Erfolg unternommen. Sei es ein Fernsehspot oder ein Radiointerview. Öffentliche Präsenz auf Messen und Gesundheitstagen mit spielerischen Aspekt wie Quiz, Puzzles usw. Über die Bildung haben wir sowohl in der Schulbildung als Ergänzung zum Biologieunterricht sowie in der Erwachsenenbildung an Volkshochschulen Seminare und Workshops angeboten. Besonders gut verkauft sich das Thema ?Alternativen zur Pille?, da man hier häufig Frauen antrifft welche die hormonelle Verhütung ablehnen. Leider sind von diesen Frauen bis heute wenige in der Beratung aufgetaucht. Die größten Chancen in der Verbreitung schreibe ich dem Internet zu. Mit Plattformen wie myNFP oder dem NFP-Forum haben wir schon viel mehr Menschen erreicht, als es mit den erstgenannten möglich war.

myNFP: Danke, für die Blumen. Was halten Sie von der Idee, NFP in Frauenarztpraxen zu verbreiten?

Frau Zett: Das halte ich immer noch für schwierig. Allerdings führen wir auch Ärzteschulungen durch. Zumeist sind das Mediziner, welche sich sowieso für alternative Medizin interessieren. In Berlin gibt es schon eine Ärztin, die auf ihrem Flyer mit ?Hilfe bei Zyklusauswertungen? wirbt und auch offiziell dazu steht, dass sie die symptothermale Methode anerkennt. Allerdings hat sie damit nicht die Mehrheit der Mediziner hinter sich. Aus diesem Grund wird die Verbreitung von NFP in Praxen eher ein langfristiges Projekt sein. Trotzdem werden wir immer wieder an die Ärzte herantreten. Ihre Patientinnen fragen unterdessen so oft nach NFP, dass sich langsam das Interesse der Ärzte gegenüber NFP verändert. Das ist bei den Teilnehmerzahlen bei entsprechenden Ärztefortbildungen zu merken.

myNFP: Gestatten Sie noch eine Frage bevor wir zum Ende kommen. Was wollen Sie unseren Lesern abschließend mit auf den Weg geben?

Frau Zett: NFP ist mehr als eine Verhütungsmethode, sondern eine Lebenseinstellung. Es ist eine Methode, sich selbst zu entdecken eine großartige Reise durch den Lebenszyklus einer Frau. Der anfängliche Aufwand wird einem in jedem Falle zurückgezahlt. Es lohnt sich auf NFP umzusteigen.

Das Interview führten Anne Zietmann und Marcus Krahlisch für myNFP

Würdet ihr Frau Zett zustimmen und sagen, dass die natürliche Familienplanung mit der symptothermalen Methode euer Leben verändert hat? Welche Entdeckungen habt ihr an euch gemacht und wie hat sich euer Denken seit NFP verändert? Ich freue mich schon auf eure Beiträge.

Update: Für eine Auswahl an Beraterinnen in Deutschland, empfiehlt sich ein Blick auf die Seite der NFP AG.

 

[1] Hinweis: Zu den Methoden der natürlichen Familienplanung zählen die Zervixschleim-Methode, Temperaturmethode, symptothermale Methode und viele andere. Im Sprachgebrauch wird NFP häufig mit der symptothermalen Methode gleichgesetzt, da sie viele wichtige Grundideen und Erkenntnisse der anderen Methoden in sich vereint. Im Text wird der Begriff NFP nicht konsequent als Überbegriff angewendet. Aus dem Zusammenhang ist es dem Leser jedoch möglich zwischen dem Oberbegriff NFP und der symptothermalen Methode zu unterscheiden.

19 Antworten auf NFP-Beratung ? Interview

  1. July1988 sagt:
    13. Juli 2011 um 19:32

    Ja, ich muss sagen, dass sich mein Leben irgendwo schon veränder hat. Ich achte viel mehr auf meinen Körper und habe ihn sehr gut kennen lernen können durch NFP.
    Leider versuchen wir trotzdem seit 6Monaten vergeblich schwanger zu werden, aber ich denke, ohne NFP hätten wir noch weniger Chancen, da ich einen sehr unregelmäßigen Zyklus habe und nun aber viel besser einschätzen kann, wann meine fruchtbaren Tage sind.
    Ich finde super, was ihr hier macht. Dickes Daumen hoch von mir, macht weiter so?.;)

  2. p.h. sagt:
    13. Juli 2011 um 21:45

    Hallo,

    ein schönes Interview.
    Wobei nicht klar wurde, was Sensiplan denn nun heißt, oder ausdrücken soll.

