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Junge oder Mädchen?

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Junge oder Mädchen

Kann man mit NFP-Methoden das Geschlecht des Kindes beeinflussen?

Viele Frauen mit Kinderwunsch entwickeln meist schon lange vor der eigentlichen Zeugung eine Vorstellung, ob es ein Junge oder ein Mädchen werden soll. Aus diesem Grund wird im Internet sehr häufig nach einem Weg gesucht, das Geschlecht des Kindes zu beeinflussen. Ob dies mit Methoden der natürlichen Familienplanung möglich ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Die Theorie von Shettles – „Sex zum richtigem Zeitpunkt”

Die Spermien tragen die entscheidende Erbinformation des Geschlechts bereits in sich. Hierbei haben „weibliche” Spermien ein X-Chromosom und „männliche” Spermien ein Y-Chromosom. Bei der Befruchtung verschmelzen die weibliche Eizelle mit einem X-Chromosom und das Geschlecht bestimmende Spermium mit einem X oder Y Chromosom miteinander, sodass eine Frau (XX) bzw. ein Mann (XY) entsteht. Dr. Landrum B. Shettles fand in seinen zahlreichen Studien heraus, dass männliche und weibliche Spermien verschiedene Eigenschaften haben [1]:

1. weibliche Spermien sind größer, widerstandsfähiger und langsamer
2. männliche Spermien sind kleiner, empfindlicher und schneller.

Aus dieser Erkenntnis entwickelte Dr. Landrum B. Shettles die Theorie, dass man durch ,Sex zum richtigen Zeitpunkt’ das Geschlecht des Kindes beeinflussen kann. Für ein Mädchen sollte man ein paar Tage vor dem Eisprung Sex haben, da die ,weiblichen’ Spermien im Zervixschleim länger befruchtungsfähig und langsamer sind. Bei einem Jungenkinderwunsch ist der Geschlechtsverkehr am Tag des Eisprungs oder kurz danach sinnvoll, da die schnelleren männlichen Spermien sich gegenüber den weiblichen mit höherer Wahrscheinlichkeit durchsetzen [1].

Zugegeben, Shettles’ Theorie mag plausibel klingen, aber sie berücksichtigt nicht, dass es noch viele andere Faktoren gibt, die das Geschlecht beeinflussen. Einer von ihnen ist der Zervixschleim und die damit verbundene Scheidenflora der Frau. Ist der pH-Wert eher sauer, können vermehrt nur widerstandsfähige weibliche Spermien befruchtungsfähig bleiben [2]. Der Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs spielt hierbei keine Rolle, sondern vielmehr welchen Zervixschleim die Frau um den Eisprung besitzt. Die Qualität des basischen fruchtbaren Zervixschleims bestimmt, wie sehr das eigentlich saure Milieu der Scheide neutralisiert wird. Diese ist von Zyklus zu Zyklus und von Frau zu Frau verschieden und kann von geringer Qualität der Stufe f bis zu sehr fruchtbaren Zervixschleim S+ reichen. Auch der Zeitpunkt des Zervixschleimhöhepunktes ist in jedem Zyklus unterschiedlich [1].

Ein weiterer Punkt, der die Befruchtungsfähigkeit der Spermien und damit das Geschlecht beeinflusst, ist das Alter und die Lebensweise der Frau bzw. des Mannes. Falls beide Eltern rauchen, so ergab eine wissenschaftliche Studie aus Japan mit über 11000 Paaren, ist die Zeugung eines Mädchens bis zu 18 Prozent wahrscheinlicher [4]. Dies ist damit zu begründen, dass vorwiegend männliche Spermien in ihrer Entwicklung in den Hoden auf Nikotin reagieren. Hierbei behindert Nikotin beim Mann den Reifungsprozess der Spermien in den Nebenhoden. Bei Frauen hat der Giftstoff Einfluss auf die Entwicklung der Eizelle. Zudem wird die Qualität der Gebärmutterschleimhaut und des Zervixschleims durch Nikotin vermindert [4].

Die Liste an Faktoren und Einflüssen lässt sich sicher noch fortsetzten. Darüber hinaus existiert bisher noch keine wissenschaftlich unabhängige Studie, die Shettles’ Theorie vom „Sex zum richtigem Zeitpunkt” stützt. Bestenfalls konnte eine Verschiebung von ein bis fünf Prozent zugunsten eines Jungens oder Mädchens dokumentiert werden [9].

Nicht einmal diese ein bis fünf Prozent werden von den meisten Anwendern von Shettles’ Theorie im Internet erreicht. Die Ursache ist einfach. Zumeist verwenden die Frauen einen Eisprungkalender zur Bestimmung des Zeitpunktes ihres Eisprungs. Dieser Kalender ist sehr ungenau und stark vereinfacht, wie schon in dem Artikel „Warum die symptothermale Methode so wenig verbreitet ist” ausführlich diskutiert wurde. Im besten Fall kann er Frauen mit sehr regelmäßigem Zyklus helfen, den Zeitpunkt des Eisprungs grob einzuschätzen. Als Hilfsmittel zur Beeinflussung des Geschlechts ist er nicht sinnvoll, da selbst mit den besten NFP-Methoden der Zeitpunkt des Eisprung statistisch nur auf 4 Tage eingegrenzt werden kann. Aus diesem Grund ist es auch mit NFP-Methoden nicht möglich, das Geschlecht des Babys zu beeinflussen.