    Mein Leben hat NFP nicht verändert.
    Ich finde es eine schöne Alternative, spannend und interessant.
    Faszinierend, wie sich der Körper verhält und was man an ein wenig Beobachtung und Messung herausfinden kann.
    Zur Zeit verwende ich NFP für den Kinderwunsch. Ob ich es auch zur Verhütung nutzen würde, weiß ich nicht. Evtl. in Kombination mit Persona. Um einfach noch etwas sicherer zu sein.
    Aber mein Leben ist gleich geblieben.

    • Christian sagt:
      14. Juli 2011 um 19:16

      Zum Thema Sensiplan werden wir wohl in absehbarer Zukunft nochmal einen Artikel schreiben.

      Ich finde deine Antwort sehr interessant in Bezug auf das, was du zu Persona sagst. Im Endeffekt ist es so, dass du mit Persona keinen Sicherheitsgewinn bekommen wirst. Ich kann dir empfehlen, dich an die symptothermale Methode zu Verhütungszwecken einfach langsam heranzutasten. Mit der Zeit wirst du merken, dass es sicher ist. Persona wäre an dieser Stelle wohl eher eine psychologische Stütze. Wenn es dir hilft und du sowieso schon einen solchen Computer hast, gibt es dagegen natürlich nichts einzuwenden, aber ?sicherer? wird es dadurch nicht.

      Du könntest, wenn es soweit ist, auch mal über eine NFP-Beratung nachdenken, da dir dort nicht nur die Regeln erklärt werden, sondern auch ein Gefühl für die Methode vermittelt wird. Dazu solltest du dir aber eine Beraterin suchen, die dir sympathisch ist und bei der du ein solches Gefühl auch entwickeln kannst :)

  3. Kristin sagt:
    13. Juli 2011 um 22:07

    Ich bin vor knapp 3 Jahren zu NFP gekommen, weil ich nach 8 Jahren keinen Bock mehr auf die Pille (Hormone!) hatte. Durch meine Mom wusste ich, dass es sowas mit Thermometern gibt und durch das Inet bin ich iwie auf das Forum gestoßen. Ich denke, mein Leben hat sich mit NFP im Vergleich zu ?nur Pille nicht nehmen? schon verändert, da ich nun viel genauer über meinen Körper bescheid weiß. Früher hatte ich z.B. bei jedem ?komischen? Ausfluss Angst, dass es wieder eine Pilzinfektion ist, nun weiß ich, dass es kein Ausfluss war, sondern ganz normaler sich im Laufe des Zyklus verändernder ZS. Ich weiß dank NFP mehr über meinen Körper, ich weiß, wann meine Periode kommt und verhüten mit NFP funktioniert auch sehr erfolgreich! =)

  4. Bethi sagt:
    14. Juli 2011 um 08:12

    HI? ich kenne NFP schon seit 20 Jahren. Im Rahmen meiner Krankenschwesternausbildung hattes wir eine Lehreinheit darüber und im benachbarten St. Elisabeth KH gab es einen Berater, sa daß ich schon mit 17 begonnen habe Kurven zu führen, zu messen und zu beobachten?noch bevor ich einen Freund hatte und verheiratet war. Das gab mir die nötige Zeit mich ausführlich damit vertraut zu machen. Als ich dann verheiratet war, haben wir NFP als verhütungsmethode benutzt. Das war nicht immer einfach aber es hat funktioniert. Wir hatten auch andere Verhütungsmethoden ausprobiert, jeweils nach der Geburt der Kinder, sind aber immer wieder auf NFP zurückgekommen. Ich kann es nur jedem empfehlen, sich damit zu beschäftigen. Allerdings setzt es ein gewisses Maß an Disziplin und Akzeptanz des Partners vorraus. Das es jetzt myNFP gibt ist toll, wunderbar einfach und unkompliziert. Danke!

  5. dot sagt:
    14. Juli 2011 um 10:00

    Ich kam zu nfp über das Kupferketten forum und hatte mich schon immer gegen hormonelle verhütung entschieden

  6. silke66 sagt:
    15. Juli 2011 um 10:57

    Ich bin vor über 20 Jahren schon mal mit der Temperaturmessmethode in Kontakt gekommen, allerdings ohne jegliches Hintergrundwissen o. ä. Mein Mann und ich hatten Kinderwunsch, es klappte über ein Jahr lang nicht. Meine Frauenärztin meinte dann, so, jetzt messen Sie mal jeden Morgen Ihre Temperatur, tragen das in die Liste ein und dann kommen Sie wieder her. Gesagt, getan! Ich habe ca. 3 Monate gemessen, habe Punkte ?gemalt? und wusste eigentlich nicht, was und warum ich das tue. Dann bin ich mit meinen Listen wieder zur FÄ, sie hat sich diese angeschaut und meinte, dann haben Sie mal am Tag X GV und dann müsste es klappen. Und was soll ich sagen? Es klappte wirklich! Unsere Tochter ist jetzt 20 Jahre alt. Es gab also auch früher schon Ärzte, die sich damit auskannten, aber es fehlte leider an der Erklärung. Heute bin ich 45 J. alt und finde es toll, mit NFP meinen Körper besser zu verstehen, womit ich vor ca. 10 Jahren angefangen habe.

  7. lydia sagt:
    15. Juli 2011 um 16:21

    Ich würde gern auch das Eingangszitat kommentieren:

    ?Natürliche Familienplanung ist mehr als eine Verhütungsmethode ? es ist eine Lebenseinstellung?

    Stimmt Ihr da zu? Ich nicht. Ich bin zwar Frau und verwende die Symptothermale Methode effizient und auch bewusst. Auch mein Partner ist miteinbezogen. Sie hat mir ein besseres Gefühl für meine zyklischen Vorgänge vermittelt. Wunderbar, aber deshalb ist sie doch keine meiner Lebenseinstellungen ?

    Ich finde diese Aussage etwas übertrieben. Aber offenbar ist es eine (Lebens-)?Philosophie? für manche. Wie ist das bei euch? (Nur einmal so als Frage am Rande.)

    Lieben Gruß
    Lydia

  8. kaffeepurist sagt:
    16. Juli 2011 um 11:33

    Ich würde nicht behaupten wollen, dass die STM eine Lebenseinstellung ist. Jedoch, das Aueinandersetzen mit dem Körper, mit der Thematik und das Entscheiden gegen Hormone oder ähliches Eingreifen in den Körper ist eine Lebenseinstellung. Ich finde dies ist durchaus vergleichbar mit der Entscheidung gegen Antibiotika beispielsweise. Es ist einfach, keiner macht sich größere Gedanken darüber und es hilft. Doch jeder der ein Gefühl für seinen Körper hat und vielleicht die Nachteile kennt, sucht sich explizit einen Arzt der mit Verstand dieses Verschreibt und das tut auch der Sensiplan: Frau Entscheidet durch den Verstand welche Mittel sie benutzt basierend auf die Erkenntnisse, die sie über ihren eigenen Körper hat. Man geht damit nicht den einfachsten Weg, aber vielleicht den sinnvolleren. Dies wiederum ist eine Lebenseinstellung.

  9. Lydia sagt:
    16. Juli 2011 um 21:31

    Als eine Lebenseinstellung sehe ich so etwas an, wie mein Leben nach dem ?Kategorischen Imperativ? von Kant auszurichten. Das was Du, kaffeepurist, meinst, dass Sensiplan ? wie die Malteser ihre NFP-Politik neuestens mit einem Markennamen versehen ;) und was strategisch richtig und optimal ist ? anstößt, ist eine Lebensentscheidung oder auch eben ein Plan: Genauso, wie Du Dich für Dein Leben entscheidest, wenn Du im krassesten Fall, an dem Du auf der Kippe stehst, die Entscheidung denn doch für die Antibiotika und damit Dein Leben triffst, ist es eine Entscheidung, sein Leben durch die natürliche Verhütung zu schützen, wahrscheinlich gar zu verlängern.