Viele Kinderwunschseiten wie urbia.de [6] und familie.de [7] haben in ihrem Eisprungkalender den Zeitpunkt des richtigen Geschlechtsverkehrs für die Zeugung eines Jungen oder Mädchens eingebaut. Wenige von ihnen erwähnen, dass diese Information nicht zu hundert Prozent sicher ist. In Anbetracht der beschriebenen Fakten und wissenschaftlichen Studien ist das stark untertrieben. Mit falschen Versprechen werden die Frauen irregeführt. Den absoluten Höhepunkt leitest sich die Website 9-Monate.de [2], welche ernsthaft behauptet, dass Shettles mit seiner Theorie in 75 bis 80 Prozent der Fälle richtig liegt. Anhänger der Theorie werden nun sagen, dass es tatsächlich Studien mit diesem Ergebnis gibt [2]. Allerdings sind diese Studien mit einer sehr geringen Anzahl von Paaren durchgeführt worden [9].

Die anerkannten Mediziner und Autoren von „Natürliche Familienplanung heute” [1] bringen auf den Punkt, was von der angesprochenen Theorie und der Vorgehensweise mit dem Eisprungkalender zu halten ist:

Es versteht sich von selbst, dass ein derartiger Ansatz von vornherein als völlig indiskutabel bewertet werden muss.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Dass Paare ihren Wunsch, das Geschlecht beeinflussen zu wollen, nicht vollständig aufgeben müssen, zeigen Studien von Fiona Mathews. Diese untersuchte mit ihrem Forscherteam in Großbritannien das Ernährungsverhalten der künftigen Mütter, während der Empfängnis. Mehr Kalorien sowie der regelmäßige Verzehr von verschiedenen Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen vergrößert dabei die Chancen für einen Sohn. In der Studie wurden die 740 Frauen je nach Kalorienverzehr in Gruppen eingeteilt. Das Ergebnis: Die Gruppe mit dem höchsten Kalorienverzehr zeugte etwa 10 % mehr Jungen (56 %) im Vergleich zur Gruppe mit dem geringsten Energieverbrauch (45 %). Ähnliche Zusammenhänge lassen sich im Tierreich beobachten. Ist ausreichend Nahrung vorhanden, steigt die Zahl männlicher Nachkommen, während bei Dürre oder Mangel an Nahrung die Anzahl sinkt[3].

Bisher vermuten die Forscher, dass ein erhöhter Blutzuckerspiegel die Erklärung für die beschriebenen Forschungsergebnisse ist [3]. Diese Vermutung ist leicht nachvollziehbar. Zum einen hängen Kalorienaufnahme und der Blutzuckerspiegel direkt zusammen. Schließlich werden bei jeder Mahlzeit Kohlenhydrate aufgenommen, die innerhalb kürzester Zeit in Glukose (Zucker) umgewandelt werden. Zum anderen wissen Mediziner, dass die Zugabe von Glukose bei In-vitro-Fertilisationen das Wachstum männlicher Embryonen positiv beeinflusst [4].

Bis heute können Effekte, die ausschließlich mit der Ernährung zusammenhängen, nicht ausgeschlossen werden [3]. Es wird wohl noch eine Weile dauern bis die Forscher genau erklären können, warum die Ernährung einen Einfluss auf das Geschlecht des Kindes hat. Man darf gespannt sein, ob sich diese Hypothese bestätigt und eventuell noch stärker genutzt werden kann. Aktuell können wir nur mit Methoden der künstlichen Befruchtung über die Zeugung eines Jungen oder Mädchen entscheiden [8]. Verständlicherweise sind diese Methoden ethisch nach unseren Gesetzen in Deutschland nicht erlaubt.

Meine persönliche Meinung zu diesem Thema ist: Hauptsache das Kind ist gesund – egal ob Junge oder Mädchen. Ganz im Gegenteil – ich finde sogar, dass es einen großen Reiz für mich hat, das Geschlecht bis zur Geburt gar nicht zu kennen. Vielleicht bin ich in diesem Punkt etwas altmodisch?! Wie seht ihr das? Ist es euch wichtig, das Geschlecht eures zukünftigen Kindes beeinflussen zu können? Wenn ja würdet ihr dafür eure Ernährung umstellen? Welche Theorien kennt ihr noch um das Geschlecht eines Kindes zu beeinflussen und haben diese funktioniert?

Marcus Krahlisch für myNFP

Quellen:

[1] E. Raith, P. Frank, G. Freundl, S. Baur, N. Klann, U. Sottong, Natürliche Familienplanung heute: Mit ausführlicher Darstellung der Zykluscomputer für Ärzte, Berater und interessierte Anwender, Herausgeber: Sichere Empfängnisregelung, Köln Arbeitsgruppe nfp der Malteser e.V., 4. Auflage, 2008 (Zitat im Text: vgl. S. 203)

[2] Qualimedic.de, Junge oder Mädchen, www.9.monate.de, Oktober 2008

 [3] Ilka Lehnen-Beyel, Wie die Ernährung das Geschlecht des Kindes beeinflusst, ddp/wissenschaft.de, April 2008

[4] Unbekannt, Raucher bekommen mehr Mädchen, spiegel-online-wissenschaft, April 2002

[5] Unbekannt, Ich werde nicht schwanger, warum? Ursachen für Kinderlosigkeit, http://wellfit.freundin.de, September 2010

[6] Eisprungskalender urbia.de

[7]Eisprungkalender familie.de

[8] Unbekannt, Junge oder Mädchen: Weltweit wollen immer mehr Eltern das Geschlecht ihres Kindes bestimmen, wissenschaft.de, Oktober 2011

[9]Unbekannt, Natürliche Geschlechtswahl, wikipedia, Unbekannt

[10] Grafikdesign Anne Zietmann

25 Antworten auf Junge oder Mädchen?

  1. Sheri sagt:
    7. August 2011 um 00:35

    Spannendes Thema! Ich persönlich würde das Geschlecht des Babys nicht vor der Geburt wissen wollen und bin mit Markus einig: hauptsache gesund!

    Ich bin sehr gespannt, was die anderen User zu diesem Thema beitragen können :-)

    • Sheri sagt:
      7. August 2011 um 00:36

      Entschuldigung: Marcus ohne k

  2. Lily__ sagt:
    7. August 2011 um 05:02

    Ein sehr spannendes Thema, das wieder mal zeigt das der Mensch selbst bei solchen ”Kleinigkeiten” Einfluss auf die Natur nehmen will. Für mich ist auch egal, welches Geschlecht das Baby hat – Hauptsache es ist gesund! Ich finde es schade, dass die meisten unbedingt wissen möchten, ob es ein Junge oder Mädchen wird und dann vor allem schon einen Namen vergeben? das nimmt dem ganz seinen Zauber und schmälert meines Erachtens die Vorfreude auf die Geburt des neuen Erdenbürgers – man muss das kleine Wesen doch erstmal kennenlernen und vielleicht passt der ausgesuchte Name gar nicht?

  3. Funnymopp sagt:
    7. August 2011 um 14:11

    Ich finde das Thema auch spannend – aber auch ich finde natürlich ”Hauptsache gesund”!
    Zudem finde ich es sehr schade, wenn Mann oder Frau sich ein bestimmtes Geschelcht wünschen und dann enttäuscht sind, wenn der Wunsch nicht erfüllt wird. Immerhin kann man doch froh sein, dass man schwanger gewordern ist und ein Kind austrägt, welches hoffentlich gesund zur Welt kommt?!

    Allerdings muss ich zugeben, dass ich schon gerne das Geschlecht während der Schwangerschaft wissen wollte, gerade um mein Bauch-Baby schon mit Namen anreden zu können. Für mich ist ein Name verbunden mit Identität und ”Bauchmaus” oder ”Bauchzwerg” wären mir zu neutral.

    Aber ich würde NIE deshalb mehr zum Arzt rennen und Ultraschall verlangen, nur um das Geschlecht zu wissen.
    Das ist dann doch zu übertrieben – wird aber doch auch gemacht!

    Die Shettles – Theorie könnte bei uns dennoch hinhauen: Beide Male GV vorm ES (3 und 5 Tage) und beide Male ein Mädchen geworden. ;)

    Dass bei kalorienreicher Ernährung eher männliche Nachkommen geboren werden mag auf das Tierreich bestimmt eher zutreffen. Wenn ich so in den Bekanntenkreis schaue, kann ich da keinen Zusammenhang zum Geschlecht erkennen. ;)
    Ich würde mir jedenfalls nicht mehr Kalorien reindonnern, nur um nach 2 Mädels noch nen Jungen zu zeugen?

    Und andere Theorien gibt es ja noch bezüglich der Stellung beim GV oder wie warm die Hoden die Tage vor der Zeugung gehalten wurden, weil männliche Spermien wohl temperaturanfälliger sind?!

    Aber damit kenn ich mich nicht aus und praktiziert haben wir es auch nicht. ;)

  4. Virus sagt:
    9. August 2011 um 13:56

    Ich finde es interessant, dass man das Geschlecht des Kindes mithilfe der Präimplantationsdiagnostik (PID) beeinflussen kann. Hierbei werden, drei Tage nach einer künstlichen Verschmelzung von Samen und Eizelle, die entwickelten Vier- bis Acht-Zeller entnommen. Mithilfe der PID lässt sich nun erkennen ob ein Junge oder ein Mädchen entsteht.