    Frauenärzte meinen im Allgemeinen, dass wir zu dumm sind, den Zervixschleim selbstständig auszuwerten. Wenn sie uns nicht nach dem Zervixschleim fragen oder wir ihn selbst ansprechen müssen, dass er eben das ?sympto? an der STM ist und daher die Symptothermale Methode so sicher ist ? und ich gehe davon aus, dass der Facharzt die STM kennt -, ist dies ebenfalls eine Entscheidung, jedoch keine Lebensphilosophie, die dieser Arzt getroffen hat.

    Ich betreibe keine Haarspalterei, wenn ich zwischen Lebensentscheidung und Lebenseinstellung unterscheide. Es ist eine Lebensentscheidung und nicht -einstellung, da wirst Du mir sicher zustimmen, wenn ich mich zum regelmäßigen Blutspenden entscheide, oder?

  10. Lydia sagt:
    16. Juli 2011 um 22:12

    Jetzt habe ich aber nur von der Verhütungsmethode Sensiplan alias nfp als geschütztes Markenzeichen gesprochen, habe nicht den Einsatz der Symptothermalen Methode zum Zwecke des schnellen Eintretens einer Schwangerschaft erwähnt. Wenn eine Frau gerade jenseits der 30 bald schwanger werden will, gar mit 40 sich eine Schwangerschaft wünscht, weil sie sich erst jetzt fit dafür fühlt, so ist dies ebenfalls eine Entscheidung. Eine das Leben begleitende Entscheidung.

    Wenn hingegen ein Paar sich aus einem Prinzip heraus auf den Schwangerschaftsverzicht einigt, kinderlos bleiben möchte, so ist dies oft eine Lebenseinstellung, à la: ?Wie kann man nur Kinder in diese, die Natur immer weiter zerstörende und destruktive Welt setzen??, dann, ja dann, handelt es sich m. E. nach um eine Lebenseinstellung, zu der ebenfalls die Verhütungsmethode und die Barrieremethoden nach der Symptothermalen Methode genutzt werden.

    Auch und durchaus hier auf mynfp, darauf möchte ich wetten, haben wir Paare mit einer solchen Lebenseinstellung. Dabei dokumentiert und verwaltet die Frau ihren Zyklus mit der Zyklusverwaltung, um in ihren fruchtbaren, fertilen Jahren nicht schwanger werden zu können. Sie schluckt aus gesundheitlichen Gründen sicher nicht ? bis sie über 50 ist und endlich die Menopause eintritt- die Pille, um bewusst nicht schwanger zu werden. Also nutzt (!) sie mynfp, für ihre Lebenseinstellung, jedoch nicht mehr.

    Wahrscheinlich spreche ich hier ein Publikum an, dass den Blog sowieso nicht liest. Dennoch: Ich meine, dass bei den wenigsten Frauen die Symptothermale Methode zu einer Lebenseinstellung geworden ist. Das hat ja schon fast etwas religiöses, gar esoterisches. Soll ich noch provozieren und sagen: Es wäre dogmatisch?

  11. lydia sagt:
    18. Juli 2011 um 13:36

    Hallo Ihr,

    ich wollte mit meinem ?philsophischen? Einlässen ganz bestimmt nicht die Diskussion ?stillstellen?. Bitte schreibt doch weiter wie bisher und da ich das Interview vor dem Release ja schon kannte, habe ich zum Inhalt selbst wenig mehr zu sagen außer, dass ich mich frage, wen das Interview oder bereits frühere Informationen aufmerksam auf die Ausbildung zur zertifizierten NFP-Beraterin gemacht haben und wer daran Interesse hätte. Ist nur ein Anstoß meinerseits.

    Bitte diskutiert frei weiter. Ich klinke mich jetzt erst einmal nicht mehr ein.

    Liebe Grüße
    Lydia

  12. Pingu sagt:
    18. Juli 2011 um 14:05

    Ich finde schon, dass es eine Lebenseinstellung ist, mich mit meinem Körper auseinanderzusetzen und mich zu informieren über die Dinge, die ?mein Körper mit mir macht? ? sei es mein Zyklus, sei es z. B. die Vorgänge während der Schwangerschaft, oder auch wenn ich krank bin. Selbst beteiligt sein zu wollen an den Vorgängen meines Körpers. Dazu gehören für mich Dinge wie NFP dazu. Vielleicht ist die NFP an sich keine Lebenseinstellung. Aber meinen Körper beobachten und verstehen zu wollen schon.

    Die gegeneteilige Lebenseinstellung ist für mich dann, bei jeder Krankheit und jedem ungewohnten ?Zustand? zum Arzt zu gehen und sich ohne zu hinterfragen ?behandeln zu lassen?. Wenn der Arzt sagt, ich soll die Pille nehmen, nehme ich die Pille, wenn er sagt, ich soll die Geburt einleiten lassen, lasse ich die Geburt einleiten. Ohne zu hinterfragen, ob mein Kind denn in akuter Gefahr ist und nicht vielleicht die Chance sehr hoch ist, dass es in drei Tagen ohne Einleitung, mit weit besser ertragbaren Wehen und ohne großartige weitere medizinische Eingriffe ?einfach so? auf die Welt käme.

    Antibiotika ja oder nein ist für mich keine Lebenseinstellung, aber die Lebenseinstellung, die ich mit NFP verbinde, würde auch dazu führen, dass ich nicht zum Arzt gehe, mir AB verordnen lasse und sie nehme, sondern auch nachfrage, ob die Krankheit denn wirklich bakteriell ist und welche Gefahren damit verbunden sind, noch ein paar Tage abzuwarten. In einem Fall wie Scharlach, worüber man z. B. auch sehr streiten kann, würde ich zum Beispiel absolut beherzt zu AB greifen, während andere vielleicht das Kind (meistens trifft es Kinder) drei Wochen lang intensiv zuhause betreuen und trotzdem würde ich vielleicht sogar sagen, diese Mutter und ich haben dieselbe Lebenseinstellung. Weil wir unsere Entscheidung getroffen haben, nachdem wir uns intensiv damit auseinandergesetzt haben und nicht, weil der Arzt es gesagt hat und wir nicht eine Sekunde über diese ?Verordnung? nachgedacht haben. Und wieder andererseits kenne ich auch Frauen, die AB völlig ablehnen, ohne dass ich das Gefühl habe, sie hätten darüber nachgedacht. Die teilen dann diese Lebenseinstellung auch nicht, sie hängen einfach nur statt den Halbgöttern in Weiß irgendeinem Esotherik-Guru nach. So wirkt das dann jedenfalls auf mich.

    Auf der anderen Seite kann man natürlich auch NFP betreiben, ohne gleich diese Lebenseinstellung zu haben. Man kann auch einfach mit NFP verhüten und muss deshalb andere Dinge nicht zwangsläufig anders tun. Aber ich denke, viele Frauen entdecken im Laufe ihrer NFP-Zeit, dass es irgendwie erfüllend ist, den eigenen Körper zu beobachten, Dinge zu hinterfragen. Dass es toll ist, wenn man weiß, dieses komische glibbrige Zeug deutet nicht auf eine Krankheit oder Störung hin, sondern sagt mir, dass ich heute vermutlich sehr fruchtbar bin ? und es zu einem großen Maße selbst in der Hand habe, was ich aus dieser Tatsache mache. Sei es, meinen Mann unbedingt zu verführen, oder ihn auf in ein paar Tagen zu vertrösten oder ein bis zwei bis drei Barrieremethoden zu kombinieren um möglichst sicher zu sein?

    Ich finde, anhand der NFP kann man sehr lernen, dass man durch Informationsvorsprung Verantwortung, aber auch Freiheit bekommt und auch viele Ängste (was ist nun dieser komische Ausfluss?) loswerden kann ? und es sich deshalb lohnt, sich zu informieren. Nicht für jede Frau ist das vielleicht gleich ?wichtig? oder auch nicht jede Frau empfindet das so stark als Vorteil der NFP. Aber wenn man es so empfindet kann sich zumindest eine Lebenseinstellung daraus entwickeln.

    Na ja so sehe ich das. Und ich finde das auch nicht dogmatisch.