    Das Verfahren sollte meiner Ansicht nach wenigstens zur Vermeidung einer schweren, geschlechtsbedingten Krankheit des künftigen Kindes erlaubt sein. Wer will schon, dass sein Kind krank zu Welt kommt? In Großbritannien, Norwegen, Frankreich und Dänemark ist das alles kein Problem. Nur bei uns ist es wiedermal verboten. Ist es ethisch wirklich nicht vertretbar, dass man sein zukünftiges Kind vor einer Krankheit schützen möchte? Schließlich gibt es ja auch Fruchtwasseruntersuchungen, die Erbkrankheiten des Kindes im Vorfeld feststellen können. Diese sind dann ethisch nach unserem Recht vertretbar – warum?

    Seltsam finde ich, dass die Religion bei der Haltung eines Staates zu dem Thema eine Rolle spielt. Während im jüdischen Ländern (z.?B. Israel) die Methode erlaubt ist, lehnt man in christlichen Staaten (z.?B. Deutschland) die Methode völlig ab.

    Bestimmt die Religion immer noch unser Weltbild oder sind wir Deutschen einfach so?

    • Funnymopp sagt:
      9. August 2011 um 15:31

      Hui, das ist ein sehr brisantes Thema.
      Ich vertrete da eher die Meinung von ”uns Deutschen”, wie du es ausdrückst.
      Natürlich ist es schön, dass somit Paaren zu gesunden Kindern verholfen werden kann, die z.B. ein gesundes Mädchen bekommen können, ein Junge aber genetisch bedingt schwer erkranken würde.

      Dennoch finde ich es heikel. In unserer heutigen Gesellschaft passt es eben dazu, soweit wie möglich in die Natur einzugreifen, alles muss perfekt angepasst sein und gut laufen. Ein krankes Kind bedeutet Aufwand und passt nicnht ins moderne Leben der westlichen Welt.

      Und ich habe so eine Meinung, obwohl ich nichtmal besonders religiös bin.
      Ich glaube wohl an Schicksal oder Fügung oder ein wenig an Bestimmung; aber nicht unbedingt an einen Gott.

      Bald kommt es noch soweit, dass man ein Baby nur noch im Brutkasten heranwachsen lässt, damit Frau bloß nicht den ”Ausnahmezustand Schwangerschaft” erleben muss!?

      Ok, das war vielleicht ein wenig übertrieben, aber ich bin der Meinung, dass es nicht ungefährlich ist, wenn man so viel mit dem gerade entstehenden Leben herumexperimentiert.
      So vieles kann dabei zu schaden kommen und kaputt gehen und was nützt es dann besagtem Paar, wenn das Baby, was sie sich dann einpflanzen lassen genetisch gesund ist, aber einen Schaden durch die PID erlitten hat?!

      Oder oder oder, es gibt da unzählige Beispiele.
      Es ist nur meine Meinung, aber ich finde irgendwie, dass ”mensch” mehr und mehr versucht über ALLES die Kontrolle im Leben zu bekommen und irgendwann sind dem auch Grenzen gesetzt.

      Und noch was, was ich bei dem Thema erwähnenswert finde: Die Geburt eines Kindes, egal ob auf natürlichem Weg oder per Kaiserschnitt, ist immer noch ein heikler Augenblick im Leben eines Ungeborenen.

      Wie kommt wohl ein Paar damit klar, wenn es sich extra einen ”gesunden” Embryo hat aussuchen lassen, damit bloß ein gesundes Kind zur Welt kommt und dann passiert bei der Geburt das fatale: Das Baby bekommt zu wenig Sauerstoff oder beim Kaiserschnitt geht was schief und das Baby erleidet dadurch schwerste Behinderungen?!

      Was macht das Paar dann: Das Baby weggeben, weil sie sich doch so sehr ein gesundes Kind gewünscht haben?!? ?.
      Wer will schon ein krankes Kind zur Welt bringen?

      Oder das Kind fällt mit einem Jahr bei den ersten Gehversuchen blöderweise so unglücklich hin, dass es querschnittsgelähmt ist? ???!

      Die Liste mit Beispielen lässt sich beliebig erweitern!

      • Virus sagt:
        9. August 2011 um 17:49

        @Funymopp
        Wie siehst du das Thema der Fruchtwasseruntersuchung?
        Ist das für Dich vertretbar? Schließlich wollen damit Ärzte und Eltern das Gleiche erreichen, wie bei der PID!

        Ich kann schon nachvollziehen, dass du etwas gegen PID hast.

        Allerdings gäbe es gar keine künstliche Befruchtung, keine Eingriffe an Embryonen, keine Fruchtwasseruntersuchungen, keinen Kaiserschnitt, wenn die Menschen nicht so wären, dass sie Alles kontrollieren wollen.

        Der Erfolg gibt ihnen recht. 97 Prozent der Kinder kommen gesund auf die Welt. Die Frage ist, wann wird der Mensch aufhören? Natürlich, dann wenn er bei 100 % angekommen ist. So ist der Mensch.

        Es ist nichts Falsches daran nach Perfektion zu streben. So ist die Entwicklung der modernen Medizin ausgerichtet.

        Natürlich kann ein Kind auch mit PID krank zur Welt kommen. Allerdings wissen wir alle, dass es kranke Kinder in der Gesellschaft schwer haben. Entweder wir ändern die Gesellschaft und das Denken unserer Mitmenschen gegenüber Behinderten und Kranken, oder wir versuchen unser Bestes um 100% gesunde Menschen zu haben. Am liebsten wäre mir beides.

        Ich denke nicht, dass wir das Recht haben – einer Mutter welche ihr Kind vor einer gefährlichen Krankheit mit PID bewahren möchte ihren Wunsch zu verweigern. Es gehört schließlich auch zum Mutterinstinkt, das Kind schützen zu wollen. Ich denke auch nicht das die Eltern, dann das Kind weggeben, wenn es bei der Geburt Probleme gibt. Nein, die Eltern die PID wollen, können nicht damit leben nicht das Beste im Vorfeld für ihr Kind getan zu haben. Das finde ich menschlich und ethnisch absolut vertretbar.

        • Funnymopp sagt:
          9. August 2011 um 22:00

          Ich würde eine Fruchtwasseruntersuchung nicht vornehmen lassen, denn falls ich ein behindertes Kind erwarten würde, dann würde ich es als ”so sollte es in meinem Leben nunmal sein” ansehen.

          Das heißt aber nicht, dass ich jemanden dafür verurteilen würde, der pränatale Diagnostik durchführen lässt.
          Das Risiko hat er dann mit sich selbst auszumachen und es ist auch nicht jedem Paar oder Alleinerziehendem vorzuschreiben, was es mit seinem Baby macht.
          Nicht jede Paar-Beziehung würde ein behindertes Kind überleben und da kann ich die Bedenken der Menschen nachvollziehen, jedoch nicht unbedingt für gut heißen.

          Ich finde die ganze Problematik der PID ist eben, dass Menschen sich nicht mehr frei gegen pränatale Diagnostik und so weiter und FÜR ein Leben, wie auch immer es gestaltet sein mag, entscheiden.
          Weil sie Angst haben, dass das Umfeld diese Entscheidung ablehnt.
          Oder dass man sich als Paar für ein Leben entschieden hat, welches evtl nicht den Maßstäben der modernen Gesellschaft – der Leistungsgesellschaft – entspricht.
          Es wird immer mehr als problematisch und sogar unverantwortlich angesehen, wenn ein Kind zur Welt kommt, das nicht gesund ist.

          Dann fängt es an, dass sich die Paare rechtfertigen müssen, dass sie ein Kind mit Behinderung haben.
          Und das ist ein gesellschaftlicher Rückschritt zur Entsolidarisierung und Negativbewertung des nicht leistungsfähigen Lebens.

          Ich bin eben der Meinung, wenn man anfängt möglicherweise krankes Leben auszusortieren, dann wird es immer weiter gehen: nur noch männlich – nur noch weiblich – nur noch perfektes Genmaterial.
          Und das macht den Mensch meiner Meinung nach nicht mehr aus!
          Auch wenn menschen nach Perfektion streben und es immer tun werden und es nicht aufhaltsam ist.

          Für mich sind Menschen aber nicht perfekt, welche nicht die Fähigkeit besitzen, gewisse Dinge als gegeben zu betrachten und so anzunehmen wie sie sind!

          Und dann kann man seinem Kind später sagen: Wie gut, dass du gesund bist. Ach übrigends, als krankes Kind hätte ich dich nicht genommen (oder gewollt)?!

          Was übt das für einen Druck auf Gesellschaft und eigene Kinder aus?

          Ich finde, dass man nicht so sehr in die Natur eingreifen sollte – um es evtl ganz krass zu sagen: Wenn ich oder mein Partner weiß, dass wir einen starken genetischen Defekt vererben würden und wir nicht mit einer Krankheit umgehen könnten, bzw. wenn das Leben eines Kindes nur aus Qual bestehen würde, dann würde ich eher überlegen, gar kein eigenes Kind zu bekommen!

          Dann ist es für mich und/oder meinen Partner nicht vorgesehen, sich fortzupflanzen!
          Kranke Tiere bekommen auch keinen Nachwuchs, bzw. nur kranken!

          Es ist meiner Meinung nach alles so kontrovers: Auf der einen Seite werden Ungeborene abgetrieben, weil sie einen genetischen Defekt haben oder anderes und auf der anderen Seite werden frühste Frühchen mit allen medizinischen Möglichkeiten versucht aufzupäppeln, damit sie bloß durchkommen.

          Ich habe im letzten Semester an der Uni in Biologie einen Bio-Philosophie Kurs besucht und da finde ich folgende Aussage von Professor Giovanni Maio schon sehr treffend:
          Zunächst einmal ist jedes Leben – welches lebensfähig ist, auch das kränkeste, einmal eine Gabe und in sich wertvoll. Wenn ein Leben beispielsweise bei Krankheiten wie Chorea Huntington oder Mukoviszidose nicht die Lebenserwartung hat, die ein anderes Leben haben könnte, ist das natürlich eine Herausforderung. Aber es heißt nicht, dass das gesamte Leben deshalb unter einem negativen Stern steht. Zu sagen: Das ist ein krankes Leben, deshalb soll es gar nicht sein, halte ich für einen Denkfehler. Wenn wir wüssten, dass wir morgen sterben, würden wir ja auch nicht sagen, dass unser Leben völlig umsonst war.