    Liebe Grüße,

    Pingu

    • gender sagt:
      19. Juli 2011 um 02:25

      Oh, aber ja,

      ich sehe es wie Pingu. Den Körper und sich selbst bewusst beobachten ist eine Lebenseinstellung!

      Mir vor allem von meinem Frauenarzt nicht vorgeben zu lassen, wie ich was zu tun habe. Der traut nfp nicht. Finde ich so bescheuert von ihm. Er muss das doch kennen, aber wie schon andere sagen, ist das ja nicht selbstredend. Also bin ich wohl keine Ausnahme. Ich dachte immer, Frauenärzte seien begeistert über diese Methode. Nein, ganz im Gegenteil. Ob da die Pharmaindustrie tatsächlich eine Rolle spielt? Aber bei mir doch sowieso nicht. Ich verhüte doch nicht. Trotzdem findet er die Methode offensichtlich doof, ohne es direkt auszusprechen: Er guckt mal ganz kurz auf die Kurve und dann, ja, da spielen ja noch viele andere, Ihnen wahrscheinlich unbekannte Faktoren als die Temperatur eine Rolle. Welche denn? Ja bspw. der Zervixschleim und die Beschaffenheit des Zervix selbst, die weiß ich, irgendein Fremdwort, das ich nicht mehr erinnere und und ?

      Er meint, mich damit platt zu machen, hat er auch geschafft zuerst. Jetzt weiß ich, dass der Begriff Zervix einfach nur für Gebärmutterhals steht. Eigentlich logisch. Dumm, den Kürzeren zu ziehen, bei der Argumentation um nfp, weil ich halt Zervix nicht kannt.

  13. Primel sagt:
    20. Juli 2011 um 14:47

    Mein Leben hat sich nicht verändert, aber ich habe mit NFP die Bestätigung gefunden für etwas das schon lange vorher in mir schlummerte, nämlich die Vermutung, dass man seinem Körper kompromisslos vertrauen kann, wenn man seine Sprache verstehen gelernt hat. Er lügt nicht.
    Mittlerweile ist es so normal für mich geworden, ihm zuzuhören, dass ich garnicht mehr weiß, wie es vorher war.

    • toietmoi sagt:
      22. Juli 2011 um 10:30

      Das finde ich schön, was du gesagt hast, Primel. So geht es mir auch. Mein Körper trägt mich durch mein Leben und um zu verstehen, was er mir mitteilt sollte ich ihn nicht bewusst durch fremde Hormone manipulieren. My body is my temple oder so ähnlich.
      Als Lebeneinstellung würde ich NFP daher nicht bezeichnen, eher als Mittel zum Zweck. ;-)
      Ich mache NFP noch nicht lange, aber bin sehr froh, dass ich den Schritt gewagt habe.

  14. Alana sagt:
    28. Juli 2011 um 10:39

    @ Lyda

    Es kann eine Philosophie sein, wenn man Nidationshemmung ablehnt etc.

    Ich wende aber NFP nicht an weil ich moralische Bedenken gegen andere Verhütungsmethoden habe, (ich bin auch nicht enthaltsam in der fruchtbaren Zeit) sondern weil ich meinem Körper nicht schaden möchte.
    Etwas besonderes ist auch das NFP zum verhindern einer Schwangerschaft, um gezielt eine Schwangerschaft anzustreben oder auch zu diagnostischen Zwecken angewendet werden kann.
    Allerdings, Fruchtbarkeitswahrnehmung ist keine Verhütung. Auch wenn man sie zum nicht-schwanger-werden einsetzt und das eine sehr sichere Methode ist. Kein Verkehr ist eben nicht verhüten, sondern Verzicht und eine Barrieremethode benutzen ist eben eine Barrieremethode benutzen und nicht NFP.

    Ich denke, bei vielen Frauen fällt der Wechsel zu NFP mit dem Hinterfragen anderer Dinge und einer veränderten Lebenseinstellung zusammen.(So auch bei mir)

    Allerdings macht das NFP an sich zu keiner Lebenseinstellung. Man kann es auch einfach nur betreiben um eine Schwangerschaft anzustreben oder zu verhindern.