          Die Gefahr besteht, dass wir Starken uns anmaßen, zu sagen, dass das andere Leben nicht sein soll, weil es aus unserer Perspektive weniger wertvoll ist.

          Wir dürfen aber grundsätzlich über den Wert eines anderen Lebens nicht befinden.

          • D_ sagt:
            10. August 2011 um 14:43

            Dazu auch eine interessante Diskussionsgrundlage: ”Dürfen” sich Menschen mit Behinderung dezidiert ein behindertes Kind wünschen? http://www.zeit.de/2002/18/WUNSCHKIND

          • henna sagt:
            10. August 2011 um 23:56

            Dann fängt es an, dass sich die Paare rechtfertigen müssen, dass sie ein Kind mit Behinderung haben.

            Das ist aber nicht das Problem der PID, so ist es bereits jetzt durch die Möglichkeit zur Pränataldiagnositk – man muss sich entscheiden, ob und wieviel man vorher wissen will und wie man drauf reagiert. Man hat allerdings immer noch die freie Wahl. Man muss keine PID machen (geht eh nur mit künstlicher Befruchtung), man muss keine Fruchtwasserutnersuchung machen etc. Und man muss ein behindertes Kind nicht abtreiben. Keiner zwingt Dich.

            Dann ist es für mich und/oder meinen Partner nicht vorgesehen, sich fortzupflanzen!
            Kranke Tiere bekommen auch keinen Nachwuchs, bzw. nur kranken!

            Kranke Tiere sterben dann einfach.

            Was machst Du, wenn Dein Kind krank wird? lässt Du es sterben, weil es so vorgesehen ist, oder greifst Du in ”die Natur” ein, damit es leben kann?

          • lyd sagt:
            12. August 2011 um 21:31

            Ich finde sowohl die Ansichten von Virus als auch von funnymop äußerst interessant.

            Selbst bin ich der Meinung, dass Präimplantationsdiagnostik keineswegs über den ?Wert’ eines behinderten Kindes hinwegschauen lässt, sondern genau umgekeht, und diese eigenmächtige Bestimmung durch das Screening, möglichst kein genetisch behindertes Kind auf die Welt zu bringen, absolut legitim ist. Hier ist die restriktive Gesetzgebung in Deutschland inkonsequent:

            Zwar ist es nach einem ”negativen” Ergebnis der Fruchtwasseruntersuchung ausdrücklich erlaubt, einen Schwangerschaftsabbruch im relativ späten Stadium zu vollziehen, jedoch nicht, ”Vorsorge” per PID im Frühstadium der Entwicklung der Eizellen zu tragen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar.

            Per PID das Geschlecht des Kindes beeinflussen zu wollen, halte ich hingegen für unangemessen.

            Allerdings kenne ich tatsächlich Frauen, die äußerst enttäuscht darüber waren, als sie erfuhren, dass der Embryo nicht das erwünschte Geschlecht hatte. Sie brauchten erst einmal eine Zeit, um es zu verarbeiten und zu akzeptieren. Dies – so meine ich – ist ebenfalls sehr unverständlich und mysteriös.

            Denn welche Frau, welcher Mann ist so naiv, daran zu glauben, dass die Natur dem Kind das Geschlecht ihrer persönlichen Wahl zuweist?

            Ich hingegen hätte ebenfalls eine Präferenz für ein Geschlecht, jedoch würde ich nach der Fruchtwasseruntersuchung, die ich trotz Risiko durchaus vornehmen ließe, mich erst einmal daran erfreuen, wenn das Kind höchstwahrscheinlich gesund wäre.

            Wenn nicht, wüsste ich nicht, wie ich entscheiden würde. Welche Konsequenzen ich ziehen würde: Es käme wohl auf die Art und Schwere der Beeinträchtigung an, denn es geht bei einem behinderten Kind natürlich auch immer um die Zumutbarkeit für die Eltern, insbesondere aber doch für die Mutter. Sie muss im Allgemeinen einen wesentlichen Teil ihres Lebens für dies Kind ?hingeben’ – anders als bei einem sich gesund entwickelnden Kind – und dabei persönliche Vorhaben, Wünsche und Entwicklungen hintan stehen lassen.

            Gerade deshalb finde ich das Thema PID sozusagen als ?Prävention’ höchst interessant und klar, Marcus, beschäftige Dich einmal näher damit! ;) Ich würde mich über einen solchen Blog freuen.

            Natürlich hat dies Thema äußerst viele Berührungspunkte zur Ethik, Philosophie und auch zur Glaubensneigung. Wann beginnt wirklich menschliches Leben?

            Darauf wird die Frage hinauslaufen, genauso, wie sie bei einem SWS-Abbruch eigentlich bereits beantwortet ist. Aber ist sie es denn wirklich und ist es nicht weiterhin eine Frage der persönlichen Definition?