    Und genau das sollte auch bekannt sein.
    Es ist eine sehr sichere Methode egal ob man ?nur? die Methode nutzt oder es als Teil eines bestimmten Lebensstils sieht.

    Trotzdem: Ja, NFP hat mein Leben verändert. Ich rede anders und auch über andere Themen mit meinem Partner, ich habe keine Nebenwirkungen mehr durch hormonelle Verhütung, Verhütung ist billiger geworden und ich hänge ständig vorm Rechner und lese und diskutiere über NFP.

  15. .anne. sagt:
    28. Juli 2011 um 18:39

    @all
    Das Anfangs-Zitat (?Natürliche Familienplanung ist mehr als eine Verhütungsmethode ? es ist eine Lebenseinstellung?) ist doch meiner Meinung nach so gemeint:

    NFP bzw. die symptothermale Methode ist eben MEHR als ,nur? eine sichere Verhütung/Schwangerschaftsvermeidung, denn man kann es auch noch verwenden, um:

    - schwanger zu werden
    - Zyklusstörungen/ ev. Krankheiten zu diagnostizieren
    - den eigenen Körper besser zu verstehen
    - Libido-/Stimmungsschwankungen des Partners besser zu verstehen
    - während des Stillens eine Schwangerschaft zu vermeiden
    - sehr genau zu wissen, wann die Periode kommt
    - festzustellen, ob man sicher schwanger ist oder nicht
    - festzustellen, ob man einen Eisprung hat/hatte oder nicht
    - festzustellen, wann die Wechseljahre einsetzen
    - hormonfrei durchs Leben zu gehen
    ?..und vieles mehr.

    Da einem die NFP theoretisch in fast jeder Lebenslage und -phase zur Seite stehen kann (wenn frau dies möchte) und eine ,neue? Art von Lebenseinstellung dafür nötig ist, um mit NFP überhaupt umzugehen und es anzuwenden, empfinde ich es schon irgendwie als eine Lebenseinstellung. Wenn man es nun als die ,NFP-Einstellung? betrachtet, finde ich es nämlich eher so, dass ich diese Einstellung annehmen ,musste?, weil ich genau die oben genannten Punkte als Vorteile bekommen wollte. Ich finde es war bei mir eben NICHT so, dass NFP mein Leben verändert hat, SONDERN ich erst meine Einstellung zu Gunsten der NFP geändert habe, um es dann anzuwenden. Es war mit Sicherheit nicht immer einfach, da die breite Masse der Gesellschaft eine andere (Lebens)-Einstellung dazu hat. NFP ist für mich eine Lebenseinstellung, weil ich mich gegen mein Umfeld, gegen die Meinungen vieler Ärzte und gegen die Pharmaindustrie durchsetzen musste und immer noch muss. Deshalb ist es auch keine einmalige Entscheidung dafür, sondern eine gleich bleibende Einstellung, da ich immer wieder auf Widerstände stoße. Ich bin nun aber sehr sehr froh, dass ich mich halt für die ,NFP-(Lebens)-Einstellung? entschieden habe ? es hat sich definitiv für mich gelohnt. :)

  16. Mone78 sagt:
    29. Juli 2011 um 07:27

    Unser Leben hat sich dadurch auf jeden Fall verändert! Man achtet mehr auf seine ?innere Stimme?, geht behutsamer mit allem um, schärft das gemeinsame Verständnis in der Partnerschaft für die Sexualität, Empfängnis, Kinderwunsch, lernt das ?Wunder der Natur ? Schwangerschaft? besser kennen und zu verstehen ?
    Die Pille hat mich krank gemacht (ich habe sie seit dem 14. Lebensjahr genommen; teilweise sogar im Langzeitzyklus mit erheblichen Schäden für Gesundheit und Wohlbefinden) und mein Heilpraktiker hat mich auf NFP aufmerksam gemacht. Wir verhüten damit und es klappt super!
    Ich kann nur jeder Frau raten, sich damit zumindest einmal auseinanderzusetzen. Die Macht der Pharmaindustrie ist traurig; das mangelnde Interesse nach alternativen Methoden ebenfalls. Wenn es um Milliardenumsätze mit Pille & co. geht, will man keine ?günstige? Konkurrenz. Das sollten wir ändern :-)