  5. Lily__ sagt:
    11. August 2011 um 07:48

    Ich finde den Artikel der ”Zeit” etwas verstörend. Aber er bietet in der Tat gute Denkanstöße. Mich beschäftigt vor allem die Frage, ob behinderten Paaren im Rahmen der Pränataldiagnostik die Möglichkeit – im Umkehrschluss zu gesunden Paaren – gegeben wird, ein vermeintlich gesundes Kind abzutreiben. Ich kann das behinderte Pärchen schon verstehen, allerdings ist zu bedenken, ob man seinem Kind die Chance, die Welt auch mit ”anderen Augen” oder wie in diesem Falle hörend wahrzunehmen, abspricht. Sich speziell ein behindertes Kind entsprechend dem eigenen Handikap zu wünschen, ist in meinen Augen gedankenlos. Der Kinderwunsch – und das muss man auch mal an dieser Stelle sagen, ist nun mal ein rein egoistisches Unterfangen. Wir wollen Eltern werden, wir möchten ein Kind. Aber habe ich in diesem Zusammenhang dann das Recht, dieses Leben nach meinen eigenen Vorstellungen und Ressourcen zu ”begrenzen”? Ich finde, dass der Mensch sich schon über die Maßen in die vorgegebenen Abläufe der Natur einmischt.

  6. p.h. sagt:
    12. August 2011 um 13:49

    Um mal wieder auf das Geschlecht zurück zu kommen:
    Uns ist es grundsätzlich egal welches Geschlecht zur Welt kommt. Aber ich glaube mein Mann ist eher auf eine Tochter gespannt und ich auf einen Sohn. Deswegen den Sex auf einen bestimmten Tag zu legen, liegt uns aber fern. Wir werden ja schon froh sein, dass es überhaupt klappt.
    Was die Ernährung der FRAU mit dem Geschlecht des Kindes zu tun hat, würde ich aber gerne näher Erfahren.
    Die Verlinkung zur Quelle [4] führt zu einem Spiegelartikel zum Rauchen und Geschlecht.
    Eigentlich bestimmten doch die Spermien des MANNES das Geschlecht.

    Soweit mir bekannt treffen auf die Eizelle Unmengen von Spermien. Diese versuchen gemeinsam durch die Hülle zu kommen. Dort wo die Hülle als erstes Aufbricht, kann das Spermium eindringen. Also für mich eher Zufall welches Geschlecht das Kind haben wird.

    Zur PID wird es vielleicht mal einen eigenen Artikel geben?!

    • Marcus sagt:
      12. August 2011 um 14:18

      Hallo p.h. der Link zur Quelle [3], welcher sich mit dem Thema Ernährung und Geschlecht beeinflussen auseinandersetzt, ist nun aktiv. Danke für den Hinweis und viel Spaß beim lesen! Wenn viele Leser sich einen extra Artikel zur PID wünschen – werden wir von myNFP gern einen schreiben. Hierzu kannst du zum Beispiel den Thread im Forum zum Thema: Neue Blog-Themen

      https://www.mynfp.de/forum/viewtopic.php?f=47&t=402&p=4546&hilit=Blog+Themen#p4546

      nutzen und eine Umfrage starten. Viele Grüße Marcus

      • p.h. sagt:
        13. August 2011 um 20:31

        Danke.
        Nur im Text ist bei dem Abschnitt über die Ernährung die Quelle 4 angegeben. Müsste doch dann 3 sein, oder?

        • Marcus sagt:
          14. August 2011 um 13:19

          Danke für den richtigen Hinweis. Habe die Quellen nun auch im Text korrigiert. Schön, dass wir so aufmerksame Leser haben:)

    • Funnymopp sagt:
      12. August 2011 um 21:06

      Vielleicht kann die Ernährung der Frau die Qualität oder den ph-Wert des Zervixschleims beeinflussen, so dass bei kalorienreicher Ernährung evtl der Zervixschleim das Scheidenmilieu basischer macht und anfälligere männliche Spermien eher überleben?

      • p.h. sagt:
        14. August 2011 um 20:04

        Danke für die Idee.
        Ist ein interessanter Ansatz.
        Vor allem, da es scheinbar nicht so sehr auf die Kalorien an sich anzukommen scheint, sondern tatsächlich auf das, was gegessen wurde. (Vollkorn, Frühstücksflocken, etc.)
        Ich bin mal gespannt ob dort weiter geforscht wird.
        Ob ich deswegen meine Ernährung anpassen würde, weiß ich trotzdem nicht.
        Hauptsache gesund wäre erstmal wichtiger :)

  7. Funnymopp sagt:
    12. August 2011 um 21:14

    ”Kranke Tiere sterben dann einfach.

    Was machst Du, wenn Dein Kind krank wird? lässt Du es sterben, weil es so vorgesehen ist, oder greifst Du in ”die Natur” ein, damit es leben kann?”

    ?????????

    Das kann man von Grund auf nicht vergleichen finde ich.
    Wenn ein Paar weiß, dass seine Kinder zu einem sehr großen Prozentsatz behindert sein werden, ich meine damit kaum überlebensfähig UND die nicht damit umgehen wollen und können, dann weiß man im Vorhinein, worauf man sich einlässt.
    Und dann würde ich eher überlegen keine Kinder zu bekommen als es mit PID mit allen Mitteln zu versuchen.

    Natürlich würde ich bei einer Krankheit meinen Kindern helfen und ”in die Natur” eingreifen.
    Wenn eine Krankheit besteht, dann weiß ich das ja nicht vorher.
    Aber in welchem Maße ist auch die Frage: am Leben erhalten mit künstlichen Mitteln und dauerhaft benötigter Unterstützung, nur damit das Leben weitergeht, wohl eher nicht.
    Zudem MUSS man kranken Menschen helfen, da man sich sonst strafbar macht, also steht das per Gesetz außer Frage.

    Aber das ist ja meine Meinung, genau so wie ich einem Kind evtl ein ”menschenunwürdiges” Leben (wie es manche definieren würden) zumuten würde, weil ich es mit einer Behinderung auf die Welt bringen würde.

    • henna sagt:
      12. August 2011 um 22:41

      Recht auf Fortpflanzung ist ja ein sehr elementares – und ich würde es Menschen nicht verweigern, die krank sind (ein gendefekt tragen). Wenn es ihnen möglich ist, mit einer medizinischen Behandlung ein normales Leben (dazu gehört der Wunsch nach lebensfähigen Kindern) zu ermöglichen, wäre ich dafür.

      • Funnymopp sagt:
        13. August 2011 um 14:46

        Das will ich den Menschen auch nicht absprechen.
        Aber da ist man dann wieder bei der Frage: Wer definiert ein Leben als lebenswürdig?
        Und wie definiert man ein ”lebensfähiges” Leben?
        Wenn alle Organe funktionieren, wenn der Geist funktioniert? Oder das eine nur das andere nicht?
        Und schon dreht man sich dann im Kreis und fängt wieder von vorne an: nämlich dass alles ein spannendes und heikles Thema zugleich ist.
        Ich kann eben beide Seiten verstehen – sehe aber nur die potenzielle Gefahr, die dahinter steckt.
        Denn lebenswürdig und unwürdig – das hatten wir vor ein paar Jahrzenten schon mal alles hier?

  8. _Micha_ sagt:
    2. Juli 2012 um 07:25

    also ich hatte vor der schwangerschaft einen regelmäsigen zyklus von 29 tagen und per so einen eisprung rechner ein mädchen geplant und im ersten zyklus bekommen momentan ist das zweite in arbeit. Hab aber probleme weil mein zyklus zwischen 30 und 48 tagen ist. Weiß nicht mal wann ich testen kann.

    • Virus sagt:
      2. Juli 2012 um 19:37

      Hallo also ich würde Dir empfehlen mal deinen Zyklus mit der symptothermalen Methode aufzuzeichnen. Dann kannst du den Eisprung bis auf wenige Tage eingrenzen. Außerdem ist der Zervixschleim ein exzellenter Indikator für die Fruchtbarkeit. „Habe immer genau dann Sex, wenn der Zervixschleim glasig und spinnbar ist.” Mehr Infos zum Zervixschleim findest du in dem Blog Zervixschleim und Zauberdosen. Ein normaler Zyklus hat 23 – 35 Tage. Ein Zyklus mit über 35 Tagen kann schon mal vorkommen, wenn du zuvor hormonelle Methoden zur Verhütung genutzt hast – oder dich in der Stillzeit befindest. Falls ein Zyklus über 35 Tage häufiger auftritt – würde ich mal den Frauenarzt aufsuchen. Wenn es eher die Ausnahme ist brauchst du Dir keine Gedanken machen. Wie du die symptothermale Methode für den Kinderwunsch nutzen kannst – findest du im Informationsteil von myNFP.de.

  9. Black Rose sagt:
    19. Januar 2014 um 09:27

    also ich habe jetzt 2 Jungs und beide wurden am Tag meines Eisprungs gezeugt. Auch wenn ich mich auf die beiden riesig gefreut habe und auch die Ansicht teile ”Hauptsache gesund” wollte ich immer nur Mädchen haben. Darum war ich schon ganz schön deprimiert als mein Jüngstes auch wieder ein Junge wurde. Muss aber dazu sagen das ich da selber schuld war, ich wusste das es der Tag meines ES war, aber die Lust überrannte mich? Lach (und an Gummis hab ich da auch nicht gedacht Seufz). Na ja aber einen Versuch hab ich noch. Und dies Mal muss es klappen. Ich werde alle Vorsichtsmaßnahmen treffen, die es gibt. Außer das Rauchen, das fangen mein Mann u. ich nicht an. Das geht zu weit. Wenn ich weiß was es wird, lass ich es euch wissen. Dauert aber noch ein wenig. Diesen Oktober ist die Zeugung geplant (damit wir auch mal ein Kind in der warmen Jahreszeit haben :-)

  10. Doris sagt:
    15. November 2015 um 19:49

    Hallo Marcus, ich habe mich bei der Geburt meiner Tochter davor bewußt dazu entschieden, das Geschlecht nicht zu erfahren. Weil es ist mir eigentlich auch egal gewesen. Ob Junge oder Mädchen, beides war bzw wäre schön Danke Doris :-)